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Rom ist öfter eine Reise wert

2. Bildungsreise des Katholischen Bildungswerkes OÖ nach Rom

30 Rom-Interessierte aus dem Nahbereich des Katholischen Bildungswerkes haben sich am 5. März 2016 auf den Weg gemacht, um Rom etwas abseits der Tourismusströme kennen zu lernen. Reiseleiter war Dr. Christoph Mülleder von weltanschauen.at. Die Verköstigung in Slow-Food-Lokalen gehörte genauso dazu wie die An- und Rückreise per Zug.



Drei Mitreisende haben wir um eine Rückmeldung für diesen Bericht gebeten:

Antonia Renzl:
„Rom - auf sieben Hügeln gegründet. Wir haben diese Stadt großteils zu Fuß - Schritt für Schritt - erleben dürfen. Nicht nur alte Mauern und römische Baukunst waren interessant, ebenso soziales und politisches sowie künstlerisches Engagement haben mich beeindruckt.
Viel Kultur und Geschichte(n) - aber auch Zeit für kulinarischen Genuss! So war Rom auch bei nassen winterlichen drei Grad ein besonderes Erlebnis. Danke, dass ich dabei sein durfte.“

Hans und Eva Riedler:
„Wir haben erlebnisreiche Tage in Rom erlebt. Bereits der Start am Petersplatz mit der grandiosen Kulisse und den vielen Menschen, die dem Angelus Gebet des Papstes beiwohnten, war beeindruckend.
Neben den vielen Sehenswürdigkeiten, die Rom zu bieten hat, faszinierte uns vor allem die von den Bewohnern im Stadtteil Trullo begeistert aufgenommene Initiative von 3 arbeitslosen Malern, die Fassaden der Häuser künstlerisch und farbenprächtig zu gestalten, sodass die Stadtverwaltung nach einigem Zögern diese Aktion akzeptieren musste und ihnen sogar die Farben zur Verfügung stellte. (Siehe auch Blog-Beitrag von Anita Leutgeb http://www.italianoperpassione.at/?p=1037)

Dass in dieser Jahreszeit Orangen und Zitronen reifen, ist zwar bekannt, hat uns aber doch überrascht und war aufgrund der Gastfreundschaft der Besitzerin des Oliven- und Weinbauernhofes ein unvergessliches Erlebnis.
Unser Stadtführer Stefano erklärte uns viel, und vieles davon haben wir schon wieder vergessen. Eine seiner Aussagen bleibt uns aber sicher noch lange in Erinnerung: ‚Die großartigen Bauten, Denkmäler und Kunstschätze sind ein überwältigendes Zeichen von der Größe Gottes, der den Menschen mit derartig genialen Fähigkeiten ausgestattet hat.‘ Wir danken der Reiseleitung für das vielfältige, interessante Programm, für die gute Organisation und allen ReiseteilnehmerInnen für die fröhliche Stimmung trotz Regen und kühler Temperaturen.“

Helga Schachinger:
„Rom war für mich, die das erste Mal diese Stadt besucht hat, besonders eindrucksvoll:
Selbst auf der Kuppel des Peterdomes zu stehen und die Dimensionen so richtig wahrnehmen können! Der Gang durch die Heilige Pforte und das Staunen über die Architektur und die bedeutenden Werke von Michelangelo. Ebenso die weltberühmten Deckenfresko in der Sixtinische Kapelle - wobei uns die Erläuterungen unseres sehr kritischen römischen Reiseführers Stefano den Blick geschärft haben.
Das köstliche Essen in einem Slow Flood-Restaurants mit dem Blick auf den Piazza Navona und der Spaziergang durch das antike Rom. Das Pantheon - Unglaublich, was die Bauherren vor 2000 Jahren zustande gebracht haben, noch dazu erdbebensicher. Trastevere, Kolosseum, Katakomben - Rom ist sicher eine Reise wert!




Um aber auch den Blick auf das Heute zu legen, war der Besuch in Corviale sehr ernüchternd. Die Albaner Berger und der Besuch bei einem Oliven- und Weinbauern, wo wir auch die Orangen, Zitronen und Kiwis vom Baum pflücken konnten und uns mit Olivenöl eingedeckt haben, waren sehr interessant. Krönender Abschluss war Venedig und das Essen in einem tollen Restaurant mit Spezialitäten des Landes und gutem Wein. Die Stimmung war perfekt. Wie auch die Reiseleitung!“

 

 

Die 3. KBW-Rom-Reise unter der Leitung von Anita Leutgeb findet von 22. – 29. Oktober 2016 statt.
Anmeldungen jederzeit möglich unter dem Link www.weltanschauen.at

 

