Monday 1. March 2021

Hier die neuen spirituellen Angebote 2020/2021!

Pusteblume

Programmheft zum Download

 

Liebe*r Leser*in!

Wachstum als Dynamik zwischen Gewinnen und Verlieren. 


Seit dem Ausbruch des Corona Virus ist das Pendel zwischen Verlieren und Gewinnen gesellschaftlich, wirtschaftlich als auch zwischenmenschlich stark hin und her gewandert. Wahrscheinlich werden wir auch im vor uns liegenden Jahr wieder mit unterschiedlichen Einschränkungen, Vorgaben und ungewohnten Rahmenbedingungen zu leben, zu arbeiten und Beziehungen zu gestalten haben. Wie gelingt es in diesen bewegten und unruhigen Zeiten Entscheidungen zu treffen zu planen und etwas abzuschließen bzw. anzugehen? 


Eine gemeinsame Lebenserfahrung verbindet in dieser Zeit der nationalen Pandemie: Leben und das damit verbundene Wachstum hat immer auch mit Verlust zu tun. Jede und Jeder hat in dieser Zeit etwas verloren und ist etwas „verlustig geworden“. Das können tiefgehende Erfahrungen sein (Krankheit u. Tod eines Nahestehenden, gesundheitliche Einschränkungen und Folgeschäden, Arbeitsplatzverlust, …etc) bis zu etwas weniger umfassenden Einschränkungen u. Verzichtserfahrungen (Feste u. Feiermöglichkeiten, Urlaubsziele, Beziehungs- u. Kontaktpflege, … etc). 


Menschliches Leben deutet immer auch ein Verlieren an, lässt schmerzlichen Verlust erfahren, bevor wir dann etwas Gewinnen. Mit jedem Entwicklungsschritt verlieren wir ein stückweit an Geborgenheit und Sicherheit. Das beginnt schon ab dem ersten Lebensmoment mit der Geburt: Wir verlieren die Geborgenheit im Mutterbauch und gewinnen die Freiheit des Lebens außerhalb. Jeder Lebens- u. Entwicklungsschritt ist immer auch ein Zurücklassen u. Verlieren von Bisherigem. Letztendlich ist auch unser Leben ein Schwinden und Aufhören. Mit dem Tod verlieren wir das irdische Leben und vertrauen darauf uns in eine letzte tiefe Geborgenheit zu begeben – Gottes haltende Hand zu gewinnen.  


Als Christen*innen können wir darauf vertrauen, dass jedes Verlieren und jeder Verlust – auch im hier und jetzt - umfangen wird von einem „größerem“ Gewinn. Wir verlieren Möglichkeiten, bisherige Sicherheiten und gewohnte Freiheiten und dürfen vertrauen auf einen Gewinn an Qualität, Tiefe und Selbstsein.


In diesem Sinne: mögen Ihnen die spirituellen Angebote im kommenden Jahr zu einem Gewinn werden!

 

Herzlichen Dank allen Spender*innen und Inserent*innen, die mit ihrem Beitrag die Erstellung des Programmheftes ermöglichen. Danke auch allen Veranstalter*innen und Anbieter*innen von Spirituellen Angeboten, für den Mut und die Bereitschaft in einer Zeit des Umbruchs und der Unsicherheit zu planen und zu organisieren. Großer Dank gebührt den Sekretariatskräften für die Erstellung des Heftes. Aufgrund der Bürosituation sind mehrere Personenaus verschiedenen Abteilungen beteiligt gewesen. Vorarbeiten wurden geleistet von Claudia Schicklgruber, die sich beruflich verändern wird. Renate Moser und Andrea Punz haben die Einsendungen gesichtet, in eine strukturierte Ordnung gebracht und um den Druck und Versand gekümmert. Das Layout hat mit Ausdauer und Weitblick Elisabeth Angerer übernommen. Herzlichen Dank dafür! 


Wir hoffen damit wieder einen weiteren Schritt zur Lesbarkeit und Gliederung der vorhandenen Angebote geleistet zu haben. 

 

Mag. Thomas Obermeir

 

 

 

 

 

 

Katholische Kirche in Oberösterreich
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