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Mo. 03.12.18

Adventfeier „Der Stern der Hoffnung“ am 2. Dezember 2018

Gedanken von Monika Aufreiter

Adventfeier „Der Stern der Hoffnung“ am 2. Dezember 2018

 

Blinde, sehbehinderte und sehende Menschen machten sich am ersten Adventsonntag, 2. Dezember, nach Linz ins Blindenzentrum auf, um an der Adventfeier der Blindenpastoral teilzunehmen.


Der „Stern der Hoffnung“ war das Thema. Es soll uns und durch uns Hoffnung bringen. Die vier besinnlichen Texte luden uns ein zum Nachdenken und führten uns hinüber zur Messfeier. Herr KonsR. Mag. Franz Lindorfer predigte zu den Schriftstellen 1 Thess 3,12 - 4,2 (zweite Lesung) und Lk 21,25-28.34-36 (Evangelium): „Wir haben die zweite Lesung gehört. Paulus schreibt im 1. Brief an die Thessalonicher von der Hoffnung, dass die Christen wachsen werden in der Liebe zueinander. Dann werden sie etwas ausstrahlen, und es wird Gottes Nähe durch sie spürbar sein. Und wenn der Herr kommt – wenn der irdische Weg zu Ende geht, dann brauchen sie keine Angst zu haben. Was Paulus den Christen in Thessaloniki zutraut, das ist auch euch, liebe Schwestern und Brüder, zuzutrauen: dass ihr wachst in der Liebe zueinander. Nicht, dass in euch keine Liebe lebendig wäre. Sehr viel sogar. Aber das heißt nicht, dass es nicht doch noch ein Wachstum geben könnte und geben müsste. Christsein ist etwas Dynamisches. Daher muss es auch weiterhin ein Wachstum geben in der Liebe zueinander. ... Es gibt vieles, was Angst macht. Auch Veränderungen, auch Neuerungen können mit Angstgefühlen verbunden sein. Wird alles gut werden? Es gibt eine positive Zukunft. Meistens verbinden die Menschen mit Glaube, mit Religion, mit Kirche, eher etwas, das mit dem Festhalten an Traditionen zu tun hat und nicht mit dem Aufbrechen zu etwas Neuem. Wenn man die Texte dieses Sonntags genauer anschaut, dann entdeckt man, dass es sehr wohl um die Zukunft geht. Es gibt eine gute Zukunft. Trotz aller Ängste dürfen die Menschen an dieser Hoffnung festhalten. Das ist die christliche Botschaft. Und dieselbe positive Botschaft lässt mich daran glauben, dass die Menschheit, wenn sie einmal an dem Punkt angelangt sein wird, ab dem es sie im irdischen Sinn nicht mehr geben wird, an ihr Ziel gelangt ist, nämlich dass sie in Gott in einer neuen Weise existieren wird als die Gemeinschaft der in Gott Vollendeten. … Im Evangelium schreibt Lukas, dass die Christen in Zeiten der Bedrängnis den Kopf hochhalten und mit erhobenem Haupt durch das Leben gehen sollen. Bedrängnisse wird es immer wieder geben. Dinge, die Angst machen. Da muss es für den Christen heißen: Nicht den Kopf in den Sand stecken. Sondern gelassen bleiben und vertrauen, dass die Erlösung nahe ist. Der Christ lässt sich dazu motivieren, zu beten. Das Gebet wird für ihn zu einer unerschöpflichen Quelle geistlichen Lebens werden. Wer bewusst seinen Weg im Glauben geht, der lässt sich nicht verwirren und der gibt sich nicht dem hin, was den Menschen betäubt. ... Advent – da werden wir aufgerufen, wachsam zu sein. Gott kommt durch Jesus an auch bei uns. Durch sein Wort ist er bei uns und macht er unser Leben neu. … Seid wachsam – dazu ruft das Evangelium uns auf. Es heißt auch: Seid achtsam für das, was Gott zu uns sagt. Er spricht uns nämlich wirklich an – durch sein Wort. Es wäre schade, wenn wir uns nicht mit einer Achtsamkeit auf dieses Wort einlassen würden. Amen.“ In seiner Predigt wies Herr Franz Lindorfer auch auf das Grußwort hin, das Kardinal Schönborn zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen (3. Dezember) veröffentlicht hat. Darin heißt es: „Der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung ermutigt uns, auch in unseren Pfarren noch mehr auf diese Menschen einzugehen und sie mit ihrem je eigenen Charisma wahrzunehmen. … Die Begegnung mit Menschen mit Behinderung verwandelt auch uns. Ich bitte alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Pfarren, sich für die Inklusion von Menschen mit Behinderung und ihrer Angehörigen einzusetzen.“


Die Musikgruppe „Zwei glatt, zwei verkehrt“ umrahmte die Feier mit Harfe, Hackbrett, Maultrommel und Geige.


Frau Monika Aufreiter bat die Mitfeiernden um einen Beitrag für die Blindenschule in Varanasi in Indien, wo blinde Mädchen von den Schwestern „Königin der Apostel“ betreut werden. Unsere Hilfe soll ein Hoffnungszeichen für sie sein. Am Ende der Adventfeier erhielten alle einen Stern aus Bienenwachswaben, gebildet aus neun Sternen von klein bis groß.

 

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