Friday 23. October 2020

Erstkommunion-Feiern in den Pfarren

Regelungen in Corona-Zeiten

Stand 6.10.20

 

Für die Erstkommunion gilt die Rahmenordnung der österreich. Bischofskonferenz (ab 9. Okt. 2020):

Folgende Grundregeln gelten für die Feier von Gottesdiensten:

  • Der Mindestabstand der Gläubigen zueinander beträgt mindestens 1 Meter (zu haushaltsfremden Personen; ; Pflicht zum Abstand gilt nicht, wenn dies die Vornahme religiöser Handlungen erfordert – hierbei ist ebenfalls ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen)

  • Mund-Nasen-Schutz während des gesamten öffentlichen Gottesdienstes, Ausnahme: Kinder unter 6 Jahren; zur Ausübung liturgischer Dienste).

  • Desinfektionsmittel wird bereitgestellt (auch im Freien)

  • Durchlüftung der Kirchen, Reinigung der Gegenstände oder Flächen

  • Bei Gottesdiensten unter freiem Himmel müssen zum Einhalten des vorgesehenen Abstands Sitzplätze für alle zur Verfügung gestellt werden.

  • Willkommensdienst um Mitfeiernde zu empfangen, Hinweise zu geben und Fragen zu beantworten.

  • Reduzieren von Gesang! (Gloria, Kehrvers beim Antwortpsalm, Ruf zum Evangelium, Sanctus/Gesang zum Lobpreis; Chormusik ist erlaubt – mind. 1,5m Abstand)

  • Kontretisierungen zu einzelnen Feierformen – wie z.B. Friedensgruß durch gegenseitiges Anblicken und Zuneigen und die dringende Empfehlung der Handkommunion siehe https://www.liturgie.at/
     

  • Bei religiösen Feiern aus einmaligem Anlass (Trauungen, Taufen, Begräbnisse, Erstkommunionen, Firmungen, Priesterweihen etc.) ist zusätzlich zu den oben genannten Maßnahmen ein Präventionskonzept zu erarbeiten. Die Einhaltung ist durch eine/n Präventionsbeauftragte/n sicherzustellen. Das Kontaktpersonenmanagement ist durch geeignete Maßnahmen wie zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze zu gewährleisten.

Zur Feier der Erstkommunion: 

  • Im Vorfeld muss mit den Familien der Erstkommunionkinder ein Präventionskonzept abgesprochen werden (vgl. Präventionskonzept für religiöse Feier aus einmaligen Anlass).
  • Für die Feier der Erstkommunion gelten grundsätzlich die Regelungen für die Feier der Eucharistie mit folgender Ausnahme: Für den Kommunionempfang dürfen die Kinder den MNS ablegen. 

 

Zu den Erstkommunionen konkret:

Es wurden zahlreiche Erstkommunionen in den Herbst verlegt. Bei der Feier sind die oben genannten Präventionsmaßnahmen für den Gottesdienst zu beachten. Die größte Herausforderung ist dabei neben der musikalischen Gestaltung (Reduktion des „Volksgesangs“) wohl die Zuteilung der Sitzplätze, damit der vorgesehene Mindestabstand zwischen haushaltsfremden Personen eingehalten werden kann. Was das für die Feier bedeutet, ist wohl von Pfarre zu Pfarre unterschiedlich und muss vor Ort entschieden werden.

(Mail Kommunikationsbüro vom 14. Sept. 2020 und 18. Sept. 2020)
 

Fragen und Antwort-Versuche

1. Braucht es bei der Erstkommunion eine Corona-Verantwortliche Person?                                               

Bei religiösen Feiern aus einmaligem Anlass (Trauungen, Taufen, Begräbnisse, Erstkommunionen, Firmungen, Priesterweihen etc.) ist zusätzlich zu den oben genannten Maßnahmen ein Präventionskonzept zu erarbeiten. Die Einhaltung ist durch eine/n Präventionsbeauftragte/n sicherzustellen. Das Kontaktpersonenmanagement ist durch geeignete Maßnahmen wie zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze und Ausfüllen der Kontaktformulare zu gewährleisten.

2. Wieviele Personen dürfen bei der Erstkommunion teilnehmen?
Es muss der Abstand zwischen den Familien (in einem Haushalt lebende Personen) mit 1m eingehalten werden.
Platzreservierungen mit gekennzeichneten Plätzen sind sinnvoll – auch für das Kontaktmanagement. Hierfür empfiehlt sich eine Anmeldung. 

