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Inhalt:

Tag des Judentums

Leben zwischen Judentum und Christentum – in Vergangenheit und Gegenwart
„Keine Religion ist eine Insel“ mit diesen Worten begrüßte Gudrun Becker vom Referat für Ökumene und Judentum der Diözese Linz zur Festveranstaltung zum Tag des Judentums, die aufgrund des Sabbatbeginns bereits am Donnerstag, den 16. Jänner stattfand. Rund 150 Menschen nahmen teil und zeigten damit ihr Interesse am historischen wie gegenwärtigen Judentum in Oberösterreich. Von insgesamt fünf Referent/innen wurden sie in die spannenden und spannungsgeladenen Lebenswelten der Zwischenräume von jüdischer und christlicher Identität geführt. Der Abend orientierte sich dabei an Biografien, die sowohl in der christlichen wie in der jüdischen Kultur und Religion beheimatet waren und sind. 
 
Tag des Judentums 2020
 
Mischehengesetze im Nationalsozialismus
Birgit Kirchmayr von der Johannes Kepler Universität in Linz legte zu Beginn den historischen Grundstein mit ihrer Darstellung der Nürnberger Rassengesetze von 1935. Dabei versuchte sie etwa die Begründungsmuster zu erklären, nach denen das religiöse Bekenntnis zwar eine untergeordnete Rolle in der nationalsozialistischen Rassentheorie spielte, letztlich aber als Identitätsmarker gebraucht wurde. Daran anschließend führte sie anhand von zwei konkreten Biografien aus, wie sich diese zutiefst menschenfeindliche Gesetzeslage auf Menschen auswirkte, die sich in sog. Mischehen zwischen jüdischer und christlicher Identität bewegten.

Lebensrealität im Kontext von Hass und Verfolgung
Im zweiten Vortrag wurde diese Perspektive durch die Erfahrungen von Elias Ungar erweitert, dessen Mutter als letzte Linzer Konvertitin zum Judentum vor dem Nationalsozialismus die Spannungsfelder und Krisen zwischen den unterschiedlichen Zugehörigkeiten im prekären Kontext von Hass und Verfolgung erlebte. In berührenden Schilderungen gab er einen Einblick in eine Lebensrealität, die von Ablehnung sowohl im jüdischen als auch im christlichen Umfeld geprägt war.

Gegenwärtige Erfahrungen
Abgeschlossen wurde der offizielle Teil durch eine Gesprächsrunde, an der neben Elias Ungar, Charlotte Herman, Brigitta Oberforster-Nagar und der Shoah-Überlebende Harry Merl teilnahmen. In einer spannenden Diskussion tauschten sie die als sehr unterschiedlich erlebten Erfahrungen aus, gegenwärtig als Jude oder Jüdin in einer christlichen bzw. religionsfernen Umgebung zu leben.
 
 
Der detaillierte Rückblick des Referats für Ökumene und Judentum
 
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