Thursday 19. September 2019

AEC Festival im Mariendom

Im Rahmen der Gallery Spaces werden im Mariendom fünf Videoinstallationen von international renommierten Künstlern gezeigt.

Im Rahmen der Gallery Spaces werden im Mariendom fünf Videoinstallationen von international renommierten Künstlern gezeigt. Die Arbeiten eint die Frage nach der Allmacht des Menschen. Hierbei gehen die zeitgenössischen Installationen einen Austausch mit ihrer sakralen Umgebung ein. Organisiert und präsentiert von YAIR, einer Berliner Plattform, die sich mit alternativen Ausstellungsformaten und Vermarktungsstrategien von digitalen Kunstwerken beschäftigt.

 

YAIR - Deine Kunst ist Realität

 

YAIR ist bestrebt, das digitale Kulturerbe zu erhalten, Standardisierung des Eigentums und Bereitstellung einer kostenlosen Öffentlichkeit Zugang zu digitalen Kunstwerken. Von Video & Fotografie VR & AR, YAIR arbeitet über alle digitalen Medien hinweg. Medien, Aufbau eines sicheren, komfortablen, standardisierten und sicheren und tokenisiertes Ökosystem für das digitale Umfeld. Kunst auf einer Blockchain-Infrastruktur. Um das zu tun, YAIR gründet eine Stiftung mit einer Community. von Experten auf dem Gebiet der zeitgenössischen Kunst. Künstler, Sammler und Institutionen können dadurch sich zusammenschließen, um eine Plattform zu schaffen, die den Zugang zu den Weg für eine neue Generation von digitalen Künstlern. Die YAIR-Stiftung wird die neuen Medien aktiv fördern. Kunst über Ausstellungen und PR zur Unterstützung internationaler Aktivitäten Digitalkünstler bei der gemeinsamen Nutzung ihrer Werke und bei der Förderung von mit dem neuesten Stand der Technik zu arbeiten, damit sie in der Lage sind. die Macht der digitalen Kunst wirklich entfalten. YAIR entwickelt neue Eigentumsmodelle für Sammler. durch die Verwendung von Blockchain zum Verkauf der Beteiligung Rechte (über Token) für eine aufstrebende Volkswirtschaft von Artwork IP-Lizenzierung. Eine neue Form des Kunstsammelns im digitalen Zeitalter steht kurz davor, entfesselt zu werden.

https://yair.art/

 

PRÄSENTATIONSZEITEN

 

Präsentationszeiten:

Do, 5.9., 22.00 bis 00.00 Uhr

Fr, 6.9., 13.00 bis 17.30 Uhr / 19.00 bis 00.00 Uhr

Sa, 7.9., 13.00 bis 17.30 Uhr / 19.00 bis 00.00 Uhr

So, 8.9., 13.00 bis 17.30 Uhr / 19.00 bis 00.00 Uhr

Mo, 9.9., 13.00 bis 17.30 Uhr

Zu den Projekten:

 

Projekt "bitTOWER" von Wu Juehui (CN)

 

bitTOWER ist inspiriert vom ouroboros, bei dem jedes Element der Installation als visuelle Metapher für etwas anderes dient. Die Matrix schafft einen Raum mit begrenzter Masse, als ob die Epidermis der exzessiv expandierenden Stadt auseinandergerissen und ihre inneren Organe freigelegt wären. Der Lichtzyklus wirkt wie Mond und Sonne, wobei die Schatten der gefleckten Stahlrohre die Grenzen der Matrix erweitern. Das Zusammenspiel von Licht und projizierten digitalen Bildern schafft eine virtuelle Welt, die sich schnell zwischen Nacht und Tag bewegt. Die Spiralkörper innerhalb der Matrix überlappen sich und beginnen, wie auch die ouroboros, dort, wo sie enden. Die immersive Umgebung öffnet dem Publikum einen Einblick in eine andere Dimension, wobei die synästhetische Zeremonie zu einem Gefühl der Träumerei verleitet. Experimente in unterschiedlich-dimensionalen Räumen sind entscheidend für die zukünftige Entwicklung der Kunst und den technologischen Fortschritt und um in der Erforschung tiefer gehen zu können. Um dies zu erreichen, ist die Koevolution von Kunst und Technologie – ihr enger, gegenseitiger Kontakt und gegenseitige Zurückhaltung - notwendig, um eine neue Dimension für den Raum zwischen Zerstörung und Wachstum zu eröffnen. bitTOWER wirkt wie ein Kunstzauber, mit dem Versuch, diese verschiedenen dimensionalen Räume zu erforschen. Es ist ein Zugangscode, auf halbem Weg zwischen Reinkarnation, Renaszenz, Grenzenlosigkeit und sogar der Informationswelt und dem Universum.

