Friday 22. November 2019

Auf die Plätze, fertig ... 72 Stunden: Auftakt zur größten Jugendsozialaktion

Ehrengäste mit Jugendlichen beim Start von 72 h. © Diözese Linz

Was machen hunderte Jugendliche im Caritas Seniorenwohnhaus St. Anna am Linzer Froschberg? Ganz einfach: Sie feiern den Start von „72 Stunden ohne Kompromiss“.

Am 15. Oktober um 15 Uhr freuten sich die BewohnerInnen des Caritas Seniorenwohnhauses St. Anna am Linzer Froschberg über ungewöhnlich zahlreichen jugendlichen Besuch. Hunderte Jugendliche waren gekommen, um mit VertreterInnen der Katholischen Jugend OÖ und der youngCaritas OÖ, Diözesanbischof Dr. Ludwig Schwarz, Caritas-Direktor Franz Kehrer MAS, dem Präsidenten der Katholischen Aktion Dr. Bert Brandstetter und Landesrätin Mag.a Doris Hummer den Start von „72 Stunden 2014“ zu feiern.

 

Caritas Seniorenwohnhaus St. Anna. © Katholische Jugend
Jugendliche im Garten von St. Anna. © Diözese Linz
Jugendliche im Garten von St. Anna. © Diözese Linz
Jugendliche im Garten von St. Anna. © Diözese Linz
Johann Kolmberger, Maria Schimpl und Anna Kolmberger freuen sich über das Engagement der Jugendlichen bei „72 Stunden“. © Diözese Linz

 

Rund 500 Jugendliche engagieren sich von 15. bis 18. Oktober in rund 50 sozialen Projekten in Oberösterreich und setzen damit ein kräftiges Zeichen für Nachhaltigkeit und Fairness. 72 Stunden lang krempeln sie die Ärmel hoch und engagieren sich dort, wo sie gebraucht werden: Sie malen, reparieren, gestalten, pflanzen, ernten, kochen ein oder schenken einfach Zeit. Über den Einsatz der Jugendlichen freuen sich unter anderem AsylwerberInnen, BewohnerInnen von Seniorenheimen, Menschen mit Behinderung oder BesucherInnen von Jugendzentren.

 

 

Viel Begeisterung beim Start

 

Bei der Startveranstaltung begrüßte Dr. Bert Brandstetter, Präsident der Katholischen Aktion Oberösterreich, die Jugendlichen und dankte ihnen für ihre Bereitschaft zur Teilnahme an „72 Stunden ohne Kompromiss“. „Was könnte man in 72 Stunden alles machen? Wenn man genug Geld hat, kann man in dieser Zeit einmal um die Erde fliegen oder in einer Rakete Richtung Mond abheben. Ihr habt euch entschieden, in 72 Stunden die Welt in Oberösterreich ein Stück heller und freundlicher zu machen. Das ist ein großes Vorhaben – aber wenn kein Anfang gemacht wird, dann geschieht gar nichts“, würdigte Brandstetter das soziale Engagement der Jugendlichen.

 

 

Startveranstaltung 72 Stunden. © Diözese Linz
Startveranstaltung 72 Stunden. © Diözese Linz
Startveranstaltung 72 Stunden. © Diözese Linz
Startveranstaltung 72 Stunden. © Diözese Linz
Paul Gierlinger, Christopher Kopecny, Franz Kehrer, Ludwig Schwarz, Doris Hummer, Bert Brandstetter, Michael Münzner. © Diözese Linz
Startveranstaltung 72 Stunden. © Diözese Linz
Startveranstaltung 72 Stunden. © Diözese Linz
Startveranstaltung 72 Stunden. © Diözese Linz
Kehrer, Schwarz, Hummer, Brandstetter. © Katholische Jugend

 

 

Caritas-Direktor Franz Kehrer MAS und Landesrätin Mag.a Doris Hummer übergaben die Projektunterlagen an die Jugendlichen. Diözesanbischof Dr. Ludwig Schwarz segnete abschließend die Jugendlichen für ihren Einsatz im Sozialprojekt „72 Stunden ohne Kompromiss“ und wünschte ihnen gutes Gelingen und viel Freude.

 

 

Übergabe der Projekte. © Diözese Linz
Bischof Schwarz segnete die Jugendlichen. © Diözese Linz

 

Durch die Veranstaltung führten Ricky Decker (youngCaritas) und Mag. (FH) Sebastian Rappl (Caritas in OÖ). Mit mitreißenden Sounds musikalisch gestaltet wurde die Startveranstaltung von Paul Gierlinger und Christopher Kopecny. Bei Buffet, T-Shirts und Stofftaschen mit stärkendem Inhalt wurde gemäß dem heurigen Schwerpunkt „Nachhaltigkeit und Fairness“ großer Wert auf fair gehandelte, regionale Produkte gelegt.  

Startveranstaltung 72 Stunden. © Katholische Jugend
Startveranstaltung 72 Stunden. © Katholische Jugend
Startveranstaltung 72 Stunden. © Katholische Jugend

 

 

Oberösterreich wie immer stark vertreten

 

Seit 12 Jahren engagiert sich Oberösterreich bei „72 Stunden ohne Kompromiss“. Heuer sind etwa 500 Jugendliche im Einsatz. Sie werden in rund 50 Projekten 21 Stunden lang powern, was das Zeug hält – und das unter dem Motto:Lass dich nicht pflanzen, setz dich ein“. Sie wollen die Welt zu verändern, ganz konkret: die Lebenssituation von Menschen verbessern, die am Rand der Gesellschaft stehen. Die Jugendlichen erleben hautnah, was ihr Engagement bewirkt – und wie viel Spaß es macht, sich gemeinsam für eine gute Sache einzusetzen. Judith Zeitlhofer MSc, Projektkoordinatorin für OÖ der Katholischen Jugend OÖ: „Es ist schön, dass die Jugendlichen heute im Mittelpunkt stehen und dass sich so viele bei ‚72 Stunden‘ engagieren. Der Jugend wird oft nachgesagt, dass sie sich nur um sich selbst kümmern – bei ‚72 Stunden‘ wird deutlich, dass das Gegenteil der Fall ist. Jugendliche sind dankbar, wenn ihnen die Möglichkeit geboten wird, sich für einen guten Zweck einzusetzen.“ Und Petra Köppl von der youngCaritas Oberösterreich ergänzt: „Das Schöne an ‚72 Stunden‘ ist, dass die Jugendlichen mit Menschen in Kontakt kommen, mit denen sie sonst keine Berührungspunkte haben, etwa mit Flüchtlingen oder BewohnerInnen von Seniorenheimen. Diese Begegnungen und Erfahrungen fördern Weltoffenheit und Toleranz.“

 

Österreichweit sind in den nächsten 72 Stunden etwa 5.000 Jugendliche in ca. 400 Projekten im Einsatz.

 

 

Ehrengäste mit Jugendlichen beim Start von 72 h. © Diözese Linz

 

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(be)

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