Montag 15. Oktober 2018

Damit die Erstkommunion ein Fest wird!

Zum Gelingen eines Festes gehören grundsätzlich eine gute Vorbereitung und Flexibilität in der Durchführung.

Ein Fest ist ein Erlebnis: In feierlicher Weise kommt zum Ausdruck, was eigentlich schon vorhanden ist (zum Beispiel hebt die Erstkommunion die Freundschaft mit Jesus hervor ...). Ein Fest muss mit allen Sinnen erlebt werden: Man darf es riechen, fühlen, sehen, schmecken, hören ...

Jedes Fest lässt sich in drei Bereiche teilen:

  • die Vorbereitung,
  • das Fest selbst und
  • das Erinnern

Die Vorbereitung des Festtages

  • Mut zur Einladung: Überlegen Sie, wer für Ihr Kind wichtig und wen Ihr Kind und Sie am Festtag dabei haben möchte (und wen nicht).
  • Klären Sie die Bedürfnisses Ihres Kindes und Ihre eigenen Bedürfnisse und sprechen Sie diese im Vorfeld mit allen Beteiligten ab. Auch das Essen sollte gemeinsam festgelegt werden.
  • Überlegen Sie sich: welchen Beitrag kann ich selbst zur Feiergestaltung leisten?
  • Wichtig ist, die Gestaltung des gesamten Tages im Blick zu haben. Weitere Hinweise dazu finden Sie unten.

Das Fest selbst

  • Kein Familienmitglied sollte mit einer Arbeit isoliert werden (Stichwort Küche).
  • Nehmen Sie sich Zeit und geben Sie sich Zeit (weniger ist oft mehr).
  • Ganzheitlichkeit: Feiern Sie mit allen Sinnen (Bräuche, Rituale: z.B. Kommunionausflug ...)

Das Erinnern

  • Als Teil des Festes: Wie haben die Festgäste Ihre eigene Erstkommunion erlebt?
  • Nach dem Fest: Rückblick durch Fotos, Geschenke, Texte ...

Die Gestaltung des Erstkommuniontages

 

Bei der Gestaltung dieses Tages sollten die Wünsche und Interessen des Kindes berücksichtigt werden!

Auch hier gilt: Weniger ist mehr, um das Kind mit Eindrücken nicht zu überfordern. Geeignet für die Zeit nach dem Gottesdienst und der Feier mit den anderen Kommunionkindern sind zum Beispiel ein Spaziergang zu einem Spielplatz, wo sich alle gemeinsam austoben und vergnügen können, ein Besuch einer Kinderausstellung in einem Museum, ein Tiergartenbesuch, eine Bootsfahrt ...oder bei Regenwetter ein Spielnachmittag. Solche Erfahrungen können unter Umständen nachhaltiger beschenken als exklusive, teure Freizeitvergnügen.

Es ist auch schön den besonderen Tag am Abend gemeinsam zu reflektieren und die Erlebnisse in ein Dankgebet einfließen zu lassen.

 

So wird der Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis für das Kind.

  • Buchtipp: Robert Gerstbach-Muck: Feste feiern mit Familien und FreundInnen, Welt der Frau Verlags GmbH.

Die Festkleidung

Zu einem Fest gehört festliche Kleidung. Weiße Kommunionkleider erinnern an das Taufkleid.

 

Manche Pfarren sind dazu übergegangen, alle Kinder, Buben und Mädchen, mit einem weißen Gewand, der sogenannten Kutte, einzukleiden, die sie während der kirchlichen Feier tragen. Sie möchten damit die „Einheit der Christen in Jesus Christus“ und den Aspekt, dass vor Gott alle „gleich geliebt sind“ zum Ausdruck bringen.

 

In anderen Pfarren wird durch die Vielfalt der Kleidung die „Buntheit der Mahlgemeinschaft“ gezeigt. Ebenfalls ein schönes Bild für Kirche.

 

Wichtig ist grundsätzlich, dass das Fest mit seinen Inhalten im Vordergrund steht und nicht die Kleiderfrage. Kinder dürfen sich in der Kleidung wohl fühlen und sich, so wie es dem Festcharakter entspricht, auch „geschmückt“ fühlen.

 

Sinnvoll ist es auf jeden Fall, das Kind mit der Kleidung bereits im Vorfeld vertraut zu machen. Das Kleid einmal probieren dürfen und erklärt bekommen, was es bedeutet, kann die Festfreude steigern.

 

Folder "Das Erstkommunionfest in der Familie"

zum Download 

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