Dienstag 19. Juni 2018

Organisatorisches - Das liebe Geld

Zu den Reisekosten von 465 Euro (Busfahrt, Hotel inkl. Frühstück, Reiseversicherung, 4 mehrgängige Mahlzeiten, Pilgerpaket, Eintritt in die Katakomben, Beitrag fürs ÖsterreicherInnenfest, Beitrag für die Organisation) kommen noch ein paar kleinere Beträge hinzu, die die TeilnehmerInnen als Taschengeld mit auf die Reise nehmen sollen.

 

Mehr Infos zum Finanziellen (Details zum Taschengeldd, Ideen fürs Finanzieren, Sozialfonds, Stornobedingungen und Thema Wertsachen) gibt es hier.

Zum Taschengeld, dass die TeilnehmerInnen selbst mithaben sollten, zählen wir: City Tax von 4 – 6 Euro pro Nacht und TeilnehmerIn, also 16 – 24 Euro (wird in den Hotels in Rom verschieden berechnet); Selbstverpflegung ca. 40 Euro (siehe "Die Verpflegung); weitere Eintritte (0 – ca. 20 Euro - wird in den Busgruppen im Vorfeld vereinbart), Taschengeld für Souvenirs, Ansichtskarten und Briefmarken, Getränke (wenn man mal kein leckeres, frisches, kühles und kostenloses Quellwasser trinken möchte)

 

Fürs Taschengeld kann man also rechnen, dass man den Kindern nochmal 80 – 100 Euro mitgeben sollte (oder sie so viel selbst erspartes Taschengeld einpacken). Es ist aber nicht sinnvoll, sehr viel mehr Geld mitzunehmen, weil Rom als Taschendieb-Metropole einen nicht ganz unbegründeten Ruf hat.

 

Der Preis von 465 Euro bezieht sich auf Nächtigung im Mehrbettzimmer (3 - 6-Bett-Zimmer). 

Doppelzimmerzuschlag: 90 Euro pro Person.

Einzelzimmerzuschlag: 156 Euro pro Person.

 

 

Fundraising für die Wallfahrt

Wie kann man die Familien und die MinistrantInnen unterstützen, damit sie sich diese Reise leisten können?

 

 

Erstmal überlegt Euch Folgendes gut, ehe Ihr an eine Finanzierungsaktion herangeht:

  • Was wollt Ihr erreichen und in welchem Zeitraum soll das passieren?
  • Nutzt Euer Vitamin B – Familie, Verwandte und Bekannte können Euch evtl. nicht nur durch Geld, sondern auch durch die richtigen Kontakte unterstützen.
  • Bleibt realistisch, nehmt Euch nicht zu viel vor, macht lieber eine Aktion nach der anderen als alle auf einmal und lasst Euch nicht entmutigen, wenn eine Aktion mal nicht so gut gelingt. Vielleicht habt Ihr daraus für eine weitere Aktion etwas gelernt.
  • Seid kreativ und lasst euch lustige Aktionen einfallen! Mitmachen ist besser als nur Geld hergeben.
  • Solltet Ihr eine Veranstaltung zur Finanzierung machen wollen, plant diese gut durch und legt Aufgaben für jedes Gruppenmitglied fest.
  • Seid nett! Wenn Ihr von jemandem eine Unterstützung haben wollt, seid freundlich, charmant und zeigt Eure Begeisterung.
  • Seid alle gut informiert! Schaut, dass alle Beteiligten erklären können, worum es bei dem Projekt geht.
  • Verliert nicht den Mut. Manchmal ist es mühsam und es gibt kleine Rückschläge, Absagen oder Menschen stellen Euer Projekt in Frage. Es stehen Euch sicher helfende Hände vom Team, der Familie, Freunden und der Pfarre beiseite.
  • Und das steckt „FUN“ im Wort „Fundraising“. Macht Aktionen, die Euch auch Spaß machen. Dann steckt Ihr auch Eure Unterstützer mit einem Lächeln an!

