Mittwoch 14. November 2018

Pop-Up Konzerte am Linzer Domplatz

Auch der Domplatz ist einer der Schauplätze der außergewöhnlichen Pop-Up Konzerte beim Brucknerfest 2018!

Ein Beweis dafür, dass Musik jederzeit und überall stattfinden kann und keineswegs an einen Konzertsaal gebunden ist, sind die Pop-Up Konzerte im Rahmen des Internationalen Brucknerfestes 2018.

 

Vom 5. bis 7. September 2018 erklingen drei Werke zeitgenössischer KomponistInnen in Form von Pop-Up Konzerten an verschiedenen Orten mitten in Linz. So wird Musik in die Stadt getragen - und auch der Domplatz vor dem Mariendom ist einer der Schauplätze dieser ungewöhnlichen Konzerte:

 

5. September zwischen 17.00 und 19.00 Uhr:

Michael Scharfetter & Lukas Lehner

 

6. September zwischen 15.00 und 17.00 Uhr:

Johann Reiter & Philipp Haider

 

7. September zwischen 15.00 und 17.00 Uhr

Michael Scharfetter & Lukas Lehner

Johann Reiter & Philipp Haider

 

Zu den Inhalten und KünstlerInnen:

 

Michael Hazod, LINIE-FLÄCHE-BOGEN

Ausführende: Michael Scharfetter (F-Horn) & Lukas Lehner (Tenorposaune)

 

„Mir ist bewusst, in welchem Umfeld ich lebe, spiele und komponiere… die ständige Suche nach ‚Neuem‘ und dennoch ‚der Tradition verbunden sein‘, prägen meine Kompositionen, die zwar meist vollständig notiert sind, aber einen großen Freiraum der Interpretation geben.“ Das Zitat aus Michael Hazods Biografie ist passend zum heurigen Brucknerfestthema: Was du ererbt von deinen Vätern, Bruckner und die Tradition. Als Arbeitsgrundlage für dieses Werk für Horn F und Tenorposaune verwendet der Komponist Rhythmus- und Melodie-Partikel aus dem Finalsatz von Anton Bruckners IX. Symphonie, also auch des Te Deums.

 

 

Gunter Waldek, TROMBOPHON

Ausführende: Johann Reiter (Posaune) & Philipp Haider (Saxophon)

 

Der Titel ergibt sich aus der Duo-Besetzung Posaune (Trombone) und Saxophon, zwei Instrumente mit annähernd gleichem Tonumfang, aber unterschiedlicher Charakteristik. Das mehrsätzige Werk kann in seiner Gesamtheit ebenso wie in Ausschnitten zur Aufführung gebracht werden, auch die Positionierung der beiden Musiker kann individuell gestaltet werden, wenn es die räumlichen Verhältnisse erlauben. „Trombophon“ ist einerseits wegen seiner Besetzung, andererseits bedingt durch die vorgegebene Aufführungssituation (Pop-Up) über weite Strecken eher von rhythmisch-prägnanten Strukturen dominiert.

 

 

Irene Kepl - GRID 1 Variationen für Violine & Violoncello

Ausführende: Tiziana Bertoncini (Violine) & Arnold Haberl (Violoncello)

 

Grid 1 ist das erste Stück aus einer Reihe an Kompositionen, bei denen sich die in Wien lebende Komponistin mit dem Lesen eines gemeinsamen Klangtextes - einer Partitur - aus verschiedenen Perspektiven auseinandersetzt. Hier spielt zum einen der Zusammenklang von autonomen Spielmustern, zum anderen die Ambivalenz von strengen Regeln zur Ausführung, und Zufall in Form eines Würfels, der bestimmte Aspekte im Stück entscheidet, eine besondere Rolle. Das Stück zeigt visuelle und akustische Muster, die jeder Variation ihren eigenen Charakter verleiht. Je nachdem wie die Spielwürfel fallen hat jede Variation ihre eigene Farbe.

 

 

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