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Inhalt:

Das verflixte erste Jahr – Eltern Sein und Paar bleiben

Elternbrief II

„Der Supergau für die Partnerschaft ist die Geburt des ersten Kindes!“ Dieser Hammer Satz stammt aus einer Langzeitstudie des Frühpädagogischen Instituts München: Das Kind, das viele Paare als Krönung ihrer Liebe herbeigesehnt haben, kann demnach die Zufriedenheit der beiden mit ihrer Beziehung mitunter verschlechtern.

 

Viele „Eltern-Paare“ unterhalten sich kaum noch miteinander oder oft nur über Organisatorisches. Tiefe Gespräche über Persönliches? Fehlanzeige. Statt gleichberechtigter Aufgabenteilung verfallen manche Paare in die eher „klassische“ Rollenverteilung: Sie bleibt zu Hause und kümmert sich um Baby und Haushalt und er verdient das Geld für den Lebensunterhalt. Und plötzlich klaffen die Lebenswelten auseinander und wirklich zufrieden ist mit dieser Lösung keiner der beiden. Gemeinsam ausgehen, mit Freunden Partys feiern? Das war einmal. Und das sexuelle Erleben und die Lust bleiben auf der Strecke, weil die junge Mutter wie erschlagen von der Rund-um-die-Uhr-Versorgung des Babys ist und nach dem Überfluss an Nähe beim Stillen nur noch sich selbst spüren möchte. Karge Zeiten für die Liebe ... , in denen manch mal schon die Wurzel für das spätere Scheitern der Beziehung steckt.

 

Jetzt ist es wichtig, dass junge Mütter und Väter die Bedürfnisse ihrer Partnerschaft nicht vollends aus den Augen verlieren und nach kleinen lnseln im Alltag Ausschau halten, auf denen sie sich wieder als (Liebes)-Paar begegnen können. Vielleicht kochen sich beide gegenseitig mal etwas Schönes und stellen zum Essen Blumen und Kerzen auf den Tisch. Oder sie schicken sich über den Tag liebevolle Textnachrichten und signalisieren „Ich denke an Dich!“. Auch Paar-Rituale, die beide vor der Geburt pflegten, tun jetzt im Sturm der Veränderungen besonders gut: sich gegenseitig massieren, gemeinsam einen Film ansehen und dabei ein leckeres Essen liefern lassen oder „unsere“ Musik auflegen. Später, wenn das Baby einen festen Schlafrhythmus gefunden hat, kann ein Babysitter der Zweisamkeit aufhelfen. Die Paarberatung empfiehlt, einen festen Abend in der Woche für die Partnerschaft zu reservieren, der abwechselnd von beiden gestaltet wird. Einmal besorgt er Kino-Karten, die Woche darauf denkt sie sich etwas aus – und wer dran ist, organisiert auch die Baby-Betreuung. Aber bitte ohne großen Aufwand, damit der Abend nicht in Stress ausartet!

 

„Ohne diese Paarabende wäre unsere Ehe schon lange nicht mehr existent“, glaubt eine erfahrene Mutter von zwei Kindern. Mit der nötigen Rücksicht auf ihre Beziehung dagegen können Paare die Herausforderung im verflixten ersten Jahr als enormen Zugewinn an gegenseitigem Vertrauen erleben.

 

Die ideale Babybetreuung

… ist oftmals bei den Großeltern, dem Verwandtschafts- oder Freundeskreis zu finden. Menschen also, die dir sehr vertraut sind und die vor allem auch dem Baby vertraut sind, die es mag und von denen es sich (auch in Anwesenheit von Mama und Papa!) bereitwillig beruhigen lässt. Daneben kommt es auch auf Erfahrungen mit kleinen Kindern an — je jünger das Baby, desto mehr.

 

Für Eltern ohne „passende“ Verwandte oder Freund*innen in der Nähe bieten vielerorts Babysitter-Börsen ihre Dienste an, deren Mitarbeiter*innen ein Zertifikat über eine Schulung bei einer vertrauenswürdigen Einrichtung (Familienbildungsstätte, Kinderschutzbund ...) vorweisen können.

 

wellcome Linz & Omadienst

 

Wie finde ich den perfekten Babysitter?

 

 

Alarmsignal und Nervenprobe – Babys schreien

 

Alle Babys schreien. Das ist ihre Art sich auszudrücken. Eltern in Hörweite verspüren dann den Drang zu reagieren und ihr Kind zu unterstützen. So ist gesichert, dass die hilflosen Kleinen alles bekommen, was sie brauchen: Nahrung, eine frische Windel, Zuwendung ... Mit ihrem zuverlässigen Bemühen um Abhilfe zeigen Eltern ihrem Kind zugleich: Ich nehme deine Bedürfnisse wahr und bin für dich da.

 

Bei manchen Kindern geraten allerdings auch die aufmerksamsten Mütter und Väter an ihre Grenzen. Was sie auch versuchen: Füttern, wickeln, tragen, Bauchmassagen, entblähende Tropfen ... – nichts hilft. Besonders gegen Abend schreien ihre Babys stundenlang untröstlich.

 

Früher nannten viele das „Dreimonatskoliken“ – weil die Kinder die Beinchen dabei krampfartig anziehen und ihr Bauch gebläht ist. Und: Nach ungefähr sechs Wochen erreicht die SchreiZeit ihren Höhepunkt, nach drei, vier Monaten ist schlagartig Ruhe. Der Versuch, die vermeintlichen Koliken durch einen Verzicht der stillenden Mutter auf „verdächtige“ Lebensmittel oder durch Zusätze im Fläschchen zu stoppen, ändert jedoch bei manchen Kindern wenig. Fachleute sprechen deshalb heute lieber von „exzessivem Schreien“ oder von „Schreibabys“. Nach der populären „Dreierregel“ sind das Kinder, die mehr als drei Wochen lang an drei Tagen pro Woche mindestens drei Stunden lang schreien. Betroffene Eltern können und müssen allerdings nicht drei Wochen warten, ob ihr Baby tatsächlich dazugehört. Sie brauchen Hilfe, sobald sie sich überfordert fühlen. Als Anlaufstelle dafür bieten sich vielerorts „SchreibabySprechstunden“ (siehe Info) an.

 

Schreienden Babys und ihren Eltern hilft dabei

  • körperliche Nähe. Babys, die zuverlässig versorgt und viel getragen werden, schreien erwiesenermaßen weniger. Also keine Angst vor dem Verdacht, das Kleine zu verwöhnen!
  • innere Ruhe. Dazu verhelfen jungen Eltern vor allem der Freundeskreis, Großeltern und andere Verwandte, die sie regelmäßig als Babysitter oder anders entlasten.

 

Schreiambulanzen

 

Baby Care Beratung

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