Mittwoch 17. Oktober 2018
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„Der Heilige Geist und wir haben beschlossen ...“

250 Interessierte und Engagierte nahmen daran teil ...

Gabriela Broksch und Willi Vieböck„Der Hl. Geist und wir haben beschlossen…“ ‒ unter diesem Titel organisierten die drei Veranstalter – das Bildungshaus Schloss Puchberg, das Bibelwerk Linz und die Abteilung Pfarrgemeinde & Spiritualität des Pastoralamts – das heurige Jahrestreffen der Seelsorgeteam-Verantwortlichen und den diözesanen Bibeltag gemeinsam. Die Teilnehmenden dankten dieser Kooperation mit ihrer zahlreichen Anwesenheit, und so konnten am Freitag, den 2. Februar rund 250 Personen im Festsaal in Puchberg begrüßt werden.

 

Frauen und Männer der Saat, nicht der Ernte!

Dr. Hans-Georg GradlIn seinem ersten Impulsvortrag zeigte Gastreferent Univ.-Prof. Dr. Hans-Georg Gradl von der Uni Trier, der nicht nur durch sein Wissen, sondern besonders durch seine lebendige Vortragsweise zu beeindrucken wusste, die wesentlichen Kriterien zum Werden und Wachsen der christlichen Urgemeinde auf. Diese Kriterien zeigten sich sowohl in der persönlichen Haltung der ersten Christinnen und Christen, die sich zu allererst als Frauen und Männer der Aussaat sahen. Das heißt, ihnen ging es darum, die Frohe Botschaft und das mit Jesus Erlebte jedem Menschen zu erzählen und nicht darum, Menschen für irgendwelche Gemeindeaufgaben zu gewinnen. Zudem verstanden sie sich zeitlebens als Schülerinnen und Schüler des einen Herrn Jesus Christus. Sie wussten sich von seiner Gnade getragen und gehalten. Ihren Glauben bezeugten sie mit ihrem persönlichen Leben ‒ und das nicht nur am Sonntag bei den gemeinsamen Zusammenkünften, sondern vor allem im Alltag in ihrer unmittelbaren Lebensumwelt. Liturgie und Diakonie wurden in einem unmittelbaren Zusammenhang gesehen und gelebt, was die Attraktivität des neuen Glaubens für die ärmere Bevölkerung stark erhöhte. Christlich Glaubende kümmerten sich also wirklich umeinander, und zwar in allen Lebensbereichen.

 

Hauskirchen als kleine lebensfördernde Einheiten

TeilnehmendeDurch die kleinräumige Struktur von wenigen Hauskirchen, die nicht viel mehr als 20 – 50 Personen umfassten, schafften sie ein tragendes Zusammengehörigkeitsgefühl. Dieses Denken und Agieren in kleinen Räume sollte die Kirche auch heute bedenken, wenn es darum geht, kirchliche Strukturen neu zu ordnen.

In seinem zweiten Vortrag vermittelte Prof. Gradl den Anwesenden anhand der Beschreibung der Jerusalemer Urgemeinde in Apg 2,41–47, wie schon damals die vier Grundaufgaben von Kirche – Liturgie und Diakonie, Verkündigung und Gemeinschaft – die zentralen Säulen des kirchlichen Lebens bildeten, was die gut 200 anwesenden Seelsorgeteam-Verantwortlichen sehr beeindruckte, die ja in ihrem Tun und Wirken in heutiger Zeit an diese Tradition der Urgemeinde anschließen.

 

Die Bibel selbst zur Hand nehmen ...

Kerzenmitte mit BibelIn den 11 Workshops am Abend übten Referentinnen und Referenten des Bibelwerks und des diözesanen Bibelteams vielfältige Zugangsmöglichkeiten zur Hl. Schrift mit den Teilnehmenden ein. Dadurch wurde das Interesse der Teilnehmenden geweckt und bei so manchen ein Funke gezündet, sich in Zukunft vermehrt mit der Grundlage unseres Glaubens auseinanderzusetzen.
Eine stimmungsvolle Abschluss-Andacht im nur mit Kerzenschein erhellten Festsaal beendete die gelungene Veranstaltung und entließ die Teilnehmenden mit der Erfahrung, dass der Hl. Geist nicht nur in der Urgemeinde, sondern auch heute in vielen Menschen wirksam ist.

Reinhard Wimmer

 

Prof. Dr. Hans-Goerg Gradl hat seine beiden Vorträge zum Download bereitgestellt:

1. Vortrag: Wie Gemeinde wird und wächst

2. Vortrag: Zu Besuch in Jerusalem

Wanderikone der SeelsorgeteamsTeilnehmende

 

 

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