Thursday 25. February 2021
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Von nichts zu viel - für alle genug

Der Nachhaltigkeitsexperter der Robert-Jungk-Bibliothek Mag. Hans Holzinger kommt am 26. Februar nach Steyr ins Dominikanerhaus, um darüber zu referieren, dass ein Weniger an Konsum ein Mehr an Lebensqualiät bedeuten kann.

Freitag, 26. Februar 2016
19.30 Uhr

 

„Von nichts zu viel – für alle genug“

 

„Weniger ist mehr“ gehört zu einem Lebensstil, der auch den zukünftigen Generationen gegenüber verantwortlich ist. Weiters ist klar, dass es nur gelingen kann Gegenmodelle in der Gesellschaft durchzusetzen, wenn diese praktisch gelebt werden und damit demonstrieren, dass neue Wege machbar sind. In dem Projekt „Futurzwei“, zum Beispiel, wird eine Fülle von Alternativansätzen vorgestellt, die zum Nachahmen anregen. Dieser Vortrag soll zeigen, dass wir für soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit im globalen Maßstab die Komfortzone verlassen und neue Modelle des Verteilens, Wirtschaftens und Lebens entwickeln müssen.

Ein Weniger an Konsum kann aber ein Mehr an Lebensqualität bedeuten. Von nichts zu viel – für alle genug, würde zum neuen Lebensprinzip.

 

Referent:
Mag. Hans Holzinger Nachhaltigkeitsexperte an der Robert-Jungk-Bibliothek; Salzburg

 

Samstag, 27. Februar 2016
9.00 - 16.00 Uhr

 

Moderation des Tages:
Erwin Kargl


1. Vortrag: „Eigentum, Kapitalismus und Ungleichheit“

 

Die Institution des Privateigentums ist für den Kapitalismus von entscheidender Bedeutung, der Sozialphilosoph John Locke hat sie direkt mit der Identität des Menschen in Beziehung gesetzt.
Aber Eigentum hatte immer auch eine moralisch-gesellschaftliche Seite. Diese wurde in der Philosophie des Neoliberalismus systematisch unterhöhlt – auch die Tendenz zu steigender Ungleichheit wurde gerechtfertigt. Eine solche Entwicklung ist für die Gesellschaft problematisch und steht in Widerspruch zum Konzept der Demokratie.

Im Vortrag wird die Philosophiegeschichte
des Privateigentums und seiner Folgen für die Ungleichheit angesprochen und Handlungs-optionen für die Politik aufgezeigt.

 

Referent:

Univ.-Prof. Dr. Walter Ötsch Ökonom und Kulturhistoriker an der Johannes-Kepler-Universität; Linz

 

 

2. Vortrag: „Ich habe genug“

 

Ein Lebensstil mit weniger materiellen Gütern ist Befreiung von Überflüssigem: das ist Suffizienz. Ebenso fordern die weltweite Ungerechtigkeit und die Umweltzerstörung
neue Antworten statt „mehr davon“. Oder vielleicht braucht es doch neue Fragen? Etwa
die nach einem guten Leben?

Vera Besse ist Geschäftsführerin des Vereins SOL, der seit Jahrzehnten die Themen Solidarität, Ökologie und nachhaltige Lebensstile mit Genuss verbindet.

 

Referentin:
Vera Besse Geschäftsführerin Verein SOL; Wien

 

 


Politiker an den Tischrunden:

 

Pit Freisais Gemeinderat NEOS

Wilhelm Hauser Vizebürgermeister, Fraktionsvorsitzender SPÖ

Gunter Mayrhofer Stadtrat Bündnis ÖVP - Bürgerforum

Mag. Kurt PrackGemeinderat, Fraktionsvorsitzender GRÜNE

Dr. Helmut Zöttl - angefragt Gemeinderat, Fraktionsvorsitzender FPÖ

 

 

Freitag, 26. Februar 2016

19.30 Uhr: Vortrag

 

Samstag, 27. Februar 2016

9.00 Uhr: Eintreffen
9.15 Uhr: Begrüßung

9.30 – 11.00 Uhr: 1. Vortrag
11.30 – 13.00 Uhr: 2. Vortrag

13.00 – 14.00 Uhr: Mittagspause

14.00 –15.45 Uhr: Tischrunden mit Politikern
15.45 Uhr: Schlussrunde

 

Nach jedem Vortrag gibt es die Möglichkeit Fragen an die/den ReferentIn zu stellen!

Das „Eine Welt-Cafè“ verwöhnt Sie in den Pausen!
Musikalische Umrahmung
mit Clifford James

 

Regiebeitrag:
€ 30,- Tagungsbeitrag

€ 7,- nur Vortrag am Freitag
€ 25,- nur Samstag
€ 15,- Lehrlinge, Arbeitslose (Sa.)
€ 10,- SchülerInnen, StudentInnen (Sa.)

Für Samstag Anmeldung erforderlich

 

Katholische Frauenbewegung
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Am Fr, 26. Februar um 19 Uhr online

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