Tuesday 26. May 2020

Erstkommunion-Feiern in den Pfarren

Was zu bedenken ist…

Viele Pfarren ringen um einen Termin für die Erstkommunion.  Welche Möglichkeiten es gibt und was es zu beachten gibt.

Da wir nicht wissen, wie sich der weitere Verlauf der Pandemie und die damit verbundenen Beschränkungen entwickeln werden, können nur vorbehaltliche Termine ins Auge gefasst werden. Dennoch erscheint es wichtig – vor allem auch für die Kinder und ihre Eltern - eine gewisse Perspektive zu haben.

 

Was zu bedenken ist…

 

Die Vorbereitung auf die Erstkommunion ist in den Pfarren unterschiedlich weit vorangeschritten, manche Pfarren haben die außerschulische Vorbereitung fast abgeschlossen, andere standen zum Zeitpunkt der Ausgangsbeschränkungen gerade in den Startlöchern. Dementsprechend ist auch unterschiedlich mit den Vorbereitungen und dem Fest selbst umzugehen.

 

Folgende Fragen stellen sich:

  • Sind die Mädchen und Buben ausreichend vorbereitet? Fühlen sie sich sicher im Feiern der Eucharistie und kennen sie sich in den Abläufen aus?
  • Wie ist ein kindgerechtes und würdiges Feiern möglich?

Die Vorbereitung kann auf das Wesentliche reduziert werden.

Die Kinder sollen aber wissen, worum es geht, einen Bezug zur Eucharistie haben und sich sicher im Feiern fühlen.

Mit den derzeitigen Beschränkungen bietet sich das Tischelternmodell als sinnvoller Vorbereitungsweg an – mit der Möglichkeit ins Freie bzw. in den Pfarrsaal auszuweichen, wenn mehr Platz nötig ist und es für die Tischeltern passt. Die Vorbereitung soll zeitnah zum Fest stattfinden, dh. sie kann auch im Herbst abgeschlossen werden - um die Kinder und Eltern jetzt zu entlasten. 

Eine Zusammenfassung der Maßnahmen, die derzeit beachtet werden müssen, findet sich in den Hinweisen für Tischeltern

 

Ebenso sind gelegentliche Kinder-Gottesdienste (im Rahmen von familiären Hauskirche-Feiern, Kinder-Wort-Gottes-Feiern oder Weggottesdiensten) in einer kleineren Gruppe eine gute Möglichkeit ins gemeinsame Feiern hineinzufinden. Im Besonderen können auch die Erstkommunionkinder zu den Sonntagsgottesdiensten unter den derzeitigen Beschränkungen eingeladen werden.

 

Wichtig ist vor allem:

Bleiben Sie in Kontakt und im Gespräch – schreiben Sie einen persönlichen Brief, schicken Sie Online-Impulse weiter, legen Sie „Schatzkarten“ in der Kirche auf, die sich die Kinder mit ihren Eltern in der Kirche abholen können,…  Möglicherweise bietet sich der Sommer an, die Vorbereitung gut abzuschließen, wieder persönliche Begegnungen zu ermöglichen und Gemeinschaft – Communio - zu erleben.
 

Für die Feier der Erstkommunion selbst gibt es zwei Varianten:

  1. Der Festtermin wird verschoben bis das gemeinsame Feiern in gewohnter Form und Festlichkeit wieder möglich ist. Ob das auf diese Weise schon im Herbst sein wird, können wir derzeit noch nicht mit Sicherheit sagen.
  2. Die Pfarrgemeinde lädt schon zu einem früheren Zeitpunkt die Erstkommunion-Kinder mit den engsten Angehörigen in ihrer Vorbereitungsgruppe (Tischgruppe) zum Sonntagsgottesdienst oder zu einer eigenen Feier ein. Hier ist gut zu überlegen, was die derzeitigen Beschränkungen für die Kinder und das gemeinsame Feiern bedeuten (wenn diese dann noch aufrecht sein sollten). Es gilt zu bedenken, dass es ihr „erster“ Eindruck von der eigenen Kommunion in der Eucharistie ist. 
  • Wie wird der Mundschutz gehandhabt? Wer hilft den Kindern dabei? 
  • Wie kann der nötige Abstand eingehalten werden?
  • Was bedeutet es für die Mädchen und Buben, wenn gerade bei der Erstkommunion der Kommunionempfang ohne Worte ist?
  • Wie festlich wird der Gottesdienst für die Kinder, wenn sie nicht (oder kaum) mitsingen dürfen? ...

Wenn in der Vorbereitungsgruppe gefeiert wird, schließt dies eine Teilhabe der restlichen Pfarrgemeinde aufgrund der Kirchengröße in der Regel aus, erlaubt aber eine Feier in der vertrauten Gemeinschaft. (Hier ist zu überlegen, wie die Pfarrgemeinde informiert und miteinbezogen werden kann – Livestream, Gebetspatenschaften, Fotowand, …)

Sobald es wieder möglich ist, sollte es eine große, festliche, gemeinsame Eucharistiefeier der Pfarrgemeinschaft mit den Erstkommunionkindern geben.

 

Auch bei der Terminfindung ist die gute Kommunikation und Absprache mit allen Beteiligten zentral: mit Kindern, Eltern, Religionslehrenden, Tischeltern, Pfarrleitung – auch bezüglich der Rahmenbedingungen und Beschränkungen.

Die Mädchen und Buben sollen im Herbst auf alle Fälle zu den MinistrantInnen-Stunden bzw. zur Jungschar eingeladen werden.

 

 

 

 

 

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