Thursday 22. August 2019

Bei uns im Kindergarten/ in der Krabbelstube

 

Kindertheater

Am Montag 29.04.19 durften unsere Schulanfänger einen Ausflug mit dem Bus nach Schärding machen.


Unser Ziel war der Kubinsaal, wo wir uns das Kindertheater über die Geschichte vom „kleinen ICH-BIN-ICH“ von Mira Lobe ansahen.

Ein großes Highlight war bereits die Busfahrt. Die Kinder freuten sich schon riesig darauf und waren sehr stolz, dass nur sie, also „die Großen“, daran teilnehmen durften.

Da es diese Geschichte von Mira Lobe schon seit 1972 gibt, ist sie vielen von uns bekannt.
Auch für die Kinder dieser Generation ist dieser Kinderbuchklassiker interessant, um verstehen zu lernen, wie wichtig es ist, zur eigenen Identität zu stehen und sich selber zu schätzen.

Wir haben die Kinder bereits im Vorfeld mit dem gleichnamigen Buch und ein paar anderen Unterlagen dazu, darauf vorbereitet.
Die Geschichte war sehr gut und verständlich gespielt und mit Liedern schön abgerundet.
Die Bühnenutensilien waren sehr ansprechend gestaltet.
Besonders gefiel uns, dass die Kinder immer wieder miteinbezogen und einige Kinder aus dem Publikum auf die Bühne geholt wurden.

Es war ein sehr gelungener Ausflug.

 

 

Sprachförderung im Kindergarten

 

„Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt“ –

dieser Satz von Ludwig Wittgenstein,  einem berühmten  Philosophen des 20. Jahrhunderts, bringt die Bedeutung der der Sprache zum Ausdruck. Auch bei uns im Kindergarten werden bei vielen Aktivitäten die Kinder sprachlich gefördert.

Rollenspiele, Bilderbücher, Lieder, Fingerspiele, Didaktische Spiele, Bewegungsspiele, Erzähltheater, Gespräche, sprachliche Begleitung bei Alltagshandlungen und dergleichen, tragen zu einer guten Sprachentwicklung bei.

Kinder, die jedoch in diesem Bereich noch mehr Unterstützung brauchen, bekommen diese im Rahmen einer gezielten Sprachförderung durch zwei  Pädagoginnen.

Meist findet dieses zusätzliche Angebot in den Gruppenräumen statt, da auch die anderen Kinder daran teilhaben dürfen und somit davon profitieren. Ein Vorteil ist auch, dass die Materialien aus den Gruppen zur Verfügung stehen.

Wir sind gut ausgestattet mit Sprachmaterial und versuchen möglichst  alle Sinne mit ein zu beziehen.

Besonders Bewegung und Sprache oder Musik und Sprache im Zusammenspiel zeigen große Wirkung und gute Erfolge.

Dazu benützen wir auch hin und wieder das Personalzimmer oder den Turnsaal.

Unsere Förderbereiche sind

  • Die Erweiterung des Wortschatzes und die Begriffsbildung

  • Satzbildung / Sprachverständnis

  • Freude am Sprechen wecken

  • Bedürfnisse äußern können

  • Artikelbildung

  • Pluralbildung – (Einzahl - Mehrzahl)

  • Lautdifferenzierung  - Reime - Anlaute

  • Ober und Unterbegriffe kennenlernen und zuordnen können

  • Präpositionen / räumliche Wahrnehmung

  • Übungen zur Stärkung der Mundmotorik

  • W – Fragen (Wer?, Was?, Wo?, Wohin?…)

Daniela Seitz, Katharina Berndorfer

Geschichte aus dem Säckchen

 

Geschichten aus dem Säckchen – ein beliebter Stimulus für die Weiterentwicklung von Kleinkindern

Ausgangsmaterial eines jeden Geschichtensäckchens ist eine kurze, altersgemäße Geschichte, die einen Bezug zu den bereits bekannten kleinen Alltäglichkeiten der Kinder hat. Diese kleinen Geschichten werden mit Alltagsmaterialien (Möbel, Fahrzeuge, Kochgeschirr), Naturmaterialien (Tannenzapfen, Nüsse, Laub, Kastanien, Steine, Schneckenhäuser) und den bei den Kindern so beliebten Spieltieren – wie dem Eichkätzchen Puschel, den Hasenfreunden Hoppel und Moppel, dem Wildschwein Rüffel, der Ente Frau Schnatter, dem Igel Igor usw. umgesetzt.

