Dienstag 19. Februar 2019

Wenn Weihnachten kein Grund zum Feiern ist

Licht schenken.

Die TelefonSeelsorge - Notruf 142 ist auch zu Weihnachten rund um die Uhr für Sie da: Gehör finden. Zuwendung erfahren. Unterstützung erhalten.

Für manche Menschen ist Weihnachten kein Grund zum Feiern. Sie fühlen sich alleine gelassen, einsam, traurig, unverstanden oder aus verschiedensten Gründen von der „Feiergesellschaft“ ausgeschlossen.

 

In solchen Stunden und Tagen können das offene Ohr und die Zuwendung eines neutralen Gesprächspartners schon sehr viel weiterhelfen.


Die TelefonSeelsorge ist daher auch am Heiligen Abend und an den Feiertagen rund um die Uhr unter der kostenlosen Notrufnummer 142 erreichbar.

 

Telefonberatung in der Weihnachtszeit


Haben Sie einen Moment Zeit für mich?“ oder „Darf ich Ihnen meine Geschichte erzählen?
So oder so ähnlich beginnen Gespräche mit den Menschen, welche die Nummer 142 gewählt haben. Sie erzählen von ihrem Leben und wünschen sich, dass ihnen dabei jemand zuhört, sie als Mensch annimmt und ernst nimmt.


Es ist oft nicht leicht, sich zu öffnen und sich als jemand zu zeigen, der Schwierigkeiten hat – schon gar nicht zu Weihnachten. Deshalb muss man weder Namen noch persönliche Daten nennen. Der Notrufdienst garantiert allen AnruferInnen Verschwiegenheit über die Person und ihre Geschichte.


Darüber reden hilft: Mit einem Anruf bei dieser Erstanlaufstelle für Menschen in schwierigen Lebenssituationen ist ein erster Schritt zur Entlastung getan.

 

Einsamkeit wird besonders spürbar


Gerade der Heilige Abend ist emotional „hoch aufgeladen“, ruft er doch das Bedürfnis nach Liebe, Geborgenheit und Beheimatung besonders hervor.


Einsamkeit ist aber nicht nur ein Thema allein lebender Menschen. Sie kann auch Menschen betreffen, die in einer Partnerschaft oder Familie leben. Dort, wo Liebe und Geborgenheit fehlen oder nicht erfahrbar sind, wo man sich unverstanden und nicht angenommen fühlt, werden Gefühle des Verlassen-Seins, der Einsamkeit und der inneren Leere besonders schmerzlich spürbar. Zudem können wegen des vermehrten Zusammenseins während der Feiertage bestehende Differenzen nicht mehr so leicht übersehen beziehungsweise verdeckt werden. Sie treten offen und konflikthaft hervor.


Schwierig kann Weihnachten ebenso für jene Menschen sein, die einen lieben Menschen verloren haben. Gerade zu Weihnachten kommen Erinnerungen hoch und man merkt eine bisher nicht gekannte Einsamkeit.

 

Hohe Erwartungen erzeugen Druck

 

Oft wird das Weihnachtsfest im Vorhinein mit der „rosaroten Harmoniebrille“ gesehen und mit unrealistischen Idealvorstellungen verbunden. Nicht selten wird in den Wochen davor viel Aufwand betrieben, damit alles passt und alle zufrieden sind. Wenn das Fest dann trotzdem nicht den hohen Erwartungen gemäß verläuft und es zu Spannungen oder Konflikten kommt, entladen sich der Vorbereitungsstress und die Enttäuschung über das Missglücken der Feier oftmals explosionsartig.


Was hilft gegen Stress, Einsamkeit und Enttäuschung?

  • Sprechen Sie in Partnerschaft und Familie, bei Verwandten und Freunden bzw. Freundinnen etc. schon in den Wochen vor Weihnachten die eigenen Erwartungen offen an, tauschen Sie sich über die Wünsche aller aus und suchen Sie einen für alle akzeptierbaren Kompromiss.
  • Achten Sie auf Ihre eigenen Bedürfnisse, tun Sie sich selbst etwas Gutes und nehmen Sie sich Zeit für sich selbst. Es kann helfen, sich in diesen Tagen zu fragen, ob man die eigenen Bedürfnisse noch spüren und ihnen nachgehen kann, wie viel Erholung man sich selbst gönnt. Gerade in anstrengenden Zeiten ist es ratsam, genauso liebevoll auf sich selbst zu achten wie auf die anderen.
  • Schrauben Sie Ihre eigenen Wünsche und Erwartungen herunter: Was ist für mich/für uns stimmig? Was macht für mich/für uns Weihnachten wirklich aus? Was tue ich/tun wir nur, weil „es halt so Brauch ist“? Was kann ich/können wir heuer weglassen?
  • Wenn bereits Spannungen, Konflikte, Unstimmigkeiten in der Familie, Partnerschaft, Beziehung vorhanden sind: Schauen Sie, was trotzdem noch möglich ist. Sprechen Sie Konflikte, Kränkungen, Enttäuschungen an – in ruhiger Atmosphäre und mit ausreichend Zeit.
  • Gerade auch Konflikte, die in der Zeit um Weihnachten aufbrechen, sollen in der Zeit danach bearbeitet werden, damit die Beziehung wieder gut gelingen kann. Suchen Sie sich bei Bedarf Hilfe von Beratungsstellen.
  • Angebote der katholischen und evangelischen Kirchen in den Pfarrgemeinden sind eine gute Möglichkeit, sich eingebunden in und getragen von einer größeren Gemeinschaft zu erleben.
  • Erkundigen Sie sich nach Angeboten für einsame, alleinstehende Menschen und feiern Sie Weihnachten in Gemeinschaft.
  • Versuchen Sie, mit sich selbst liebe- und respektvoll umzugehen: Ich nehme mein Leben an und versuche, das Bestmögliche daraus zu machen.
  • Dort, wo Verbitterung und Enttäuschung das Leben prägen: Vielleicht gelingt es Ihnen, Ihr Herz ein klein wenig zu öffnen und kleine Schritte in Richtung Versöhnung zuzulassen.
  • Sehen Sie das Tröstliche der Weihnachtsbotschaft: Die Bedingungen damals waren keinesfalls idyllisch oder gar romantisch: keine Herberge, abweisende Mitmenschen, Armut und Not.
    Und trotzdem wurde gerade dort in Bethlehem ein Kind geboren. Besonders in Zeiten von Einsamkeit, Kummer und Not gilt diese Zusage Gottes an uns Menschen: Ich gehe ganz direkt in euer Leben, auch in die „bittere“ Realität.

