Wednesday 29. June 2022

Kinderarbeit stoppen

Menschenkette gegen Kinderarbeit

Am 12.06. war Internationaler Tag gegen ausbeuterische Kinderarbeit - wir waren zu Besuch bei der Regierung!

Kinderarbeit stoppen


Landesrat Dr. Wolfgang Hattmannsdorfer ist Teil der Menschenkette gegen Kinderarbeit
 

Am 13.06.2022 besuchte eine Delegation der Katholischen Jungschar Österreich Landesrat Dr. Wolfgang Hattmannsdorfer mit einer zentralen Forderung: Kinderarbeit stoppen!
Mit der Kampagne „Kinderarbeit stoppen“ setzt sich die Katholische Jungschar für ein Verschwinden von Waren, produziert durch ausbeuterische Kinderarbeit, ein. Rund 160 Millionen Kinder müssen laut Angaben der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) weltweit mehrere Stunden am Tag arbeiten, 79 Millionen davon arbeiten unter gefährlichen Bedingungen. Um Kinderarbeit in dieser Form zu stoppen, braucht es ein starkes europäisches Lieferkettengesetz sowie eine Unterstützung dieser Forderung von Entscheidungstragenden.

 

Die Bundesgeschäftsführerin Sigrid Kickingereder, die ehrenamtlich Vorsitzende der Katholischen Jungschar Linz Cosima Spieß und Referent*innen der Dreikönigsaktion überbrachten diese wichtige Botschaft. Dabei wurden sie von Jungscharkindern und Ministrant*innen der Dompfarre Linz begleitet.


Landesrat Dr. Wolfgang Hattmannsdorfer bekräftigt das Vorbringen der Katholischen Jungschar: „Europa ist ein Kontinent der Freiheit und der Menschenwürde. Wir müssen die höchsten Maßstäbe daran setzen, Kinderarbeit zu unterbinden und derartigen Geschäftspraktiken auch außerhalb Europas den Kampf ansagen. Kindheit ist die Zeit eines unbekümmerten, vertrauensvollen und unbeschwerten Lebens und dazu bekennt sich auch die Europäische Union.“

 

Kinderarbeit stoppen

 

Zum ersten Mal seit 20 Jahren steigt die Zahl der arbeitenden Kinder wieder an. Mitgrund dafür ist die Covid-19-Krise, die Kinder zusätzlich in gefährliche Arbeitsverhältnisse zwingt. Kinderarbeit verhindert für viele junge Menschen einen regelmäßigen Schulbesuch und schädigt deren Gesundheit durch die Arbeit mit giftigen Pestiziden oder gefährlichen Werkzeugen. Es mangelt an effektiven Maßnahmen zur Beendigung von ausbeuterischer Kinderarbeit. Darum ist es höchste Zeit, gemeinsam aktiv zu werden!

Mit der Initiative „Kinderarbeit stoppen“ will die Kath. Jungschar mit ihrem Hilfswerk der Dreikönigsaktion auf die Problematik ausbeuterischer Kinderarbeit aufmerksam machen. Außerdem setzt sie sich für eine Verankerung rechtlich-verbindlicher Sorgfaltspflichten in globalen Liefer- und Wertschöpfungsketten ein.
 

Ein Lieferkettengesetz kann einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung von ausbeuterischer Kinderarbeit leisten. Durch die Etablierung menschenrechtlicher Sorgfaltspflichten für Unternehmen entsteht für alle Akteur*innen in globalen Liefer- und Wertschöpfungsketten Druck zum Handeln und zu mehr Transparenz. So ist es möglich, Kinderarbeit aus den österreichischen Regalen verschwinden zu lassen. Gemeinsam kann die Forderung eines starken Liefergesetzes gestärkt werden. Mit einem eigenen Statement kann man Teil der Menschenkette gegen ausbeuterische Kinderarbeit werden unter: https://www.kinderarbeitstoppen.at/mach-mit

 

Infos und Kontakt:
Christian Herret, Tel. +43 676 88011-1071, E-Mail: christian.herret@dka.at (Ansprechperson der Presseabteilung Bundesbüro)
Jana Hofer, Tel. +43 676 8776-3346, E-Mail: jana.hofer@dioezese-linz.at (Ansprechperson der Presseabteilung Linz)

Initiative Kinderarbeit stoppen: https://www.kinderarbeitstoppen.at/

 

 

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