Freitag 20. Oktober 2017

3,3 Millionen Euro für Sternsinger: Oberösterreich zeigt Herz

 

Sternsinger/innen ersingen 16.664.939,28 Euro für den Start in ein besseres Leben für Millionen Menschen in den Armutsgebieten Afrikas, Asiens und Lateinamerikas. 3.318.326,02 davon kommen aus Oberösterreich!

 

Ein Dach über dem Kopf und Schulbildung für Straßenkinder, Zugang zu Nahrung und sauberem Trinkwasser, Beistand im Kampf um Menschenrechte – möglich durch Sternsingerspenden. „Als eines der reichsten Länder der Welt müssen wir unsere Verantwortung für unser gemeinsames Haus, die Welt, wahrnehmen. Unsere Sternsingerinnen und Sternsinger zeigen uns, wie das geht: Rund 16,7 Millionen Euro in den Sternsingerkassen für eine gerechte Welt, dafür sei allen König/innen, Helfer/innen und Spender/innen aufs Herzlichste gedankt.“


Jakob Wieser, Geschäftsführer der Dreikönigsaktion, dem Hilfswerk der Katholischen Jungschar Österreichs, ist überwältigt vom Engagement der 85.000 Sternsinger/innen und der Solidarität der Spenderinnen und Spender.

 

Sternsingerspenden helfen direkt vor Ort – in Afrika, Asien und Lateinamerika
Aufgabe von Entwicklungszusammenarbeit ist es, Menschen in Entwicklungsländern darin zu unterstützen, ein Leben in Würde zu führen. Menschen in diesen Armutsregionen wissen, welche Entwicklungsschritte zur Verbesserung notwendig sind. Aber oft fehlen ihnen die Mittel. Unterstützt durch Sternsingerspenden haben sie die Möglichkeit, ihre Pläne auch umzusetzen - in rund 500 Sternsinger-Hilfsprojekten in Afrika, Asien und Lateinamerika.

 

Wenn das Sternsingen Pause macht, geht der Einsatz für Menschenrechte weiter: Menschenrechte sind olympisch
Olympische Spiele Rio 2016 - 70.000 Menschen wurden für WM und Olympia umgesiedelt. Um den Gästen ein „sauberes Rio“ präsentieren zu können, wird von der Polizei in den Favelas mit Gewalt „aufgeräumt“. Nach der WM 2014 wird für die Olympischen Spiele erneut sehr viel Steuergeld aufgewendet, Geld, das für Schulen, Krankenhäuser oder die Sanierung der Kanalisation fehlt.


Zusammen mit den Partnerorganisationen der Dreikönigsaktion in Brasilien fordern wir: Keine Vertreibungen, Gewalt und Geldverschwendung für Olympische Spiele! Verbindliche Menschenrechtsstandards bei Vergabe, Vorbereitung und Durchführung von Sportgroßereignissen.

 

10 000 Kilometer für Menschenrechte
Als Ausdruck der Solidarität mit den Opfern von Delogierungen und Polizeigewalt im Umfeld der Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro im August 2016 werden sich in ganz Österreich Teams, Schulklassen, Jungschargruppen und Einzelpersonen auf den Weg machen, um symbolisch gemeinsam die 10.000 Kilometer von Österreich nach Rio de Janeiro zurücklegen. Laufen, Radfahren, Schwimmen - egal in welcher Disziplin - die Solidaritätskilometer sind auf www.menschenrechte-sind-olympisch.at zu sehen. Auf diese Weise zeigen wir den Verantwortlichen in Rio: Die Welt schaut nicht weg, wenn Menschenrechte unter dem Deckmantel von Sportevents verletzt werden.

 

 

 

Die Bilanz der Sternsingerinnen und Sternsinger ist eindrucksvoll:


• Seit 1954 haben die Sternsinger/innen über 400 Millionen Euro ersungen!
• An die 4.000.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben sich seit 1954 an Österreichs größter Solidaritätsaktion für Menschen in Entwicklungsländer beteiligt.
• Jährlich wird mehr als einer Million Menschen geholfen.
• Über 10.000 Hilfsprojekte in Afrika, Asien und Lateinamerika sind seit 1954 gefördert worden.
• Jährlich werden rund 500 Projekte in 20 Ländern unterstützt.

Fototext Sternsinger ©Zarl: Sternsinger/innen freuen sich über den nächsten Spendenrekord: 16,7 Millionen Euro! (+ 2,5 %)

 




Fototext Menschenrechte sind olympisch ©Visnjic: „Menschenrechte sind olympisch - Ich bin dabei“ - unter diesem Motto starteten 60 Kinder der Volksschule Kenyongasse aus dem 7. Wiener Gemeindebezirk die von der Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar ins Leben gerufene Solidaritätsaktion, die sich zum Ziel gesetzt hat, auf die Menschenrechtsverletzungen im Schatten von Olympia aufmerksam zu machen.

Veröffentlichung der Fotos in Zusammenhang mit der Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar honorarfrei.

Katholische Aktion
V. l.: Univ.-Prof. Dr. Roman Sandgruber, Superintendent Dr. Gerold Lehner und der Rektor der KU Linz Univ.-Prof. Dr. Franz Gruber.

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