Dienstag 19. Juni 2018

PatInnen

Taufpate / Taufpatin ist ein Ehrenamt in christlichen Kirchen. Der Taufpate / die Taufpatin begleitet den Täufling bei der Taufe und ist Zeuge / Zeugin der Sakramentsspendung. Sein / ihr Name wird im Kirchenbuch vermerkt.

Die TaufpatInnen haben die Aufgabe, die menschliche und religiöse Entwicklung des Täuflings zu begleiten und die Eltern zu unterstützen. In früheren Zeiten hatten die TaufpatInnen im Falle des frühen Todes der Eltern eine Fürsorgepflicht für das Kind.

 

Heute sind diese Aufgaben teilweise in den Hintergrund getreten. Oft beschränkt sich die Taufpatenschaft auf das Beschenken bei festlichen Anlässen. Viele PatInnen bemühen sich jedoch eine persönliche Beziehung zu ihrem Patenkind aufzubauen und ihm einE GesprächspartnerIn zu  werden.

 

Wenn nun das Kind das Fest der Erstkommunion feiert, kann der Pate/die Patin ebenfalls wichtig im Wegbegleiten sein.  Es ist schön dem Kind zu signalisieren, dass man auch weiterhin für es da ist, auch wenn es jetzt selbst die Freundschaft mit Jesus pflegen kann.

 

  • Literaturtipp: Helene Daxecker-Okon u.a.: Miteinander ins Leben gehen: Taufpate/Taufpatin sein, Tyrolia 2014.

Anregung: Text eines Taufpaten an das Patenkind:

 

Versprechen

 

Ich werde den Geburtstag bzw. Namenstag meines Taufkindes nicht vergessen. Zu diesen Anlässen werde ich zu Besuch kommen und mich melden und mit einem kleinen Geschenk ausdrücken, dass ich mein Patenkind gerne habe.

 

Ich werde mein Patenkind daran erinnern, dass es getauft ist, ihm verdeutlichen, dass Gott durch die Taufe einen engen Bund mit ihm geschlossen hat. Ich werde für mein Patenkind beten.

 

Ich werde den Kontakt zu Eltern und Patenkind aktiv aufrechterhalten; regelmäßig anrufen, schreiben und mir Zeit nehmen, wenn mein  Patenkind mich braucht.

 

Ich werde ein geduldiger Zuhörer sein, wenn es von seinen Freuden, Erfolgen, Enttäuschungen und Sorgen berichtet. Geheimnisse, die mir mein Patenkind mitteilt, werde ich vertraulich behandeln und bei Konflikten zwischen Eltern und Kind werde ich vermitteln.

 

Ich werde die Bedürfnisse meines Patenkindes stets engagiert vertreten, wann immer ich Anwalt für seine Interessen sein soll. Ich will, dass sich das Kind geborgen fühlen kann.

 

Mein Patenkind wird in mir stets einen guten Freund und verlässlichen Gesprächspartner finden.

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