Thursday 17. June 2021

Vertrauen in stürmischen Zeiten

Mit Kindern Gott feiern - Impulse für Zuhause

Für den 12. Sonntag im Jahreskreis, 20. Juni 2021

Liebe Eltern! Liebe Familien! Liebe Vorbereitende!


Die Texte in dieser Zusammenstellung sollen Ihnen als Feiervorschlag für den 20. Juni 2021 dienen.

Es sind Ideen und Impulse, die sie nach Bedarf und Möglichkeiten adaptieren können. Manches können Sie weglassen und/oder vertraute Lieder, Rituale, Gebete einfügen. Auch wenn Sie nicht geübt sind solche Feiern miteinander zu gestalten: Sie sind die Expertinnen und Experten für ihre Familie. Sie wissen, was die Kinder brauchen, was sie trägt und hält. Vertrauen Sie auf sich! Und seien Sie versichert: „Wo zwei oder drei in meinem Namen beisammen sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ sagt Jesus!

 

Eine gesegnete Zeit, viel Mut und Freude!

Michaela Druckenthaner

 

 

 

Hinweise zur Vorbereitung:

  • Suchen Sie miteinander einen guten Platz zum Feiern. Schön ist es, wenn diese „Feierecke“ stehen bleiben kann. Bereiten Sie gemeinsam diesen Platz vor: ein (Tisch-)Tuch, Texte, Kreuz, Dekoration, die mit den Kindern gesammelt wurde, z .B. Blumen,…
  • Wenn Sie eine Kinderbibel haben, verwenden Sie diese oder legen Sie die Texte in diese ein.
  • Musik: Wenn jemand ein Instrument spielt bzw. Sie gern miteinander singen, bereiten Sie sich miteinander vor. Manche Lieder finden Sie online, z.B. unter die-liedertester.at. Sonst gibt es auch die Möglichkeit, zwischendurch einfach ruhige Meditationsmusik einzusetzen.
  • Gottesdienst-Vorlage (kursiv Geschriebenes sind Handlungsanweisungen und nicht zum Vorlesen): Lesen Sie die Texte durch und adaptieren Sie sie auf Ihre Situation: Zum Beispiel werden in den Texten mehrere Kinder angesprochen, ändern Sie dies auf ein Kind, wenn nur eines da ist.
  • Verteilen Sie etwaige Aufgaben und Rollen: Wer zündet die Kerze an? Wer liest welchen Text? Wer betet vor?
  • Für die Fürbitten: Stifte, Papier vorbereiten zum Schiffe falten bzw. diese schon gemeinsam vorher falten

 

Feiervorschlag (als pdf zum Download)

 

Beginn:

Heute feiern wir wieder den Sonntag. Der Sommer rückt näher, ist schon fast da.
Vielleicht werden wir heuer mal eine Bootsfahrt machen – wie Jesus und seine Freunde und Freundinnen. Mit ihm machen wir uns auf in diesen besonderen Tag:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Alle: Amen.


zuhause feiern

 

Kerze entzünden:

Als Zeichen, dass Gott in unserer Mitte ist, zünden wir die Kerze an.
 

Lied:

Ich bin da, das ist wunderbar (Franz Kett)


Zusätzlicher Text Refrain: Gott ist da, Gott ist da, Gott ist da, das ist wahr, das ist wunderbar. Er ist da oben, ist hier unten, ist da vorne, ist da hinten, ist daneben, im Herzen ist er da. Das ist wunderbar. (Bewegungen dazu im Video).

 

Hinführung zum Bibeltext:

Ich bin da. Du bist da. Gott ist da. Jesus ist da.
Heute hören wir eine spannende Geschichte von Jesus und seinen Freunden.
Wir können diese Geschichte ganz besonders erleben, wenn wir mitmachen – das heißt, die Bewegungen nachmachen, die ich vormache und – wenn ich den Zeigefinge hebe – einfach den Satz nachsprechen, den ich sage. Es ist ganz einfach.

 

Bibeltext des Sonntags als Mitmachgeschichte

Ein heftiger Sturm tut, was Jesus sagt. (Markus 4,35-41)
(L = Lektor/in, K = Kinder)
Also: Stell dir vor, du bist eine Freundin, ein Freund von Jesus. Ihr sitzt miteinander im Boot.

Du hast ein Ruder in der Hand. Es ist ein schöner, ruhiger Abend. Das Wasser des Sees bewegt sich kaum. Ihr wollt ans andere Ufer rudern. – Na, dann los … (Kinder „rudern“)
Du ziehst dein Ruder ruhig durchs Wasser:
Du beugst dich weit vor – du ziehst durch – und von vorn …
(L macht die Bewegungen vor; K machen mit). Gut so. Ihr kommt gut voran.

Bald seid ihr mitten auf dem See. Ihr rudert langsam und gleichmäßig.
Johannes merkt es zuerst: Auf einmal kommt ein Wind auf.
Er kommt von den Bergen herab. Aus heiterem Himmel.
Das Wasser gerät in Bewegung. Wellen heben das Boot. 
Es beginnt, auf ihnen zu tanzen: auf und ab. (L macht das Auf und Ab vor; K machen mit.)

