Saturday 24. August 2019

Warum feiern wir Weihnachten am 25. Dezember?

Krippe

Zu Weihnachten feiern wir Christen die Geburt Jesu Christi. Aber warum wird das Fest am 25. Dezemeber gefeiert?

Seit dem vierten Jahrhundert feiern Christen Weihnachten als Fest der Ankunft ihres Erlösers in der Geschichte der Menschheit. In der Westkirche legte man das Fest deshalb auf den 25. Dezember, weil zur Zeit der Wintersonnenwende an diesem Tag in Rom bereits das Fest des "sol invictus" - des unbesiegten Sonnengottes - gefeiert wurde.

Die in den Wintertagen prägende Lichtsymbolik wurde mit Jesus Christus verbunden. Jesus ist als Erlöser das Licht, das in die Dunkelheit der Welt kommt.

 

Kein anderes Fest im Kirchenjahr wird aufwändiger gefeiert. Mit keinem anderen Fest im Kirchenjahr verbinden sich so viele Emotionen. Weihnachtliche Klänge, besondere Düfte, festliche Gottesdienste, geschmückte Christbäume, das Friedenslicht von Betlehem, Familienfeiern.

Vielleicht hat das mit der Geburt des Kindes zu tun. Jede Geburt - das wissen alle Mütter und Väter - verbindet Himmel und Erde, markiert den Beginn von etwas ganz Neuem.

Dass dem Heiligen Abend in unseren Breiten eine so große Bedeutung zukommt, hat seinen Hintergrund im jüdischen Verständnis des Tagesablaufes, in dem der neue Tag bereits in der Dämmerung des Vorabends beginnt. Deshalb werden die Weihnachtsgottesdienste auch in der Nacht von 24. auf 25. Dezember gefeiert. Diese Nacht wird durch die Geburt Christi zur gesegneten nacht, zur "Weih-Nacht".


In den Weihnachtsgeschichten der Evangelien, die wohl zu den meistgelesenen Bibelstellen gehören, finden wir viele Motive aus dem Alten Testament wieder (Messias, Sohn Gottes, Kind als Retter). Jesus Christus wird uns als Messias, als Retter vorgestellt - allerdings mit einer endgültigen Perspektive: Die Welt wird in die Sphäre Gottes mit hineingenommen, denn Gott kommt im Menschen Jesus von Nazareth mitten in der Realität unserer Erde an. Der Evangelist Johannes beschreibt das mit starken Worten: "und das Wort ist Fleisch geworden, und hat unter uns gewohnt." (Joh 1,14)

 

(mh)

Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt. (Joh 1,9)

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Slowenien
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Angebote und Tipps
Für demenzkranke Menschen sind zu Weihnachten Erinnerungen aus der Kindheit wichtig.

Mit Menschen mit Demenz Weihnachten feiern

Advent und Weihnachten sind mit vielen Erinnerungen und Gefühlen verbunden und daher auch für Menschen mit Demenz sehr wertvoll. Die MAS Alzheimerhilfe hat hilfreiche Tipps zusammengestellt, wie diese besonderen Zeiten einfühlsam gestaltet werden können.

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Weihnachten nicht alleine feiern.

Weihnachten nicht alleine feiern

Wer Weihnachten nicht alleine feiern möchte, ist in Schloss Puchberg, bei den Franziskanerinnen in Vöcklabruck und bei den Marienschwestern in Bad Mühllacken eingeladen, ganz besondere Feiertage zu erleben.

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Wenn Weihnachten kein Grund zum Feiern ist

Die TelefonSeelsorge - Notruf 142 ist auch zu Weihnachten rund um die Uhr für Sie da: Gehör finden. Zuwendung erfahren. Unterstützung erhalten.

Krippe

Weihnachten

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Zu Weihnachten feiern wir Christen die Geburt Jesu Christi. Gott wird Mensch und begegnet uns dadurch auf Augenhöhe. Himmel und Erde berühren sich.

Krippe

Krippe

Der Anfang der Weihnachtskrippe liegt im Dunkel der Vergangenheit. 

Stadtansicht von Bethlehem.

Bethlehem

Die Stadt Davids...

So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids.” (Lk 2,4)

Weihnachtliche Kirche bei Nacht.

Christmette

In der Nacht das Licht der Welt feiern, das in der Krippe liegt.

Weihnachtsglöckchen

Glöckchenläuten vor der Bescherung

Zu den Requisiten, die bis heute zum Heiligabend-Ritual zählen, gehört das Glöckchen, mit dem vor dem Öffnen der Tür des Weihnachtszimmers geläutet wird. Ein zarter Klang, der Geheimnisvolles erahnen lässt ...

Räuchern.

Räuchern

Ursprünglich wurde in den zwölf Raunächten zwischen der Thomasnacht (21.12.) und Dreikönig mit Weihrauch, Palmzweigen von Ostern oder Kräutern aus der Kräutersegnung das Haus von bösen Geistern befreit. Heute kann das Räuchern christlich gedeutet werden als Vorbereitung und Reinigung für die Ankunft des Herrn.

Weihnachtsgeschenke für Kinder - welche Freude!

Weihnachtsgeschenke

Erst im Biedermeier wird der heilige Abend zum Bescherfest für Kinder, denn man erkannte, dass es eine eigener eigenen "Kinderwelt" mit Spielzeug bedarf. Übrigens hat das Beschenken seinen Ursprung im Nikolaustag, erst später wurde es (durch Anregung Martin Luthers) auf das Weihnachtsfest verlegt.

Friedenslicht aus Bethlehem.

Friedenslicht

Ein liebgewordenes RItual, das 1986 vom ORF-Landesstudio Oberösterreich begründet wurde: ein oberösterreichisches Kind entzündet in der Geburtsgrotte in Bethlehem ein Licht, das als Sinnbild des Weihnachtsfriedens verteilt wird.

Hell strahlender Christbaum.

Christbaum

Der Christbaum kommt aus dem deutschen Sprachraum nach dem 16. Jahrhundert nach Österreich. Die grünen Zweige bedeuten Leben und sind Zeichen des kommenden Frühlings und Wachsens.

Eröffnungsprolog des Nürnberger Christkindlesmarktes 2009 durch das Nürnberger Christkind Johanna Heller.

Christkind, Weihnachtsmann oder "Goldenes Rössl"?

Wer bringt denn nun die Gaben? Keine ganz neue Diskussion, aber hier ein paar interessante Geschichten aus der Welt der Gabenbringer.

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