Müssten Stehplätze auch am Boden markiert werden? Dazu gibt es keine Regelungen, es ist auf jeden Fall sinnvoll, die vorhandenen Plätze entweder mit einem Sessel oder einer Markierung zu markieren. Ein Team sollte auf die Plätze einweisen und die Einhaltung gewährleisten. Im Freien sind Sitzplätze für alle zur Verfügung zu stellen.
 

 

3. Wie kann man Einzug/Auszug gestalten?
Beim Ein- bzw. Auszug herrscht Maskenpflicht – auch für die Kinder wie während des gesamten Gottesdienstes.

 

4. Dürfen die PatInnen mit nach vorne kommen bei der Tauferneuerung?

Mit MNS und Abstand
 

5. Ist das Sitzen der Kinder im Altarraum mit 1 m Abstand möglich?
Das ist möglich, es ist die ganze Zeit MNS zu tragen. Kinder, die liturgische Dienste wie LektorInnendienst oder KantorInnendienst übernehmen, dürfen den Mundschutz abnehmen.
 

6. Kommunionspendung: Wie läuft es ab?
Zum Kommuniongang müssen alle einen Mundnasenschutz tragen. Die Wortfolge „Der Leib Christi – Amen“ entfällt bei der Kommunionspendung. Die Wortfolge kann gesprochen werden, wenn dabei noch der 1,5 m-Abstand eingehalten wird, dann – bei der Nähe – wird die Kommunion in Stille gespendet. . Wenn der Abstand zum Kommunionspender gewahrt bleibt, könnte von den Kindern zum Akt der Erstkommunion die Maske auch kurz abgelegt werden. Diese Frage ist jedenfalls mit dem Priester zu klären.

Ist die Mundkommunion erlaubt? Es gilt die Empfehlung zur Handkommunion!
 

7. Dürfen Erstkommunion-Frühstück oder Agape durchgeführt werden?

aus "Covid-19 Prävention bei Veranstaltungen außerhalb des Gottesdiensts", 26.9.20, K-Büro) 

Für die Ausgabe von Speisen und Getränken gelten die Vorschriften für die Gastronomie. Hier sei zum Beispiel auf die einschlägigen Informationen des Bundesministeriums Landwirtschaft, Regionen und Tourismus verwiesen: https://www.bmlrt.gv.at/tourismus/coronatourismus/massnahmen_bundesregierung.html

In Innenräumen ist Essen und Trinken nur im Sitzen an Tischen möglich.

 

Da in Gastronomiebetrieben die Größe von Besucher*innengruppen auf 10 Personen beschränkt ist, ist die entscheidende Frage bei vielen pfarrlichen Veranstaltungen, ob die Teilnehmenden als eine Besucher*innengruppe betrachtet werden, oder ob es sich um mehrere (unabhängige) Besucher*innengruppen handelt. Um eine Besucher*innengruppe wird es sich insbesondere dann handeln, wenn zwischen allen Besucher*innen enge persönliche Beziehungen bestehen und mit einem Wechsel zwischen den Tischen zu rechnen ist, bzw. dieser sogar erwünscht ist. Ist eine Trennung der Tischgemeinschaften sinnvoll und möglich, kann von mehreren Besucher*innengruppen und damit auch von einer höheren (Gesamt-) Anzahl der Teilnehmenden ausgegangen werden (vgl. oben).

Da bei Agapen im Freien ohne zugewiesene Sitzplätze auch nicht von einer Trennung der Besucher*innengruppen ausgegangen werden kann, können diese zur Zeit nicht stattfinden.

(Rechtsgrundlage: § 10 Covid-19 Maßnahmenverordnung; Abs.2: Verweis auf die Regelungen der Gastronomie; § 6 Covid-19-Maßnahmenverordnung; Abs. 1a. Maximalanzahl der Besucher*innengruppe; Abs. 3a: Verabreichung nur im Sitzen)

Da Agapen unter § 10 (2) iVm § 6 der Covid-19 Maßnahmenverordnung fallen, gilt für die Besuchergruppe die Obergrenze von 10 Erwachsenen. Hier gelten die Regelungen der Gastronomie:

 

8. Musikalische Gestaltung – was ist möglich?
Das gemeinsame Singen ist zu reduzieren bzw. zu minimieren. Mit entsprechend großem Abstand kann ein kleines Ensemble den Gottesdienst musikalisch begleiten. 

Wenn Kinder einen KantorInnendienst ausübern (vorsingen), dann können sie den MNS abnehmen.

