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    22.3.2021 mit Reinhard Stiksel

Das war der Ge(h)denkmarsch von Mauthausen nach Gunskirchen

23. bis 25. Oktober 2020

Begleiten Sie uns hier auf unserem Weg, den wir mit Fotos, Videos und Audiobotschaften dokumentiert haben. 

Von 23. bis 25. Oktober 2020 gingen im Rahmen einer Initiative des Kath. Bildungswerks OÖ (gemeinsam mit der ARGE Geh-Denk-Spuren und dem Mauthausenkomitee Österreich), 17 Personen den Todesmarsch von tausenden überwiegend jüdischen Menschen nach, der im Frühjahr 1945 von Mauthausen hierher nach Gunskirchen führte.

 

Auch der Oberösterreichische Filmemacher Johannes Neuhauser war mit auf dem Weg und hat uns dieses berührende Video zukommen lassen, in dem auch Zeitzeuge Jehuda Bacon über die Zustände in den Lagern Mauthausen und Gunskirchen spricht. Danke dafür!

 

 

 

Eine Aktion des KBW Treffpunktes Bildung in Kooperation mit:  ARGE Geh-Denk-Spuren, MKEnns und Initiative „Wider das Vergessen“, Ansfelden

 

Wir haben unseren Marsch hier num Nachlesen/-hören/-schauen für Sie dokumentiert. 

 

Sonntag, 25. Oktober, ca 14.30 Uhr

Geschafft! Abschlussgedenken in Gunskirchen

 

Wir gedachten während unseres Marsches der elenden Kolonnen, die durch Dörfer und Städte getrieben wurden und der Tausenden, deren Leben am Weg, im Lager oder auch nach der Befreiung unter unsäglichen Bedingungen endete. Immer wieder schlossen sich uns auf Teilstrecken bzw. bei den Denkmälern entlang der Route Menschen an – darunter politische und kirchliche Verantwortungsträger, die ihr Interesse an und ihre Betroffenheit über das, was vor 75 Jahren geschah, mit uns teilten.

 

Am Tag vor dem Nationalfeiertag 2020, an dem wir uns des Beginns der 2. Republik nach Weltkrieg und NS-Terror erinnern, richten wir bei unserer Abschlussfeier am Lagereingang von Gunskirchen folgenden Appell an alle Verantwortlichen in Politik und Verwaltung sowie an die Zivilgesellschaft:

(Martin Kranzl-Grenecker)

 

In Gunskirchen freuen wir uns, dass die Vizebürgermeisterin von Gunskirchen Gabriele Modl und der Bürgermeister von Edt bei Lambach Alexander Bäck durch ihre Präsenz unser Anliegen unterstützen.

 

Der "Gunskirchner Appell" als Download

 

Abschluss in Gunskirchen
Abschluss in Gunskirchen
Abschluss in Gunskirchen
Vizebürgermeisterin von Gunskirchen Gabriele Modl (re.), Alexander Bäck, Bürgermeister von Edt bei Lambach

 

Audio-Impuls von Martin Kranzl-Greinecker, Mauthausen Komitee OÖ zum Lager in Gunskirchen

 

 

 

Sonntag Früh

Ein Teil von uns geht noch die Strecke von Thalheim bis Wels, die wir gestern aufgrund der Dunkelheit nicht mehr geschafft haben. 

Den Marsch nach Gunskirchen beginnen wir im Pollheimerpark in Wels, wo sich uns Mitglieder der Welser Initiative gegen Faschismus, sowie der KMB Gunskirchen anschließen. 

 

Eine Strecke von Thalheim bis Wels, die wir gestern aufgrund der Dunkelheit nicht mehr gehen konnten
Eine Strecke von Thalheim bis Wels, die wir gestern aufgrund der Dunkelheit nicht mehr gehen konnten
Wels Zentrum
Wels Zentrum
Sonntag: Start im Pollheimerpark in Wels
Sonntag: Start im Pollheimerpark in Wels
Sonntag: Start im Pollheimerpark in Wels

 

Samstag, 24. Oktober, ab ca 20 Uhr

Abendveranstaltung im Bildungshaus Schloss Puchberg mit Reflexion und literarischen Elementen

 

Abendveranstaltung in Puchberg
Christian Pichler, Karin Freudenthaler, Veronika Pernsteiner
Direktor Helmut Außerwöger begrüßt uns in Puchberg
Martin Kranzl-Greinecker gestaltet einen literarischen Abend für uns
Jana Aichinger (KJ Wels-Land)
Pauline Wiesinger (KJ Wels-Land)
Lena Klein (KJ Wels-Land)
Fabian Hofer (KJ Wels-Land)

 

Wanderausstellung GEH-DENK-SPUREN

Die Wanderausstellung, die sich intensiv mit den "Todesmärschen" von Jüdinnen und Juden von Mauthausen nach Gunskirchen im Jahr 1945 beschäftigt, ist derzeit in Puchberg stationiert.

 

Von 30.10. bis bis  7.11.2020 wird sie im Pfarrheim Pucking zu sehen sein. 

