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Mutmacherin Natur

Alles wird gut
Dipl.-Päd.in Susanne Grurl
Dipl.-Päd.in Susanne Grurl MA
Pfarrassistentin in Ungenach

Wie Gott es fügt, so sei vergnügt!

Nach einem Vormittag, der ausgefüllt ist mit Home-schooling, Hausarbeit und kochen haben wir in unserer Familie ein ganz besonderes Ritual gefunden, das uns allen – unseren beiden Kindern, meinem Mann und mir – in dieser herausfordernden Zeit neue Kraft schenkt und uns große Freude bereitet: Wir machen uns täglich gemeinsam auf zu einem Spaziergang durch unsere Pfarre.

 

Natur

 

In der Natur können wir auftanken und sie hält vor allem jetzt im Frühling täglich neue Überraschungen für uns bereit! Die Natur ist für mich eine ganz besondere Mutmacherin und große Lehrmeisterin!

 

Fasziniert beobachte ich jedes Jahr – und heuer habe ich dazu besonders viel Zeit - wie nach dem kalten Winter die Blätter neu austreiben und die Natur, die wie tot schien, zu neuem Leben erwacht.

 

Bei unseren Familienspaziergängen erfreuen mich neben den Bäumen und Sträuchern die vielen Blumen am Wegrand und auf der Wiese immer wieder von Neuem. Sie sind für mich in diesen Tagen ganz besondere Mutmacher, die mit ihrer Symbolik hoffnungsvolle Botschaften bereithalten:

Ich erfreue mich am Gänseblümchen, das sich nicht unterkriegen lässt. Selbst wenn es abgemäht oder zertreten wird – es dauert nicht lange und schon blüht es mutig von Neuem. Das Gänseblümchen sagt mir: Gib nicht auf und halte durch! Nach jeder Durststrecke kommt wieder die Zeit der Freude!

Am Waldrand blüht das Vergissmeinnicht und meine Gedanken wandern zu den Menschen meiner Pfarre. Ich denke an jene, die alleine sind, die krank oder traurig sind. Das Vergissmeinnicht erinnert mich: Schenke deinen Mitmenschen neuen Lebensmut – durch einen Anruf oder einen Brief.  

 

Löwenzahn

"Der Löwenzahn erinnert mich an die Sonne." (c) privat

 

Schon von weitem leuchtet mir der wunderschöne Löwenzahn entgegen. Seine gold-gelben Blüten strahlen aus der Wiese. Der Löwenzahn erinnert mich an die Sonne. Und so hebe ich meinen Kopf himmelwärts und erahne in diesem Moment, dass die hoffnungsvolle Zusage, die Jesus Christus – das Licht der Welt - seinen (teils noch zweifelnden) Jüngern am Ende des Matthäusevangeliums schenkt, auch ganz besonders für mich und all meine Lieben gilt: „Ich bin mit euch, alle Tage bis zum Ende der Welt.“ (Mt 28, 20b)

 

Ein Strauch voller Hoffnung

 

Unser Familien-Spaziergang endet bei der Pfarrkirche in Ungenach. Hier steht neben der Kirchentür der Strauch der Hoffnung und Zuversicht. Alle Menschen unserer Pfarre sind eingeladen, den Strauch mit vielen kleinen Hoffnungs-Symbolen zu behängen und ihn damit zum Erblühen zu bringen.

 

Viele kleine Symble der Hoffnung. (c) privat

 

Unzählige Symbole schmücken den Strauch bereits und mit einem Lächeln lasse ich meinen Blick zur Sonnenuhr wandern, auf der ein Spruch vom Schriftsteller Paul Fleming zu lesen ist:

 

WIE GOTT ES FÜGT, SO SEI VERGNÜGT!

 

In meinen Gedanken vollende ich das Gedicht, das ich als Kind auswendig gelernt habe:

 

WAS WILLST DU VIEL DICH SORGEN AUF MORGEN?
DER EINE STEHT ALLEM FÜR,
DER GIBT AUCH DIR DAS DEINE.

 

… und da wandeln sich auch noch meine letzten Zweifel und Ängste in die zuversichtliche Gewissheit: ALLES WIRD GUT!

 

Susanne Grurl ist Pfarrassistentin in Ungenach

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