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Der Ursprung des Universums

Evolutionstheorie contra Schöpfungsgeschichte

Knapp 150 Interessierte konnte kürzlich Mag. Georg Wasserbauer, Mitarbeiter für Abteilung Aus- und Weiterbildung im Katholischen Bildungswerk OÖ, im Ars Electronica Center zur Veranstaltung „Der Ursprung des Universums – Evolutionstheorie contra Schöpfungsgeschichte“ begrüßen.

In einer weltweit einzigartigen 3D-Simulation reisten die TeilnehmerInnen bequem zu verschiedenen Sternbildern. Dr. Dietmar Hager erzählte über den Ursprung des Universums, erklärte, wie sich Galaxien und Sterne entwickeln und legte komplexe astronomische Zusammenhänge leicht verständlich anhand von fantastischen Bildern dar. Unter anderem stellte er die Frage: „Wussten Sie, dass sich unser Universum im Laufe der Zeit immer schneller ausdehnt?“

Univ.-Prof. Dr. Franz Gruber, Professor für Systematische Theologie und Rektor der Katholischen Privat-Universität Linz sowie begeisterter Hobby-Astronom fasst seinen Vortrag so zusammen: „Die Naturwissenschaften haben uns in den vergangenen Jahrhunderten einen großartigen Blick in die Naturgesetze des Universums ermöglicht, aber zugleich neue Risiken für die Menschheit geschaffen. Mit technologischem Wissen allein können wir diese Gefahren nicht bewältigen. Wir brauchen wieder ein Wissen, das uns Orientierung gibt, wohin sich die Menschheit entwickeln soll. Dieses Wissen stellen die philosophische Ethik, aber auch die Spiritualitäten der Weltreligionen zur Verfügung. Für den christlichen Glauben ist die Welt nicht nur Kosmos, sondern auch Schöpfung. Schöpfung ist die Welt aus ihrer Betrachtung als Gottes Werk. Gott steht zur Welt in liebender schöpferischer Sorge. So geht es darum, dass Wissen und Glauben eine neue Synthese finden. Diese Aufgabe wird in den kommenden Jahrhunderten zu lösen sein. Der Konflikt zwischen Naturwissenschaft und Religion wird sich nicht mehr um die Wahrheit der Naturgesetze und der Evolution drehen, sondern um die Frage, was wir tun dürfen, was wir tun sollen, damit die Welt eine nachhaltige Zukunft hat.“

Viele begeisterte Rückmeldungen zeigen das große Interesse an der komplexen Thematik zeigen, hier eine davon:
„Das AEC in Linz ist für uns schon fast wie ein Magnet, speziell dann, wenn Dr. Dietmar Hager seine dreidimensionalen Spezialitäten auspackt. Es ist jedes Mal interessant mitzuerleben, wenn das Universum - so wie die Wissenschaft es sieht und berechnet hat - frei schwebend und zum Angreifen nahe, durch den Saal schwebt. Es hatte natürlich auch seinen Reiz, das Universum einmal durch eine andere Art kennenzulernen und auch hinterfragen zu dürfen, z. B. durch die Frage: ‚Warum sind wir oder warum ist nicht nichts‘. Ich hatte den Eindruck, dass hier die theologische Ansicht noch wesentlich schwieriger zu beantworten ist als die wissenschaftliche. Eine richtige Antwort auf die Frage zum Ursprung des Universums gibt es meiner Meinung gar nicht, weil man an dieser Stelle einfach nicht weiß, was ist richtig. Weil man allein bei der Definition ‚Richtig‘ nicht weiß, ob sie richtig ist. Es ist sogar so, dass sich hier alle Antworten im Kreis drehen. Wissenschaftlich gesehen ist diese Frage sehr leicht zu beantworten. Da wir wissen, dass sich das Universum beschleunigt ausdehnt, kann man auch auf einen Beginn allen Daseins schließen. Aber wer sagt uns, dass hier die Wissenschaft Recht hat? Vielleicht gab es gar keinen Big-Bang, es kann auch alles ganz anders gewesen sein, wir gehen hier nur von anerkannten Fakten aus. Alles in allem ein sehr interessanter Abend! Es hat mir viel Freude bereitet, dabei gewesen zu sein.“
(Siegfried Ganser)

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