Freitag 24. November 2017

Danke-Fest für die ehrenamtliche Leitung der Katholischen Frauenbewegung Oberösterreich

Erika Kirchweger, Angela Repitz und Edith Gegenleitner haben als Vorsitzende und als Stellvertreterinnen die Katholische Frauenbewegung OÖ zehn, sieben bzw. fünf Jahre mit viel Energie und Leidenschaft geprägt.

 

Zum Abschied aus der ehrenamtlichen Leitungsverantwortung lud die kfb oö am 8. Juli 2017 zum Danke-Fest ins Schloss Puchberg.

 

Schlosshof Bildungshaus Schloss Puchberg


Mit den rund 200 Gästen feierten u.a. Diözesanbischof Manfred Scheuer, die beiden Altbischöfe Maximilian Aichern und Ludwig Schwarz, die Landesleiterin der ÖVP-Frauen OÖ, Doris Schulz, Pastoralamtsdirektor Willi Vieböck, Caritas-Direktor Franz Kehrer, die ehemalige KA-Präsidentin Margit Hauft und der derzeitige KA-Präsident Bert Brandstetter, Generaloberin Sr. Michaela Pfeiffer-Vogl und die Vorsitzende der diözesanen Frauenkommission, Sissy Kamptner.


Doris Schulz bedankte sich im Namen von Frauenlandesrätin Christine Haberlander bei Erika Kirchweger: „Frauen sind wie Seismografen der Gesellschaft. Sie nehmen schon kleine Erschütterungen wahr und schlagen Alarm. Die rund 47.000 Mitglieder der kfb oö in den Pfarren spüren ganz genau, was vor Ort gebraucht wird, und sie geben etwas ganz Kostbares, nämlich Zeit.“


KA-Präsident Bert Brandstetter zeigte seinen Respekt vor der Größe der kfb und betonte, dass die kfb sensibel dafür sei, welche Veränderungen in Kirche und Gesellschaft notwendig sind. Sissy Kamptner, Vorsitzende der diözesanen Frauenkommission, bezeichnete es als besonderen Verdienst von Erika Kirchweger, dass die Frauen in der Kirche in OÖ in den letzten zehn Jahren tatsächlich zu Partnerinnen auf Augenhöhe geworden sind.

 

Sissy Kamptner, Michaela Leppen, Bert Brandstätter
Bischof Manfred Scheuer würdigte besonders den Einsatz von Erika Kirchweger und ihren Stellvertreterinnen für ein gutes Leben für alle in unserer Gesellschaft und die klare gesellschafts- und kirchenpolitische Positionierung. Er bedankte sich dafür, dass die drei Frauen mit großem Engagement und spiritueller Verwurzelung Kirche und Gesellschaft in Oberösterreich mitgestaltet haben.

Bischof Manfred Scheuer


Als Zeichen des Dankes für das ehrenamtliche Engagement der drei Frauen in der kfb oö überreichte Abteilungsleiterin Michaela Leppen das neu gestaltete Ehrenzeichen „Katharina von Siena“. Erika Kirchweger, Angela Repitz und Edith Gegenleitner hatten in der Reflexion über ihre Zeit in der ehrenamtlichen Leitung übereinstimmend festgestellt, dass die Ernennung der Heiligen Katharina von Siena zur Patronin der kfb ein Höhepunkt ihrer Amtszeit war. An der Heiligen beeindruckte sie besonders ihre spirituelle Tiefe, ihre geistige Weite, ihr Mut und ihr Durchhaltevermögen. Das Ehrenzeichen, das von der Schmuckdesignerin Andrea Auer aus Wien gestaltet wurde, greift eine Vision von Katharina auf, in der sie einen Rubinring an ihrem Finger sah. In Anlehnung an diese Überlieferung wurde der Anhänger in Form eines Rubinrings ausgeführt. Der bei einem Schmuckring sonst dem Körper vorbehaltene Raum ist mit weißem Porzellan ausgestaltet. Das hochgebrannte Material trägt die Inschrift: „SONO SANGUE E FUOCO“. „Ich bin Blut und Feuer“, so sprach die Hl. Katharina über sich selbst.

 

Ehrenzeichen kfb oö


Die neu gewählte Vorsitzende Paula Wintereder und Karin Limberger, eine der beiden Stellvertreterinnen, bedankten sich bei ihren Vorgängerinnen für die Wege, die sie ihnen bereitet haben.

 

 

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