Im Folgenden ein BLOG-Eintrag von Anita Leutgeb, die bei der 3. KBW-Romreise Reiseleiterin sein wird:
Poeti e pittori anonimi der Trullo – ein anderes Gesicht von Rom
Ein Leben reicht nicht aus, um Rom zu kennen. Das sagen die Römer selbst von ihrer Stadt. Die Stadt hat so viele Facetten. Oft liegen Prunk und Verfall eng nebeneinander.
Das Stadtviertel Trullo ist in Rom bekannt für Drogenhandel, Gewalt, Kriminalität. In den 20er und 30er Jahren des 20. Jahrhunderts siedelten sich Einwanderer aus dem Süden an, Kalabresen und Sizilianer, heute sind es Einwanderer aus Polen und Rumänien, aus Nordafrika und dem Nahen Osten. Tiefe Löcher im Asphalt, offene Kanaldeckel, beschmierte Fassaden, und das seit Jahren und oft Jahrzehnten, wie uns Mario D’Amico erzählt. Er ist einer der Pittori anonimi der Trullo, also der anonymen Maler des Trullo, den ich mit einer Reisegruppe aus Oberösterreich, die ich begleite, treffe. Wir sind die ersten Touristen, die sich in das Viertel „verirren“. Die Bewohner schauen uns erstaunt hinterher.

Das Viertel Trullo wurde während des Faschismus am südwestlichen Stadtrand errichtet, um Wohnraum für die enteigneten Bewohner des Borgo Pio und des Rione Monti zu schaffen. Das Borgo Pio wurde von Mussolini zerstört, um die Via della Conciliazione, die von der Engelsburg bis zum Vatikan führt, zu erbauen. Im Rione Monti wurde die Via dei Fori Imperiali errichtet, die von der Piazza Venezia zum Kolosseum führt. Die Häuser aus der Zeit des Faschismus sind noch gut erkennbar. Die Strukturen regelmäßig. Seit dem zweiten Weltkrieg sind der Wohnungsbau und auch die Vermietung von Sozialwohnungen chaotisch und illegal, nicht nur im Trullo.

Stadtplaner würden heute vielleicht von „bottom-up urban requalification“ sprechen, also der „urbanen Erneuerung von unten“. Arbeitslose Bewohner der römischen Borgata Trullo im Südwesten Italiens Hauptstadt Rom werden aktiv und verschönern ihr Viertel. Sie geben den heruntergekommenen, mit Schimpfwörtern beschmierten Häusern ein neues Gesicht, ein buntes, ein künstlerisches. Am Beginn sind es Nacht- und Nebelaktionen. Die Sache ist natürlich nicht legal. Zu Viert rücken sie mit Leitern und Farbtöpfen bewaffnet aus, bemalen Hauswände, Treppen, Mülleimer, Zäune. Zuerst in der Angst erwischt zu werden.


Die Bewohner sind erstaunt. Sie entdecken jeden Tag beim morgendlichen Cappuccino in einer Bar ein neues Kunstwerk in dem Viertel mit fast dörflichem Charakter. Keiner weiß, wer dahinter steckt. Fast alle sind begeistert über die Veränderung. Nach etwas mehr als einem Jahr bemalen die Pittori anonimi der Trullo (der ist römisch der Artikel del im Italienischen, im Trullo hört man fast nur römischen Dialekt) gemeinsam mit Kindern Schulen und Kindergärten. Mittlerweile haben sie mehr als hundert Aufträge, graue, verschmierte Bahn- und U-Bahnstationen zu bemalen. Auch über die Grenzen Roms hinaus.

Die Maler bezahlen alles selbst, freuen sich jedoch über Spenden für die Farbtöpfe in ihr kleines Sparschweinchen in einer Bar auf der Piazza del Trullo. Mittlerweile ist die Gruppe größer geworden, mal sind es zehn, mal sechs und dann wieder zwanzig, die Kunst auf die Fassaden bringen. Die Maler arbeiten zusammen mit den Poeten, i poeti der Trullo. So sind die Gemälde häufig mit Gedichten und Gedanken im römischen Dialekt zu sehen.

Jahrzehnte hat man nur gewartet, dass die Stadtverwaltung im Viertel Gebäude renoviert, Straßen und Gehsteige saniert und Gestrüpp entfernt. Vier kreative Arbeitslose, die es satt hatten, auf die Verbesserung der Lebensumstände durch die Stadtverwaltung zu warten, schaffen es, den Menschen des Trullo mit ihrer Kunst Hoffnung und Freude zu schenken und zeigen, wie wichtig Ästhetik für das Gemüt ist. Sie muntern dazu auf, unserer Umgebung Farbe zu geben und den ersten Schritt zu tun, anstatt zu warten.

Weitere interessante Eindrücke von Trullo in mehreren Videos unter
www.italianoperpassione.at

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