 

Die Wanderausstellung GEH-DENK-SPUREN 2020 ist gerade in Puchberg stationiert

 

 

Ein Impuls von Fritz Käferböck-Stelzer vom Mauthausen Komitee Enns zum Nachhören:

 

 

 

In Schleißheim empfängt uns Gaby Filzmoser vom KBW-Treffpunkt Bildung Schleißheim mit ihremTeam, sowie das KBW-TB Team Thalheim.

 Samstag, ca. 17 Uhr

 

Auch Vizebürgermeister Helmut Hobl ist mit dabei, sowie die Grundbesitzer, die den Ort des Gedenkens in Schleißheim pflegen. 

 

Die Grundeigentümer Christa und Wolfgang Maurer pflegen den Ort des Gedenkens; re.: Josef Gruber (Bezirkshauptmann von Wels-Landa.D.)
Ankommen im Pfarrhof Schleißheim
Impuls von Gaby Filzmoser, Leiterin vom KBW Team Schleißheim
Stärkung in Schleißheim
Gastgeberin Gaby Filzmoser vom KBW Schleißheim
jeder Teilnehmer entzündet ein Licht
jeder Teilnehmer entzündet ein Licht
Gedenkstätte in Schleißheim

 

 

Gedenken in Weißkirchen

Samstag, ca. 16 Uhr

 

Gedenkstein Bergern bei Weißkirchen
Gedenken in Weißkirchen
Gedenkstein in Weißkirchen

 

 

Pause in Pucking, Input durch das KBW-Treffpunkt Bildung Pucking

Hermine Hauer, KBW-Leiterin von Pucking empfängt uns sehr herzlich mit ihrem Team. Bgm. Robert Aflenzer ist beim Gedenken dabei und auch Vizebürgermeister Franz Almesberger richtet seine Worte an uns. Wir dürfen uns im Pfarrheim Pucking mit einer heißen Suppe stärken, von dort machen sich Josef Gruber, Bezirkshauptmann von Wels Land a.D. und seine beiden Töchter mit uns auf den Weg nach Schleißheim.

 

Angekommen in Pucking, Input durch Vizebürgermeister Franz Almesberger
Bürgermeister Robert Aflenzer (ganz links), Christian Pichler, Leiter Katholisches Bildungswerk (2.v.re.)
Input von Hermine Hauer (re.) vom KBW -Treffpunkt Bildung Pucking
Wolfgang Mairinger (2.v.re) hat die Gedenkausstellung "Geh-Denk-Spuren"" gestaltet

 

Samstag in Ansfelden

In den letzten Kriegstagen des Jahres 1945 führte der Todesmarsch der Juden von Mauthausen nach Gunskirchen auch an der Kremsbrücke in Ansfelden vorbei. Hier bekommen wir einen Input von Alexander Schinko. Wolfgang Mairinger, Gestalter der Geh-Denkspuren-Wanderausstellung, macht sich mit uns auf den Weg bis Pucking.

 

Alte Aufnahmen der Kremsbrücke in Ansfelden
Gedenken mit Alex Schinko bei der Kremsbrücke in Ansfelden beim Gasthof Stockinger
Gedenken in Ansfelden bei der Kremsbrücke
Gedenken in Ansfelden
In den letzten Kriegstagen des Jahres 1945 führte der Todesmarsch der Juden von Mauthausen nach Gunskirchen auch an der Kremsbrücke in Ansfelden vorbei.
Gedenken mit Alex Schinko (li. außen) von der Ansfeldner Initiative "Wider das Vergessen"
Alte Aufnahmen der Kremsbrücke
Kremsbrücke Ansfelden heute
Gedenken mit Alex Schinko (2.v.li.) von der Ansfeldner Initiative "Wider das Vergessen"
Alte Aufnahmen der Kremsbrücke in Ansfelden

 

Übernachten am Freitag in St. Florian, Samstag Früh Aufbruch Richtung Ansfelden

Historiker Egbert Bernauer, Professor für Geschichte an der PHOÖ, erwartet uns in St. Florian und gibt uns vor dem Abendessen einen interessanten Input zur Situation in St. Florian. 

 

Nachtlager beim Ziegelofen
Heute Start in St. Florian bei Regen
Marsch von St. Florian nach Ansfelden
Start beim Florianerhof

 

Pause in Enns mit Input durch das Mauthausen Komitee Enns

Wir sind nicht vom Weg, aber etwa eine Studen vom Zeitplan abgekommen ;-)

Bischof Manfred Scheuer und LAbg.  a.D. Helmut Edelmayr (Gründungsmitglied des Mauthausenkomitee Österreich) gehen die Strecke von Enns bis nach St. Florian mit uns. 

