Mittwoch 14. November 2018

Domfrauen - Auf Entdeckungsreise im Mariendom

30 Frauen zwischen 25 und 75 Jahren begeben sich auf Spurensuche im Linzer Mariendom. So vielfältig wie ihre Berufe sind auch ihre Glaubenserfahrungen.

 

Domfrauen vor dem Mariendom Linz

 

An sechs Terminen zwischen Juni 2018 und März 2019 erzählen die Domfrauen vor Ort im Mariendom über ihr Leben und ihren Glauben in Verbindung mit einem markanten Platz im Dom. Die Besucherinnen und Besucher haben bei den jeweils rund 1,5-stündigen Veranstaltungen die Möglichkeit, zwischen den Stationen zu wechseln und so mehrere Domfrauen und deren Geschichten kennenzulernen.

 

Erkennbar sind die Domfrauen an ihren Hüten: jede trägt einen individuell für sie angefertigten Hut von Susanne Dullinger, der ihre Persönlichkeit unterstreicht und ihre Geschichte verstärkt.

Die erste Gelegenheit, den Geschichten der Domfrauen im Mariendom zu lauschen, bietet sich am Freitag, den 22. Juni 2018 um 16 Uhr in Verbindung mit dem Sommerfest in der Herrenstraße.

 

Weitere Termine:
Fr, 20.07.2018, 16 Uhr – beim Pflasterspektakel
Sa, 08.09.2018, 16 Uhr – am Ars Electronica Festival
Sa, 06.10.2018, 20 Uhr – bei der Langen Nacht der Museen
Sa, 10.11.2018, 20 Uhr – bei der Langen Nacht der Bühnen
Fr, 08.03.2019, 16 Uhr – am Internationalen Frauentag

Treffpunkt ist jeweils am Domplatz, der Eintritt ist frei.
Alle Infos: www.domfrauen.at

 

Domfrau Daniela Sitter

 

Eine der Domfrauen ist Daniela Sitter. Die 40-jährige Reisebüroangestellte findet im Dom Raum für ihre Zwiesprache mit Gott, für ihren Dank und ihre Bitten. Durch ihre Beteiligung am Projekt Domfrauen will sie Menschen einen neuen Zugang zum Kirchenraum ermöglichen. Für viele bedeutet es eine Hürde, eine Kirche zu betreten, ist ihre Beobachtung. Die Geschichten der Domfrauen eröffnen einen alternativen Anknüpfungspunkt an den Mariendom und füllen ihn mit neuem Leben.

 

Domfrau Isabella Unfried

 

Domfrau Isabella Unfried fühlt sich seit ihrer Kindheit im Dom beheimatet. Die angehende Theologin und geschiedene Alleinerzieherin einer kleinen Tochter hat von klein auf eine besondere Beziehung zum „Nasenflötenbären“, einem kleinen Wesen, das so gar nicht in den ehrwürdigen Dom zu passen scheint.

 

Domfrau Ursula Kurmannn

Fotos: Dennnis Herrmann

 

Die evangelische Christin Ursula Kurmann hat sich über die Einladung gefreut, im Dom ihren Platz als Domfrau zu finden. Die Frage, welchen Platz Frauen in der Kirche haben, beschäftigt die Kreativtrainerin, die ehrenamtlich in der Gefängnisseelsorge tätig ist, schon lange.

Katholische Kirche in Oberösterreich
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