 

 

Was für Aktionen und Ideen könnte es geben:

  • Unterstützung von der Pfarre
  • Unterstützung aus der MinistrantInnen-Kasse
  • Beitrag aus dem Ratschen-Geld
  • Veranstaltung eines Pfarrkaffees
  • Spezielle Cocktails oder Smoothies verkaufen beim Pfarrfest
  • Veranstaltung eines MinistrantInnen-Flohmarktes
  • Den Bürgermeister fragen wegen einer Unterstützung
  • Aktionen machen, wo man Geld einnehmen kann, z.B. Autoputz-Angebot („Die Minis waschen Dein Auto“ oder Rasenmähen oder Gassi gehen mit den Hunden…
  • Sammlung nach dem Gottesdienst (in dem man zuvor von der Wallfahrt berichtet hat)
  • Postkarten aus Rom verkaufen (Menschen geben uns ihre Adresse und eine Mindestspende von 5 Euro und wir schicken ihnen dann aus Rom eine Ansichtskarte.
  • Verkaufsstand beim Advent- oder Ostermarkt – die Minis verkaufen Selbstgebasteltes.
  • Aktion beim Pfarrfest (z.B. Nägel einschlagen – Einsatz 2 Euro – wer den Nagel mit einem Schlag in einem hochkant gestellten Baumstammstück versenkt, bekommt die 2 Euro zurück, alle anderen landen in der Romkassa – oder so ähnlich).
  • Sponsoring durch ortsansässige Firmen.
  • Ladet die Menschen Eurer Pfarre zu einem italienischen Abend ein. Verkauft Eintrittskarten, serviert ein einfaches italienisches Essen (Pasta), Wasser inbegriffen. Die Erwachsenen können sich auch noch italienischen Wein dazu bestellen (extra bezahlen), spielt italienische Musik dazu, erzählt von der Wallfahrt, zeigt einen italienischen Film (über Rom, den Vatikan oder einen nicht zu langen Spielfilm), macht ein paar lustige Spielchen miteinander (zum Thema Reise oder was gemütlich am Tisch gespielt werden kann), vielleicht gibt es auch noch Capuccino und ital. Kekse… und was immer Euch noch einfällt.
  • Patenschaften anbieten. Man ist Reisepate für die Zeit der Wallfahrt, unterstützt „seinen“ Mini mit z.B. 50 Euro, man vereinbart füreinander zu beten v.a. während der Reise und tauscht z.B. auch Nachrichten über WhatsApp aus, was sich gerade so tut während der Reise und schickt auch eine Ansichtskarte heim. Super ist es auch, wenn man hinterher seineN Paten/in besucht und von der Reise erzählt und sich nochmal für die Reise bedankt oder die Paten/innen zu einem Reiseberichts-Abend einlädt (inkl. Kuchen, Getränke, Knabbereien…) und ein paar gemeinsame Erlebnisse erzählt.
  • JedeR Mini verkauft ihre/seine Reisekilometer. Wir fahren hin- und zurück ca. 2000 Kilometer. JedeR Mini erhält z.B. 200 10-km-Gutscheine und verkauft einen Gutschein für z.B. 1 Euro. So kann jedeR, die/der fleißig ist, 200 Euro einsammeln. Man könnte auch vereinbaren, dass die Pfarre z.B. die Gutscheine als Zahlungsmittel bei einer Veranstaltung annimmt und man z.B. pro Gutschein 10 Cent weniger für sein Getränk zahlt… So hätten die UnterstützerInnen etwas gespendet, aber auch einen kleinen Vorteil und die Pfarre könnte auf relativ einfache Weise auch einen kleinen Beitrag zur Wallfahrt leisten.
  • Die einzelnen Minis könnten sich zu Weihnachten, Ostern, Geburtstag… von den Verwandten ausnahmsweise eine Unterstützung für die Reise wünschen.
  • Benefiz-Konzert die Jugendband.
  • Einzelne Firmen kann man sicher auch gewinnen, wenn man z.B. T-Shirts oder Kapperl für die Gruppe anschaffen möchte, dass sie diese (mit-)finanzieren.
  • Mit einem örtlichen Bäcker, Fleischhauer, Bio-Bauern… ein Sonderprodukt vereinbaren (Rom-Weckerl, Wallfahrtswürstel…), davon einen kleinen Beitrag erhalten und dafür im Umkreis Werbung machen.