Manche Lieder können anstatt des gemeinsamen Singens mit Gesten begleitet werden, vgl. z.B. https://www.donbosco-medien.de/singen-spielen-tanzen-dem-herrn/t-1/3485 oder https://www.dioezese-linz.at/shop/behelfsdienst/home/musik/shop.item/9102.html

Die Kinder können die Lieder mit Klatschen und Orff Instrumenten begleiten.
Darf zB. eine Abordnung der Blasmusik spielen? Im Freien mit größerem Abstand.
 

9. Wie können wir die Beichte / Bußfeier abhalten? Geht das überhaupt?
Eine Beichte muss außerhalb des Beichtstuhls stattfinden mit entsprechenenden Schutzmaßnahmen (Plexiglas-Abtrennung)
Bußfeiern und Versöhnungsfeiern können im Rahmen der liturgischen Vorgaben gefeiert werden.

 

10. Gibt es Vorstellgottesdienste? Wie sind diese zu handhaben?

Auch für Vorstellgottesdienste gilt die Rahmenordnung für Gottesdienste. Grundsätzlich können diese stattfinden, aber es gibt auch andere Möglichkeiten, die Kinder in der Pfarre vorzustellen: Bilder / Fotos in der Kirche; Gebetspatenschaften; bei den Fürbitten im Gemeindegottesdienst die Kinder einzeln benennen und für jedeN ein Licht anzünden (wenn es nicht zuviele sind),….
 

11. Ist es auch möglich, dass man heuer etwas ausfallen lässt? (etwa Vorstellgottesdienste)
In der derzeitigen Situation ist es sinnvoll, Zusammenkünfte im großen Rahmen zu vermeiden. Es kann die Erstkommunion-Vorbereitung auf ein verantwortetes Mindestmaß reduziert werden.
 

12. Tischelternrunden – was ist möglich oder erlaubt?
Hier gelten die Regeln für Veranstaltungen (1 m Abstand, genügend Lüften, Handdesinfektion, möglichst keine gemeinsam benutzten Materialien).

Eine aktuelle Hilfestellung für Gruppenstunden finden Sie hier!

 

13. Gottesdienste im Freien?
Beim Erlass vom 18. Sept. 2020 wird nicht zwischen Gottesdiensten im Freien und in geschlossenen Räumen differenziert.

Bei Gottesdienste im Freien ist kein MNS notwendig, es muss allerdings auf die erforderlichen Abstände geachtet werden.

 

14. Wer ist verantwortlich für die Einhaltung der Corona-Regelungen?

Die Pfarre ist verantwortlich für das Fest der Erstkommunion. Sie muss ein Präventionskonzept vorlegen und eineN Corona-BeauftragteN stellen. Religionslehrende sind bei der Feier der Erstkommunion ehrenamtliche Mitarbeitende der Pfarre. Ehrenamtliche und Hauptamtliche können nur bei grober Fahrlässigkeit belangt werden. In diesem Fall sind sie in ihrer Tätigkeit für die Pfarre versichert.
 


Stand 14.9.20

Bezugnehmend auf die Informationen vom Kommunikationsbüro, 14.9.20, gelten folgende Regelungen für die Erstkommunion.

 

Covid-19-Prävention – aktuelle Rechtslage

Gottesdienste allgemein:

 

Veranstaltungen zur Religionsausübung sind gem. § 10 (11) Z.2 Covid-19-Lockerungsverordnung von den Bestimmungen über Veranstaltungen grundsätzlich ausgenommen, allerdings findet sich in Absatz 12 dieser Bestimmung ein Hinweis auf den Mindestabstand bei Gottesdiensten im Freien. Dafür haben die Religionsgemeinschaften in Absprache mit den staatlichen Stellen jeweils eigene Bestimmungen zur Verringerung des Risikos einer Ansteckung mit Covid-19 getroffen.

 

Für den Bereich der katholischen Kirche gilt die Rahmenordnung der Österreichischen Bischofskonferenz zur Feier öffentlicher Gottesdienste, in der Fassung vom 20. Juni 2020 (eine Aktualisierung ist derzeit in Arbeit). Darin ist z. B. geregelt:

 

  • Mindestabstand von 1 Meter zwischen haushaltsfremden Personen (auch beim Kommuniongang),
  • Desinfektion beim Kircheneingang,
  • pfarrlicher Willkommensdienst,
  • Durchlüftung der Kirche,
  • Friedensgruß durch gegenseitiges Anblicken und Zuneigen,
  • Empfehlung der Handkommunion.

