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Zeig mir ein Stück vom Paradies

Franz Kogler, ehemaliger Leiter des Bibelwerks der Diözese Linz , über den „Garten der Schöpfung“, der Ruhe, Entspannung und viel Raum für Besinnung verspricht.

„Dann sprach Gott: Die Erde lasse junges Grün sprießen, Gewächs, das Samen bildet, Fruchtbäume, die nach ihrer Art Früchte tragen mit Samen darin auf der Erde. Und so geschah es.“
Genesis 1,11

Ein Stück vom Paradies im Böhmerwald. Die OÖ Landesgartenschau führt mitten hinein in diesen uralten Sehnsuchtsraum der Menschen. Ruhe, Entspannung und viel Raum für Besinnung findet man im „Schöpfungsgarten“ im Rahmen der Landesgartenschau „Bio.Garten.Eden“.

 

Entlang der Großen Mühl spazieren die Besucherinnen und Besucher durch den „Garten der Schöpfung“. Begleitet werden sie dabei von Impulstafeln zur biblischen Schöpfungserzählung.

 

Papst Franziskus persönlich begleitet auf dem Weg vom „Schöpfungsgarten“ hin zum „Pfad der Verantwortung“. Bei vier Stationen laden Kerntexte aus seiner Enzyklika „Laudato si‘“ zum Nachdenken ein.

 

Franz Kogler, Leiter des Bibelwerk Linz

Franz Kogler ist leidenschaftlicher Hobbygärtner zu Hause in Scharnstein. Zudem ist er Vertreter der Diözese Linz bei der Konzeption des Schöpfungsgartens und der Organisation der Kirchenmittwoche während der Gartenschau.

 

Dieser „Garten der Schöpfung“ animiert, sich über das Wunder der Schöpfung mit all den den Menschen zur Verfügung stehenden Gaben zu erfreuen. Zugleich will er die Verantwortung für die Erhaltung dieser Schöpfung spüren lassen.

Der Schöpfungserzählung folgend ist der Garten in sieben stufenförmig angelegte Abschnitte gegliedert – mit dem Höhepunkt des Ausruhens am oberen Ende.

Von dort ausgehend machen einzelne Stationen deutlich, vor welchen Grund­entscheidungen die Menschheit heute steht:

 

Die Verantwortung eines jeden Menschen ist gefordert. Auf dem „Pfad der Verantwortung“ kommt stark der Mensch ins Spiel. Er sieht sich vor der Entscheidung, weiterhin so zu tun, als könne er alles um ihn herum einfach unterwerfen – oder doch zu beginnen, die Schöpfung als unglaubliches Geschenk zu begreifen und achtsam mit der Erde umzugehen. Er sieht sich vor den Alternativen:

  • unterwerfen oder achten
  • verhärten oder umkehren
  • zerstören oder verwandeln

 

In diesem Spannungsbogen zwischen Erdverbundenheit und Himmelsnähe erlebt sich der Mensch in seiner Würde.

 

Der Weg endet nicht an einer Mauer, wie man es zuvor als Symbol von Irrwegen erleben konnte. Eindrucksvoll bringt die Situation des Menschen ein alttestamentliches Gebet – Psalm 8 – zum Ausdruck, das mit der staunenden Frage beginnt:

 

„Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst?“

 

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