 

Zusätzliche Infos:

https://vimeo.com/207929349

 

Projekt "Estuary Poem for Wyndham LewisRobert Montgomery (UK)

 

Ein Feuergedicht für Wyndham Lewis an der Stelle, an der die Themse, nachdem sie London verlassen hat, auf die Nordsee trifft. Dieses Werk ist sowohl eine zeremonielle Elegie für Lewis (eine wichtige Figur der britischen Moderne und Herausgeber der Zeitschrift für Konkrete Poesie BLAST) als auch eine Aktualisierung seines Phrase „Enemies of the Stars“ für das Zeitalter der ökologischen Krise. Es scheint, dass wir jetzt alle zu Feinden der Eisberge und Sterne geworden sind...

 

Zusätzliche Infos:

https://canarywharf.com/wp-content/uploads/2018/01/canary-wharf-arts-events-robert-montgomery-jan-2018-leaflet.pdf

 

Projekt "The Hudson" von Maria Marshall (UK)

 

Männer in Anzügen und Krawatten mit Aktentaschen erscheinen am Hudson River und gehen an den Strand und über den Bildrand hinaus. Ihre Kleidung ist nass. Die gleichen Männer erscheinen in trockener Kleidung und gehen wieder aus dem Bild. Der Soundtrack wurde von einer Trump-Rede über das Aufstellen der Mauer entnommen und ist beschleunigt, um wie Mickey Mouse zu klingen. Der Soundtrack: Drei der gleichen Soundtracks werden in verschiedenen Intervallen gespielt, so dass eine Kakophonie des Klangs entsteht, die aber überall dort hörbar ist, wo die ZuseherInnen stehen.

 

Projekt "Rêverie Reset" von Yan Lei (CN)

 

Rêverie Reset ist ein System, das die Praxis von Yan Lei, Bilder in Konzepte aufzulösen, erweitert. Die Videoinstallation nutzt modernste Computersysteme und Netzwerktechnologien, um die Vorstellung des Künstlers von der Künstlichkeit der Repräsentation und der Irrelevanz des Bildes zu verdeutlichen. Jedes der sechzehn Displays ist in einem System vernetzt, in dem durchgehend Bilder gezeigt werden, die vom Publikum per Smartphone und aus einer lokalen Datenbank übermittelt werden. Jedes Mal, wenn ein Bild hochgeladen wird, berechnet die Software dessen durchschnittliche Pixelfarbe, während das lokale, künstliche neuronale Netz es textuell und menschenähnlich beschreibt. Lei untersucht ständig die kulturelle Relevanz des Bildes, indem er rekursiv das Implizite in seinem Repräsentationsakt hinterfragt und gleichzeitig seinen überflüssigen Charakter betont. Man könnte Yan Lei‘s kreativen Prozess als eine destruktive Praxis bezeichnen, die dem Konzeptualismus am nächsten ist; in der Ebenen von Ideen dem visuellen Ausdruck überlagert werden, indem realistische Darstellungen in abstrakte Monochrome reduziert werden.

 

Projekt "Calle 22" von Julius von Bismarck (DE)

 

Calle 22 ist Julius von Bismarcks Dokumentation der gleichnamigen Straße in Bogotá, Kolumbien. Mit einer Hochgeschwindigkeitskamera und einem Scheinwerfer nimmt er nachts in einem Highspeed-Auto entlang der Südseite über 2500 Bilder pro Sekunde auf. Dies führt ihn von den wohlhabenden Stadtteilen in die Armenviertel, so dass er die Stadtentwicklung in einem stark verdichteten Raum präsentieren und über den politischen Prozess der Stadt reflektieren kann, indem er nur eine einzige Straße entlangfährt. Er hinterfragt den Blick von außen auf die sozialen Schichten eines anderen Landes, indem er Bilder in Zeitlupe aufnimmt, die eine fast gefrorene Szenerie zu zeigen scheinen. Da die Kamera die Straße in einer einzigen, kontinuierlichen Aufnahme erfasst, gibt es keine Auswahlmöglichkeit. Von Bismarck verweist auf die westliche Fotografiepraxis in ärmeren Ländern, die es verstanden hat, durch die Auswahl ihrer Motive bestimmte Emotionen oder Reaktionen beim den BetrachterInnen auszulösen. Sein Scheinwerferlicht erzeugt einen aggressiven Eingriff in das Privatleben der Einheimischen, wie es bei westlichen Berichten anderer Kulturen oft der Fall ist. Mit der schnellen Fahrt und dem Rampenlicht werden einzelne Szenen in den Mittelpunkt gestellt und die Menschen in Bogotá wie aus Versehen abgebildet.

 

Zusätzliche Infos:

http://www.calle22.org/de/2015/participants/artist/julius-von-bismarck

 

 

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