„Schneller!“ „Dass wir nicht in den Sturm kommen.“

Ihr tut, was er sagt: Du ziehst dein Ruder schneller durchs Wasser: Vor – ziehen –… vor – und ziehen.

 

Petrus hat recht mit seiner Warnung: Der Wind wird zum Sturm. Er bläst mit voller Kraft!
Er hebt das Boot auf Wellenberge. Und lässt es wieder ins Tal sausen!
Der Sturm wird immer gefährlicher (L macht die Berg-und-Tal-Fahrt vor, K machen mit).

„Oh Gott!“ „Wir werden untergehen!“

Ihr rudert immer schneller, immer verzweifelter.

Die nächste turmhohe Welle reißt dir dein Ruder aus der Hand!

Jetzt hockst du da mit leeren Händen. (Hände noch oben strecken)

 „Schnell, schnell!“ „Wir müssen Jesus wecken!“

– Ach ja, Jesus!

Jesus ist ja mit an Bord. Jesus, euer Freund. Er schläft!

Du rufst ganz laut: „Jesus, wach auf! Du musst uns retten!“ (L ruft; K machen mit: einmal, zweimal)
 

Und da: Auf einmal entsteht eine große Stille. (3 Sekunden Stille halten)

Der Wind – schweigt. Die Wellen – legen sich. Im Boot – wird es ganz ruhig …

Du richtest dich auf. (L sitzt entspannt, K richten sich wieder auf).
Du schüttelst die Glieder. (Glieder schütteln) Puh … geschafft … Das Boot fährt wie von selbst.
Langsam und friedlich zum Ufer. Als ob nichts wäre … Du reibst dir die Augen … (Augen reiben)

Wie kann das sein … Du bist sehr froh. Und sehr erschrocken.

„Unheimlich ist das“

 „Findet ihr nicht?“

Jesus sagt zu uns: „Ich bin immer mit an Bord!“
Den Text noch nachklingen lassen (innerlich langsam bis 10 zählen).

 

Alternativer Evangeliumstext ohne Mitmachgeschichte: https://www.evangelium-in-leichter-sprache.de/lesejahr-b-12-sonntag-im-jahreskreis

 

Impuls zum Evangelium:

Manchmal gibt es Situationen, die machen Angst. Auf einmal aber löst sich die Angst auf und alles ist gut. Kannst du dich an eine solche Situation erinnern? Was hat dir geholfen?
Miteinander ins Gespräch kommen.
 

Auch die Freunde und Freundinnen Jesu haben sich gefragt: Kommen wir heil ans Ufer? Jesus ist mit an Bord. Auf ihn können wir uns verlassen. Auf ihn dürfen wir vertrauen. Und darauf, dass Gott es gut mit uns meint.

 

Lied:

Voll Vertrauen gehe ich den Weg mit dir, mein Gott (Liederquelle 283)
Karaokeversion mit eingeblendetem Text

 

Fürbitten:

Im Vertrauen auf Gott, der es gut mit uns meint, dürfen wir ihn um alles bitten.

Falte ein kleines Papierschiff und schreibe ein Wort als Bitte darauf, oder zeichne darauf, wofür oder für wen du bitten möchtest. (Diese Schiffe können später beim Sonntagspaziergang noch einmal Gott übergeben werden, indem sie in einen Bach oder Fluss gesetzt werden.)

Alternative „fertige“ Fürbitten:

  • Vertrauen heißt, wenn meine Familie/Freunde für mich da sind. Guter Gott, beschütze uns alle und hilf uns durch stürmische Zeiten.

  • Vertrauen heißt, wenn ich weiß, dass ich etwas schaffen kann. Guter Gott, hilf mir zu glauben – an mich und an dich.

  • Vertrauen heißt, wenn ich mich vor nichts fürchten muss. Guter Gott, wir bitten für alle, die in Angst leben.

Vater unser:
Wir nehmen all diese Menschen, für die wir beten wollen,

im Gedanken mit, wenn wir

mit Jesus beten/singen:

 

Vater unser im Himmel,

geheiligt werde dein Name,

dein Reich komme,

dein Wille geschehe,

wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute

und vergib uns unsere Schuld,

wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft 
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.

Amen.

 

Segen:

Wir bitten Gott um seinen Segen:
 

Gott gebe dir

für jeden Sturm einen Regenbogen,

für jede Träne ein Lachen,

für jede Sorge eine Aussicht

und eine Hilfe in jeder Schwierigkeit.

Für jedes Problem, das das Leben schickt,

einen Freund, es zu teilen,

für jeden Seufzer ein schönes Lied

und eine Antwort auf jedes Gebet.

(Irisches Segensgebet)

 

Gott, auf den wir vertrauen dürfen

segne dich und mich und uns alle:

Gott, der die Liebe ist,

segne dich und mich und uns alle:

Die Eltern und die Kinder zeichnen sich gegenseitig ein Kreuz auf die Stirn. Dazu kann auch Weihwasser verwendet werden.

Alle: Amen.

 

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