 

Zusätzlich gelten in der Diözese Linz die von Bischof Manfred Scheuer in den Dekreten vom 07. Juli und vom 22. Juli 2020 angeordneten Präventionsmaßnahmen. Darin sind geregelt:

 

  • Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für alle Mitfeiernden. Dieser darf am Platz abgenommen werden.
  • Reduktion des gemeinsamen Gesangs auf ein Minimum. Dieser soll vor allem während des Kommunionganges oder bei anderen Bewegungen im Raum unterbleiben. Zur Chorprobentätigkeit und Gottesdienstgestaltung unter Pandemiebedingungen gibt es folgenden Link
  • Die Austeilenden der Kommunion müssen neben der vorgeschriebenen Desinfektion der Hände wieder einen Mund-Nasen-Schutz verwenden.
  • Die Wortfolge „Der Leib Christi – Amen“ entfällt bei der Kommunionspendung.

Erstkommunionen:

Es wurden zahlreiche Erstkommunionen in den Herbst verlegt. Bei der Feier sind die oben genannten Präventionsmaßnahmen für den Gottesdienst zu beachten. Die größte Herausforderung ist dabei neben der musikalischen Gestaltung (Reduktion des „Volksgesangs“) wohl die Zuteilung der Sitzplätze, damit der vorgesehene Mindestabstand zwischen haushaltsfremden Personen eingehalten werden kann. Was das für die Feier bedeutet, ist wohl von Pfarre zu Pfarre unterschiedlich und muss vor Ort entschieden werden.

 

Agapen nach kirchlichen Feiern und Veranstaltungen allgemein:

Die aktuellen Regeln zur maximalen Teilnehmendenzahl sind: 50 Personen drinnen und 100 Personen draußen, wobei sich diese Grenze bei „Veranstaltungen mit ausschließlich zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen“ auf 1.500 (drinnen) bzw. 3.000 (draußen) erhöht, wobei Veranstaltungen mit mehr 500 Personen in geschlossenen Räumen und mit mehr als 750 Personen im Freiluftbereich einer Bewilligung der für den Veranstaltungsort örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde bedürfen. Bei Veranstaltungen ab 200 Personen ist ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und ein/e COVID-19-Beauftragte*r zu bestellen. Abstands- und Hygienebestimmungen (Mindestabstand von 1 Meter, Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, der nur am zugewiesenen Sitzplatz abgenommen werde darf) sind zu beachten. (§ 10 Covid-19-Lockerungsverordnung).

 

Speisen und Getränke dürfen in geschlossenen Räumen nur an „Verabreichungsplätzen“ (Tischen) konsumiert werden. Selbstbedienung ist nur zulässig, sofern durch besondere hygienische Vorkehrungen das Infektionsrisiko minimiert werden kann (§ 6 Covid-19-Lockerungsverordnung).

 

Kommunikation

 

Wichtig ist jetzt, die Sicherheitsmaßen zur Prävention gut zu kommunizieren und die sich stetig verändere Situation im Blick zu haben. Eventuell muss die Feier bzw. gegebenfalls die ganze Vorbereitung nochmal verschoben werden. Für die Eltern gibt es Impulse für daheim auf der Homepage der Kath. Jungschar/Kinderpastoral: linz.jungschar.at. Dort finden sich auch Vorschläge zum Feiern in der Familie für jeden 3. Sonntag im Monat.

 

 

Stand 15.5.20

Viele Pfarren ringen um einen Termin für die Erstkommunion.  Welche Möglichkeiten es gibt und was es zu beachten gibt.

 

Da wir nicht wissen, wie sich der weitere Verlauf der Pandemie und die damit verbundenen Beschränkungen entwickeln werden, können nur vorbehaltliche Termine ins Auge gefasst werden. Dennoch erscheint es wichtig – vor allem auch für die Kinder und ihre Eltern - eine gewisse Perspektive zu haben.

 

Was zu bedenken ist…

 

Die Vorbereitung auf die Erstkommunion ist in den Pfarren unterschiedlich weit vorangeschritten, manche Pfarren haben die außerschulische Vorbereitung fast abgeschlossen, andere standen zum Zeitpunkt der Ausgangsbeschränkungen gerade in den Startlöchern. Dementsprechend ist auch unterschiedlich mit den Vorbereitungen und dem Fest selbst umzugehen.