 

Nicht alles kann man überall machen. Überlegt, was für Euch gut passen könnte und welchen Aufwand Ihr betreiben könnt bzw. wozu Ihr Euch und Eure Minis motivieren könnt.

 

Holt Euch auch noch Ideen im Pfarrgemeinderat.

 

 

Du hast auch noch eine Idee? Lass sie uns wissen und stelle sie anderen MinistrantInnen zur Verfügung! Mail an petra.lindinger@dioezese-linz.at

 

 

 

 

 

Sozialfonds

 

Für Familien, die jeden Euro dreimal umdrehen, ehe sie ihn ausgeben, ist es besonders schwierig, ihren Kindern, die gerne ministrieren gehen, so eine Reise zu finanzieren.

Wir möchten diese MinistrantInnen aber auch sehr gerne mitnehmen.

Wir haben einen Sozialfonds eingerichtet, aus dem diese Familien einen Unterstützung beziehen können.

 

 

 

 

 

Storno

 

Für TeilnehmerInnen, die sich angemeldet haben und dann doch nicht mitfahren können, gibt es eine Stornoregelung.

 

 

Wenn Du nicht mitfahren kannst…

… überlege zuerst, ob statt dir jemand die Reise antreten könnte.

… wenn du bis Ende März stornierst, bekommst du den gesamten eingezahlten Beitrag zurück.

Bei einer Stornierung ab... 

... 1. April behalten wir die Anzahlung ein (150 Euro).

... 29. Juni behalten wir 230 Euro ein.

... 16. Juli behalten wir 450 Euro ein.

... 26. Juli (die letzten 72 Stunden vor Reisebeginn) behalten wir den gesamten TeilnehmerInnenbeitrag ein. 

 

Es sei denn… es handelt sich um einen Krankheitsfall und du kannst uns ein ärztliches Attest bringen. Dann greift nämlich die Reiseversicherung und du erhältst den gesamten eingezahlten TeilnehmerInnenbeitrag retour.

Bei Ausfall einer/s Teilnehmerin/s kann bis 16. Juli ohne Gebühr, danach mit einer Bearbeitungsgebühr von 35 Euro eine Ersatzperson genannt werden und es fallen keine Stornokosten an. 

Vereinbarte Zimmerzuschläge werden jeweils dazu gerechnet.

 

 

 

 

Wertsachen

 

Wenn wir schon beim lieben Geld sind, können wir auch gleich über andere wertvolle Dinge reden, die die MinistrantInnen und GruppenleiterInnen evtl. dabei haben.

In Rom wird, wie an vielen anderen touristischen Orten, jede Menge geklaut.

Alles, was ich nicht nach Rom mitnehmen muss, lasse ich am besten gleich daheim. Vor allem Dinge, die mir unendlich wertvoll sind und die unersetzbar sind.

 

Wir erwarten nicht, dass die Kids ihre Handys zuhause lassen, aber wir raten allen, die Daten vorher daheim auf einem Computer zu sichern, damit nicht alles verloren ist, wenn das Handy wegkommt. Wir werden diesmal sogar ein eigenes App für die Wallfahrt haben (wird von den OrganisatorInnen aus Deutschland erstellt und uns zur Verfügung gestellt) und die MinistrantInnen können diese zur Orientierung nutzen. Schaut also im Vorfeld auch, welches Datenvolumen für dieses App und andere Anwendungen zur Verfügung stehen, damit man nicht hinterher eine riesige Telefonrechnung bekommt.

 

 

Schmuck, große Geldbeträge, Fotoapparate… lässt man am besten daheim.

 

Damit die Dinge, die man dabei haben muss, möglichst sicher sind, raten wir den TeilnehmerInnen, sich Brusttaschen zu besorgen, die man um den Hals und unter dem T-Shirt tragen kann und Taschen, die man sich im Gewühle von vielen Leuten, im Bus und in der U-Bahn nach vorne nehmen kann und gut festhält, damit kein Langfinger Gelegenheit hat, selbige in die Tasche zu stecken.

Gewöhnt euch schon mal daran, den Rucksack eher vorne zu tragen. ;-)

 

 

Da wir auch nicht sicher sind, ob nicht im Hotel etwas wegkommt, nehmt bitte auch nichts mit, was tagsüber dort alleine zurück bleibt und am Abend vielleicht weg ist.

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