Die Kinder werden in das handlungsbegleitende Aufstellungsspiel mit allen Sinnen miteinbezogen. Mit dem ersten Aufstellungsspiel wird die Basisgeschichte vorgestellt. Die Geschichte wird langsam erzählt, während parallel handlungsbegleitend, spielerisch und erlebnisorientiert mit den vorbereiteten Materialien die Geschichte wie ein interaktives Schauspiel mitgespielt wird. Beim ersten Aufstellungsspiel sind die Kinder eher in der Rolle der Zuschauer. In jeder weiteren Wiederholung werden die Kinder wechselseitig in das begleitende Aufstellungsspiel miteinbezogen. Die Kinder stellen z.B. die Protagonisten der Geschichte schon selbst auf die Spielfläche und schulen dadurch die Feinmotorik ihrer Hände. Kinder sind mit all ihren Sinnen und ganzheitlich präsent.

Die große Freude des Kindes an diesen wiederholten und jedes Mal etwas erweiterten Geschichten aktiv teilzuhaben führt zu einer Reaktion des gesamten Körpers. Die Kinder dürfen die, von der Pädagogin erzählte Geschichte, parallel aktiv umsetzen indem sie z.B.: bei der Adventgeschichte den Tieren helfen die Geschenke in der Sack zu packen, den Igel Igor für den Winterschlaf gut zugedeckt in einem Laubhaufen verstecken oder dem Bauern helfen die Nüsse einzusammeln. Erfüllt von positiven Emotionen und dem Bedürfnis, aktiv an der Geschichte teilzuhaben, ist neben dem Körper des Kindes auch das Gehirn in Bewegung. Das Besondere an der Arbeit mit darstellenden Geschichten ist die Verbindung der erzählten Geschichte mit der dazugehörenden gespielten Handlung. Die Handlung wird somit nicht nur gehört sondern visuell, emotional und kindgerecht erlebt. Dabei werden unbemerkt visuelle Handlungen mit der Sprache verknüpft. Das Hören wird durch das Zuschauen unterstützt. Konzentration und Merkfähigkeit werden gefördert, ebenso die kognitiven Funktionen, da eine altersgerechte Wissensvermittlung in den einfachen Geschichtenverlauf spielerisch mitaufgenommen wird (z.B.: die Tatsache, dass das Wildschwein Rüffel gerne Eicheln frisst). Durch die Identifikation mit den Handlungsträgern der Geschichte lernen die Kinder zusätzlich Sozial-, Alltags und Problemlösungsverhalten.

Auch der Inhalt von Bilderbüchern oder Kinderliedern wird in darstellender Form für Kinder leicht durchschaubar.

So umgesetzt sind diese Geschichten eine wesentliche Anregung für die Entwicklung kleiner Kinder.

 

Angelika Weidlinger

Martinsfest im Kindergarten Andorf

 

Martinsfest – ich geh mit meinter Laterne

 

Jedes Jahr um den 11.November  feiern wir im Kindergarten das Martinsfest.

Der Hl.Martin soll für uns ein Vorbild des Teilens sein. Auch wir wollen im Alltag teilen, so wie einst Sankt Martin mit dem Bettler den Mantel geteilt hat. Daher bereiten wir die Kinder im Kindergarten auf das Fest vor, indem wir ihnen mit Hilfe des Kamishibai (Erzähltheater), die Legende erzählen oder mit Figuren ausspielen. Natürlich dürfen sich die Kinder auch selber als Hl.Martin verkleiden und die Geschichte mit dem Bettler nachspielen. Weiters backen wir für den Martinstag gemeinsam mit den Kindern Martinskipferl, die wir dann bei der Martinsjause im Kindergarten teilen und anschließend verspeisen. Außerdem haben zwei Gruppen unseres Kindergartens das Altenheim Andorf mit den Laternen besucht und dort Martinslieder gesungen.

Als Erinnerung an den Hl.Martin gehen wir jedes Jahr mit einer Laterne eine Runde und singen dazu unser Laternenlied „Ich geh mit meiner Laterne“. Danach stellen wir uns im Pfarrhofgarten in einem Kreis auf und spielen die Legende des Hl.Martins aus, sprechen ein Gedicht und singen Lieder. Als Abschluss dieses besonderen Festes lassen wir den Abend bei Punsch und Keksen am Lagerfeuer ausklingen.

 

(Anna Steininger)

 

„Jeder kann wie Martin sein,

alle Menschen groß und klein.