 

Folgende Fragen stellen sich:

  • Sind die Mädchen und Buben ausreichend vorbereitet? Fühlen sie sich sicher im Feiern der Eucharistie und kennen sie sich in den Abläufen aus?
  • Wie ist ein kindgerechtes und würdiges Feiern möglich?

Die Vorbereitung kann auf das Wesentliche reduziert werden.

Die Kinder sollen aber wissen, worum es geht, einen Bezug zur Eucharistie haben und sich sicher im Feiern fühlen.

Mit den derzeitigen Beschränkungen bietet sich das Tischelternmodell als sinnvoller Vorbereitungsweg an – mit der Möglichkeit ins Freie bzw. in den Pfarrsaal auszuweichen, wenn mehr Platz nötig ist und es für die Tischeltern passt. Die Vorbereitung soll zeitnah zum Fest stattfinden, dh. sie kann auch im Herbst abgeschlossen werden - um die Kinder und Eltern jetzt zu entlasten. 

Eine Zusammenfassung der Maßnahmen, die derzeit beachtet werden müssen, findet sich in den Hinweisen für Tischeltern (Stand 15.5.20)

 

Ebenso sind gelegentliche Kinder-Gottesdienste (im Rahmen von familiären Hauskirche-Feiern, Kinder-Wort-Gottes-Feiern oder Weggottesdiensten) in einer kleineren Gruppe eine gute Möglichkeit ins gemeinsame Feiern hineinzufinden. Im Besonderen können auch die Erstkommunionkinder zu den Sonntagsgottesdiensten unter den derzeitigen Beschränkungen eingeladen werden.

 

Wichtig ist vor allem:

Bleiben Sie in Kontakt und im Gespräch – schreiben Sie einen persönlichen Brief, schicken Sie Online-Impulse weiter, legen Sie „Schatzkarten“ in der Kirche auf, die sich die Kinder mit ihren Eltern in der Kirche abholen können,…  Möglicherweise bietet sich der Sommer an, die Vorbereitung gut abzuschließen, wieder persönliche Begegnungen zu ermöglichen und Gemeinschaft – Communio - zu erleben.
 

Für die Feier der Erstkommunion selbst gibt es zwei Varianten:

  1. Der Festtermin wird verschoben bis das gemeinsame Feiern in gewohnter Form und Festlichkeit wieder möglich ist. Ob das auf diese Weise schon im Herbst sein wird, können wir derzeit noch nicht mit Sicherheit sagen.
  2. Die Pfarrgemeinde lädt schon zu einem früheren Zeitpunkt die Erstkommunion-Kinder mit den engsten Angehörigen in ihrer Vorbereitungsgruppe (Tischgruppe) zum Sonntagsgottesdienst oder zu einer eigenen Feier ein. Hier ist gut zu überlegen, was die derzeitigen Beschränkungen für die Kinder und das gemeinsame Feiern bedeuten (wenn diese dann noch aufrecht sein sollten). Es gilt zu bedenken, dass es ihr „erster“ Eindruck von der eigenen Kommunion in der Eucharistie ist. 
  • Wie wird der Mundschutz gehandhabt? Wer hilft den Kindern dabei? 
  • Wie kann der nötige Abstand eingehalten werden?
  • Was bedeutet es für die Mädchen und Buben, wenn gerade bei der Erstkommunion der Kommunionempfang ohne Worte ist?
  • Wie festlich wird der Gottesdienst für die Kinder, wenn sie nicht (oder kaum) mitsingen dürfen? ...

Wenn in der Vorbereitungsgruppe gefeiert wird, schließt dies eine Teilhabe der restlichen Pfarrgemeinde aufgrund der Kirchengröße in der Regel aus, erlaubt aber eine Feier in der vertrauten Gemeinschaft. (Hier ist zu überlegen, wie die Pfarrgemeinde informiert und miteinbezogen werden kann – Livestream, Gebetspatenschaften, Fotowand, …)

Sobald es wieder möglich ist, sollte es eine große, festliche, gemeinsame Eucharistiefeier der Pfarrgemeinschaft mit den Erstkommunionkindern geben.

 

Auch bei der Terminfindung ist die gute Kommunikation und Absprache mit allen Beteiligten zentral: mit Kindern, Eltern, Religionslehrenden, Tischeltern, Pfarrleitung – auch bezüglich der Rahmenbedingungen und Beschränkungen.

Die Mädchen und Buben sollen im Herbst auf alle Fälle zu den MinistrantInnen-Stunden bzw. zur Jungschar eingeladen werden.

 

 

 

 

 

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