Saturday 25. September 2021
Referentin Dr.in Beate Littig

Arbeit im Wandel

Seit 125 Jahren bezieht die Katholische Kirche in ihrer Soziallehre Position zur je aktuellen Arbeitswelt und deren Auswirkungen auf die Menschen, beleuchtet kritisch Entwicklungen und Umbrüche. Rund 60 Personen setzten sich am 11. Mai 2016 im Treffpunkt mensch & arbeit Standort voestalpine intensiv mit diesem Thema auseinander.

Pressekonferenz zum Tag der Arbeitslosen

Pressekonferenz mit  Diözesanbischof Manfred Scheuer, ÖGB-Vorsitzender Johann Kalliauer,  Vertreter der Veranstalter Karl Osterberger und Renate H., eine von Arbeitslosigkeit Betroffenen.

Slackliner Christian Waldner

Aktionstag zum Tag der Arbeitslosen 29. April 2017

30. April, Landstraße, Martin-Luther-Platz

Drahtseilakt Arbeitsmarkt – Immer die Balance halten, bloß nicht fallen, jede falsche Bewegung könnte verheerende Auswirkungen haben – die Arbeitswelt als Drahtseilakt für viele Menschen. Was ist, wenn man fällt und wieviele Menschen fallen tatsächlich „vom Seil“? Über 533.000 Menschen waren im Jänner 2016 in Österreich arbeitssuchend, in Oberösterreich waren es mehr als 68.000 Menschen.

11. Mai 2016: „Arbeit im Wandel – Gute Arbeit für ein gutes Leben“

Veranstaltung anlässlich 125 Jahre Katholische Soziallehre

Arbeit ist ein wesentlicher Teil unseres Lebens, ob bezahlt oder unbezahlt. Wie die Kath. Kirche vor 125 Jahren in der ersten Sozial-Enzyklika auf die Herausforderungen der Industrialisierung reagierte, so sind wir heute durch den Wandel der Arbeit gefordert, Position zu beziehen.

Prekarisierung, Flexibilisierung, Erwerbsarbeitslosigkeit, Selbstverwirklichung und eine Vielzahl an alternativen Arbeitsformen sind nur einige der Herausforderungen, aber auch Chancen dieses Wandels.

Arbeitszeitverkürzung für mehr Freiheit und mehr Beschäftigung

Sozialstammtisch mit Dr. Markus Marterbauer, AK Wien

Mit Arbeitszeitverkürzung der hohen Arbeitslosigkeit begegnen und dadurch mehr Beschäftigung zu erreichen, war der Grundtenor des Referats von Dr. Markus Marterbauer, Wirtschaftswissenschaftler der AK Wien, beim 123. Sozialstammtisch am 14. Jänner 2016 im Cardjin-Haus. Kollektivvertraglich verankerte Methoden der Arbeitszeitverkürzung, wie zum Beispiel die Option einer zusätzlichen Urlaubswoche, führen nachweislich zu mehr Beschäftigung und gleichzeitig zu mehr Zufriedenheit der Beschäftigten.

Abschiedsbesuch im Bischofshof

Seit der Gründung des Jugendprojektes ju-can der Bischöflichen Arbeitslosenstiftung im Jahr 2010 kam Bischof Ludwig Schwarz regelmäßig ins Projekt, um sich mit den Jugendlichen zu unterhalten, ihnen zuzuhören und Mut zuzusprechen. Nun, da seine Amtszeit zu Ende geht, bedankten sich die Jugendlichen sowie die VertreterInnen der Bischöflichen Arbeitslosenstiftung für die stete Unterstützung mit einem Abschiedsbesuch im Bischofshof.

Erwerbsarbeit hat keine Würde, Würde hat allein der Mensch

Diese Aussage des renommierten deutschen Sozialethikers Dr. Friedhelm Hengsbach anlässlich der Tagung „Arbeit um jeden Preis?“ am 7. Oktober 2015, regt zum Nachdenken an. „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechte geboren.“ ist seit der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte im Jahr 1948 in Stein gemeißelt. Trotzdem müssen viele Menschen um den Erhalt der angeborenen Würde ihr Leben lang kämpfen.

 

 

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