Teile ich ein Stück, Liebe kehrt zurück,

Martin welch ein Glück!“

(Mai Cocopelli)

Qualitätszertifikat für unseren Pfarrcaritas-/Caritas Kindergarten/ Krabbelstube

 

Das Team des Pfarrcaritas-/Caritas-Kindergartens/der Krabbelstube Andorf wurde für die pädagogische Arbeit ausgezeichnet. Bei der Besprechung der Leiterinnen des gesamten Bezirkes wurde der Leiterin Gerda Dvorak das Qualitätszertifikat überreicht. Kinder lernen jeden Tag. Und zwar spielerisch im Alltag. Deshalb spielt die Qualität der Kindertageseinrichtung eine große Rolle. Seit 2004 setzen sich die kirchlichen Kindergärten und Krabbelstuben in Oberösterreich mit ihrer pädagogischen Qualität auseinander. Dieser Qualitätsstandard wurde mit dem Qualitätsentwicklungsinstrument QAP.E (Qualität als Prozess in der Elementarpädagogik) eingeführt.

Die Leitung wählt mit ihrem Team ein pädagogisches Thema, wie beispielsweise die Mittagssituation, die sprachliche Förderung oder die Gestaltung des Gartens aus. In Workshops diskutieren die MitarbeiterInnen anhand eines strukturierten Ablaufs die vorgegebenen Qualitätskriterien. Verbesserungsmaßnahmen werden gemeinsam festgelegt und überprüft. Begleitet und unterstützt werden sie dabei von der Caritas-Fachstelle für kirchliche Kindertageseinrichtungen. Für dieses Engagement gab es ein Zertifikat.

Ein neues Kindergartenjahr hat begonnen

 

Am 3. September starteten unsere Kinder, die auch im Vorjahr schon bei uns waren, in ein neues Kindergartenjahr. 58 Kinder von ihnen sind heuer Schulanfänger- für fast alle Kinder eine große Freude! Insgesamt besuchen im Herbst 143 Kinder unsere Einrichtung.

Am 4. und 5.9. erwarteten wir unsere 38 „Neuen“ mit gestaffeltem Beginn, um zumindest am ersten Tag mehr Zeit für das einzelne Kind zu haben . Wir empfehlen den Eltern, die Besuchszeiten in der ersten Woche kürzer zu halten, um eine Überforderung zu vermeiden. Die Eingewöhnung verläuft sehr individuell und wir versuchen , jedem einzelnen Kind gerecht zu werden. Manche Kinder brauchen die Sicherheit einer Bezugsperson in ihrer Nähe, viele schaffen den Einstieg in diese neue Umgebung schon ganz allein.

Beim Elternabend  in den ersten beiden Wochen stellen die Pädagoginnen ihr Erziehungskonzept und ihre Arbeitsweise vor und bieten den Eltern die Erziehungspartnerschaft zum Wohl des Kindes an.

Die Zuwendung zum Kind, das Vermitteln von Sicherheit und die Unterstützung bei der Bewältigung des Tagesablaufes sind die vorrangigen Aufgaben der Pädagogen in der Anfangszeit.

 

 

Ein neues Krabbelstubenjahr hat begonnen

 

Beide Krabbelgruppen besuchen  jeweils 3 Kinder, die auch im Vorjahr schon betreut wurden. Die Eingewöhnungszeit dauert bei den jungen Kindern natürlich länger und richtet sich nach den Bedürfnissen des Kindes. Die Pädagoginnen haben beim Elternabend im Sommer schon ihr Eingewöhnungskonzept vorgestellt und die Eingewöhnungszeit mit den Eltern koordiniert. Ein bis zwei Kinder werden gleichzeitig eingewöhnt und in den ersten Tagen ist die Bezugsperson immer anwesend. Nach und nach werden die Besuchszeiten ausgedehnt , Eltern und Pädagogen  vereinbaren gemeinsam den Zeitpunkt der ersten kurzen Trennung. 

 

„Führe dein Kind immer nur eine Stufe nach oben.

Dann lass ihm Zeit, zurückzuschauen und sich zu freuen.

Lass es spüren, dass auch du dich freust,

und es wird mit Freude die nächste Stufe nehmen.“

Martinsfest im Kindergarten Andorf

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Standort Hauptstraße

Kindergarten und Krabbelstube werden an 3 Standorten geführt. Standort 1: Hauptstraße 1 4 Regelgruppen, 1...
Pfarrcaritaskindergarten Andorf
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