Thursday 14. November 2019

Sozialstammtisch: Menschenrechte mehr denn je!

Am 1. Oktober 2019 war Annemarie Schlack, Geschäftsführerin von Amnesty International Österreich zu Gast beim 142. offenen Sozial-Stammtisch im Cardijn Haus in Linz. Sie diskutierte mit uns über die Entwicklungsperspektiven der Zivilgesellschaft.

Die 30 Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte gibt es seit 1948. Auch wenn sie den modernen Rechtstaat schon seit siebzig Jahre stützen, wäre es naiv zu glauben, dass sie unerschütterlich in unserer Gesellschaft verankert sind. Auch in Österreich ist es notwendig, über die Umsetzung der Menschenrechte zu wachen und sie zu überprüfen. Der neue AMS-Algorithmus zum Beispiel (eine Software, die Arbeitssuchende in drei unterschiedliche Betreuungskategorien einteilt) verletzt die Gleichberechtigung von Männer und Frauen und auch beim Thema Überwachung und Umgang mit personsbezogenen Daten bleibt Amnesty dran.

 

Wir haben einen Traum – und wir müssen darüber reden!

Zu oft lässt sich die Zivilgesellschaft verlocken „widerständig“, gegen etwas zu agieren statt „gegenständlich“ ihre Visionen zu vertreten und damit gesehen zu werden.
Jeder Beitrag zählt. Es ist klar, dass StudentInnen sich anders engagieren wie PensionistInnen. Es reicht, die eigenen Fähigkeiten und Handlungsmöglichkeiten einzusetzen und diese werden bei jedem Menschen anders sein – dennoch spürt man meistens eine Art „Magie“, wenn man die eigene Komfortzone verlässt. 67 Prozent der Menschen geben an, nicht ehrenamtlich tätig zu sein, weil sie noch nicht gefragt wurden. Trauen wir uns, genug Menschen um ihr Engagement zu bitten? Amnesty will Hoffnung und ein positives Gefühl vermitteln. Betroffenheit führt zwar zu Spenden, aber längerfristig raubt es uns die Energie.

Auch Annemarie Schlack selbst hat natürlich Träume und beschreibt sich als hoffnungslose Optimistin. Die Quelle ihres Engagements ist die Vision einer Welt, wo Kinder mit Freude, Genuss und Vertrauen aufwachsen können.

Stefan Robbrecht-Roller

 

Sozialstammtisch 1.10.2019

Mobbingtelefon der Betriebsseelsorge OÖ

Mobbingtelefon

Sie fühlen sich an Ihrem Arbeitsplatz schikaniert ???

Bis zu 300.000 Menschen in Österreich sind an ihrem Arbeitsplatz von Mobbing betroffen. Wer von Mobbing betroffen ist, braucht Hilfe!

Solidaritätsfonds der KAB/KAJ

Solidarität weltweit - Solidaritätsfonds

Solidarität für eine gerechtere Welt

Der Solidaritätsfonds ist eine Einrichtung der KAB und KAJ Oberösterreich. Wir treten ein für den Aufbau einer menschenwürdigen, gerechten Gesellschaft und stehen für ein gesellschaftspolitisches Engagement auf christlichem Hintergrund.

mensch & arbeit
Kapuzinerstraße 84
4020 Linz
Telefon: 0732/7610-3641
mensch-arbeit@dioezese-linz.at
Katholische Kirche in Oberösterreich
Diözese Linz

Kommunikationsbüro
Herrenstraße 19
Postfach 251
4021 Linz
https://www.dioezese-linz.at/
Darstellung: