In Oberösterreich arbeitet die Diözese intensiv am Ausbau von PV-Anlagen auf kirchlichen Gebäuden – und setzt damit klar auf Strom aus der Sonne. Das neue Sonnenkraftwerk der KHG Linz am Dach des Studierendenheims Franz Jägerstätter in Linz-Urfahr deckt mittlerweile 20 Prozent des Jahresstromverbrauchs.
„Mit dieser Anlage bringen wir Klimaschutz und Anspruch in Einklang und zeigen,
dass bei uns Klimaschutz kein leeres Buzzword ist, sondern Hand in Hand mit unserem Denken und Handeln im Umgang mit den Ressourcen unserer Schöpfung geht!“ Rainer Burgstaller, Geschäftsführung KHG-Betriebe
KHG übernimmt ökologische Schöpfungsverantwortung
Diese 20 Prozent kommen zu 92 Prozent aus der PV-Anlage, also aus der eigenen Stromerzeugung. Die PV-Anlage besteht aus 70 Hochleistungsmodulen mit einer Gesamtleistung von 30,8 kWp. Die erzeugte elektrische Energie wird, soweit sie nicht direkt im Wohnheim genutzt wird, ins öffentliche Netz eingespeist, wofür es eine monatliche Gutschrift gibt. Die PV-Anlage soll langfristig gesehen den Eigenverbrauch sukzessive weiter senken und ist zugleich ein sichtbares Bekenntnis zur ökologischen Verantwortung im Sinne der kirchlichen Schöpfungsverantwortung.
Errichtet wurde die Anlage von der Gebäudeeigentümerschaft DIS – Diözesane Immobilienstiftung gemeinsam mit der KHG als Betreiber und Hauptnutzer der Stromerzeugung. Geplant wurde die Anlage von dem Elektro- und PV-Anlagenexperten des „Team Diözesanes Bauen“ Christoph König und technisch umgesetzt durch die ETECH Schmid u. Pachler Elektrotechnik GmbH u. CoKG.
Technische Eckdaten im Überblick
Spitzenleistung: 30,8 kWp
Module: 70 Stück Sharp NU-JC440 (Effizienz: 22,5 %)
Wechselrichter: 2× Fronius Symo 17.5-3-M
Inbetriebnahme: Februar 2025
Installationsfirma: ETECH Schmid u. Pachler Elektrotechnik GmbH u. CoKG

