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Heiliger Abend und Weihnachten

Advent und Weihnachten feiern wie in der Ukraine
Ikone des Festes der Geburt Christi
Info Box

Am 6. Januar, dem Heiligen Abend,

findet in vielen Kirchen

ein reichhaltiges liturgisches

Programm statt.

„Deine Geburt Herr, Christus, unser Gott, erstrahlt der Welt als geistiges Licht. In ihm werden die Diener der Sterne, belehrt durch den Stern, anzubeten dich die Sonne der Gerechtigkeit, und zu erkennen dich als Spross aus der Höhe. Herr, Ehre sei dir.“

(Troparion des Festes der Geburt Christi, 4. Ton)

 

„Die Jungfrau gebiert heute den Überseienden, und die Erde bietet eine Höhle dem Unzugänglichen. Engel lobsingen mit den Hirten und Weise wandern mit dem Stern, denn für uns ward geboren: ein kleines Knäblein, Gott von Ewigkeit.“

(Kondakion des Festes der Geburt Christi, 3. Ton)

 

Am 6. Januar, am Heiligen Abend, findet in vielen Kirchen des byzantinischen Ritus ein sehr reichhaltiges liturgisches Programm statt. Schon am Vormittag werden in vielen Kirchen die sogenannten „Königlichen Horen“ (feierliches Stundengebet) gesungen, und später die Vesper mit der Göttlichen Liturgie (Eucharistiefeier) des heiligen Basilius des Großen gefeiert. Bei diesen Gottesdiensten hören die Gläubigen viele biblische Lesungen und bei der Vesper mit Basiliusliturgie hören sie die Weihnachtserzählung aus dem Lukasevangelium. In der Nacht wird die feierliche Große Komplet gesungen.  

 

In den Familien wird an diesem Abend zu Hause ein Festmahl gehalten, bei dem traditionell zwölf fleischlose Speisen serviert werden. Der Heilige Abend steht nämlich noch unter der Regel der Fastenzeit. Unter den traditionellen Speisen sind einige Klassiker der ukrainischen Küche wie die Rote-Rüben-Suppe (Borschtsch, [борщ]), gefüllte Teigtascherl mit Kartoffel- oder Krautfüllung (Wareniki, [вареники]) und eine Süßspeise aus gekochten Weizenkörnern mit Nüssen und Trockenfrüchten (Kutja, [кутя])zu finden. 


Am Weihnachtstag selbst wird in den Kirchen die Göttliche Liturgie des heiligen Johannes Chrysostomos gefeiert, in der – anders als im römischen Ritus – das Evangelium über den Besuch der Weisen aus dem Osten nach Matthäus gelesen wird. 


Zu Weihnachten und durch die ganze Weihnachtszeit grüßen die Christgläubigen einander mit „Christus ist geboren – verherrlichen wir Ihn!“ In den Weihnachtstagen findet das Weihnachtssingen (Koljaduwaty, [колядувати]) statt, wo Weihnachtslieder gesungen und Menschen besucht werden und die Freude über die Geburt des Herrn geteilt wird. Außerdem gibt es Krippenspiele (Wertep, [верте́п]). 

 

Ähnlich wie in der römisch-katholischen Tradition feiert man in den Tagen nach Weihnachten den heiligen Stephanus und das Fest der unschuldigen Kinder. Obwohl die Oktave von Weihnachten mit dem 13. Januar endet, dauert die Weihnachtszeit noch länger. Am 14. Januar wird das Fest der Beschneidung des Herrn und des heiligen Basilius des Großen gefeiert. 

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Danke an Priester John Reves, dem Leiter des Zentrums für ostkirchliche Spiritualität im Byzantinischen Gebetszentrum in Salzburg, für die Zurverfügungstellung.

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