 

Hier finden Sie ein Statement von Bischof Manfred Scheuer

 

Bischof Manfred Scheuer mit den Teilnehmern des Gedenkmarsches vor der Basilika in Enns
Gedenkmarsch Mauthausen nach GunskirchenBild: BasilikaFoto: Jack Haijes
Vor der Basilika in Enns Foto: Jack Haijes
Input von Gabriele Käferböck in Enns
Input von Gabriele Käferböck in Enns
Gedenkmarsch Mauthausen nach GunskirchenBild: BasilikaFoto: Jack Haijes
Gedenkmarsch Mauthausen nach GunskirchenBild: BasilikaFoto: Jack Haijes
Gedenkmarsch Mauthausen nach GunskirchenBild: BasilikaFoto: Jack Haijes
Gedenkmarsch Mauthausen nach GunskirchenBild: BasilikaFoto: Jack Haijes
Bischof Manfred Scheuer mit den Teilnehmern des Gedenkmarsches vor der Basilika in Enns
Gedenkmarsch Mauthausen nach GunskirchenBild: BasilikaFoto: Jack Haijes
Gedenkmarsch Mauthausen nach GunskirchenBild: BasilikaFoto: Jack Haijes
Gedenkmarsch Mauthausen nach GunskirchenBild: BasilikaFoto: Jack Haijes
Gedenkmarsch Mauthausen nach GunskirchenBild: BasilikaFoto: Jack Haijes
Gedenkmarsch Mauthausen nach GunskirchenBild: BasilikaFoto: Jack Haijes
Gedenkmarsch Mauthausen nach GunskirchenBild: Unterwegs nach Sankt FlorianFoto: Jack Haijes
Gedenkmarsch Mauthausen nach GunskirchenBild: Unterwegs nach Sankt FlorianFoto: Jack Haijes
Angekommen in Enns
Angekommen in Enns
Angekommen in Enns
Angekommen in Enns
Angekommen in Enns
Gedenkstein Bergern bei Weißkirchen
Angekommen in Enns
Angekommen in Enns
Angekommen in Enns

 

 

Angekommen in Ennsdorf

Hier empfängt uns Vizebürgermeister Walter Forstenlechner und erzählt uns Interessantes zum Gedenk-Marterl in Ennsdorf.

 

Angekommen in Ennsdorf
Angekommen in Ennsdorf
Angekommen in Ennsdorf. Ennsdorfs Vizebürgermeister Walter Forstenlechner erzählt uns Intressantes zum Marterl in Gedenken an die hier verstorbenen
Angekommen in Ennsdorf
Angekommen in Ennsdorf
Angekommen in Ennsdorf

 

 

Erste Station: Das ehemalige Zeltlager hinter den Gedänkstätte Mauthausen, das Ausgangsort für den Todesmarsch der Juden von Mauthausen nach Gunskirchen war

Gudrun Becker, Ökumenereferentin der Diözese Linz, begleitet uns bis St. Florian.

 

Erste Station: Das ehemalige Zeltlager hinter der Gedenkstätte Mauthausen
Erinnerungen von Zeitzeugen
Erste Station: Das ehemalige Zeltlager hinter der Gedenkstätte Mauthausen
Gedenkstein
Wir sind auf dem Weg
Erste Station: Das ehemalige Zeltlager hinter der Gedenkstätte Mauthausen
Aufbruch in Mauthausen
Wir sind auf dem Weg

 


Ausgangspunkt war heute, 23. Oktober, um 13 Uhr bei der KZ Gedenkstätte Mauthausen. Genauer genommen auf dem Areal eines früheren Zeltlagers, das heute bei Besuchen der KZ Gedenkstätte kaum wahrgenommen wird. Es liegt abseits hinter dem Hauptlager. Ein Gedenkstein markiert diesen Ort. Aber das Grundstück gehört nicht offiziell zur Gedenkstätte, es ist in Privatbesitz.

 

„Dieser Ort wurde aus der kollektiven Erinnerung sehr verdrängt“, bedauert Historikerin Angelika Schlackl, die sich intensiv mit der Erforschung dieses dunklen Kapitels der Geschichte befasst.

 

Einer der Wenigen, der über diesen Ort berichtet hat, war Michael Kraus. Der 2018 verstorbene Zeitzeuge erinnert sich in seinem Buch „Tagebuch 1942 bis 1945. Aufzeichnungen eines Fünfzehnjährigen aus dem Holocaust“ an diesen Ort:

 

„Grauenhafte Verhältnisse. Unlängst waren hier noch unglaublich viele Menschen. Wo sind sie alle hin? Irgendwohin nach Wels, keine Ahnung wo das liegt, angeblich werden wir ihnen bald folgen“, so die Erinnerung von Michael Kraus an die Worte eines Mithäftlings bei seiner Ankunft in Mauthausen.

Und Tatsächlich folgte bald der als „Todesmarsch“ in die Geschichte eingegangene Aufbruch nach Gunskirchen.

 

„Ja, das Zeltlager, das war der Ausgangspunkt. Ein Sammellager für tausende Juden, die in den Apriltagen in Mauthausen eintrafen und nach Gunskirchen mussten. Deshalb beginnen wir unseren Gedenkmarsch auch an dieser Stelle“, so Schlackl.

 

 

Vorbereitung und Begleitung:

KBW-Treffpunkt Bildung: Dipl. Päd.in Michaela Stauder, BA und MMag.a Michaela Wagner
Mauthausen Komitee: Mag. Fritz Käferböck-Stelzer und Mag. Martin Kranzl-Greinecker

 

Gemma Demokratie

Kooperation:

 

 

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