 

Die TelefonSeelsorge OÖ und das ElternTelefon sind unter der Nummer 142 kostenlos, vertraulich, an allen Tagen des Jahres rund um die Uhr zu erreichen.

 

TelefonSeelsorge OÖ – Notruf 142

Schulstraße 4, 4040 Linz

Online- und Chatberatung: https://onlineberatung-telefonseelsorge.at

www.ooe.telefonseelsorge.at

www.elternnotruf.at

Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt. (Joh 1,9)

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Wussten Sie, dass ...?

Wissens- und Bestaunenswertes rund um Engel.

Krippe im Linzer Mariendom.

Wussten Sie, dass...?

Spannendes Wissen rund um (oberösterreichische) Krippen.

Harfenmusik

Wussten Sie, dass...?

Weihnachtsmusikalisches Wissen kompakt vermittelt.
Italien
Italien
"Dormi, dormi"
Mali
Mali
Hawaii (USA)
Hawaii (USA)
"Mele Kalikimaka"
Finnland
Finnland
"Joulupuu On Rakennettu"
Norwegen
Norwegen
"Det lyser i stille grender"
Schweden
Schweden
"Betlehems Stjärna"
Polen
Polen
"Lulajże Jezuniu"
Slowenien
Slowenien
"Glej zvezdice božje"
Angebote und Tipps
Eine wärmende Tasse Kaffee

Angebote für wohnungslose Menschen

Für wohnungslose Menschen, die zu Weihnachten Gesellschaft und ein bisschen Wärme suchen, gibt es in mehreren Einrichtungen besondere Angebote.

Licht schenken.

Wenn Weihnachten kein Grund zum Feiern ist

Die TelefonSeelsorge - Notruf 142 ist auch zu Weihnachten rund um die Uhr für Sie da: Gehör finden. Zuwendung erfahren. Unterstützung erhalten.

Für demenzkranke Menschen sind zu Weihnachten Erinnerungen aus der Kindheit wichtig.

Mit Menschen mit Demenz Weihnachten feiern

Advent und Weihnachten sind mit vielen Erinnerungen und Gefühlen verbunden und daher auch für Menschen mit Demenz sehr wertvoll. Die MAS Alzheimerhilfe hat hilfreiche Tipps zusammengestellt, wie diese besonderen Zeiten einfühlsam gestaltet werden können.

Weihnachten nicht alleine feiern.

Weihnachten nicht alleine feiern

Wer Weihnachten nicht alleine feiern möchte, ist in Schloss Puchberg, bei den Franziskanerinnen in Vöcklabruck und bei den Marienschwestern in Bad Mühllacken eingeladen, ganz besondere Feiertage zu erleben.

Krippe

Weihnachten

Hochfest der Geburt des Herrn

Zu Weihnachten feiern wir Christen die Geburt Jesu Christi. Gott wird Mensch und begegnet uns dadurch auf Augenhöhe. Himmel und Erde berühren sich.

Krippe

Krippe

Der Anfang der Weihnachtskrippe liegt im Dunkel der Vergangenheit. 

Stadtansicht von Bethlehem.

Bethlehem

Die Stadt Davids...

So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids.” (Lk 2,4)

Weihnachtliche Kirche bei Nacht.

Christmette

In der Nacht das Licht der Welt feiern, das in der Krippe liegt.

Eröffnungsprolog des Nürnberger Christkindlesmarktes 2009 durch das Nürnberger Christkind Johanna Heller.

Christkind, Weihnachtsmann oder "Goldenes Rössl"?

Wer bringt denn nun die Gaben? Keine ganz neue Diskussion, aber hier ein paar interessante Geschichten aus der Welt der Gabenbringer.

Großkrippe von Ferdinand Pöttmesser.

Kripperlroas

Bei dem rund um Ebensee und Bad Ischl verbreiteten Brauch werden Hauskrippen besucht, an denen manchmal bereits mehrere Generationen gearbeitet haben, sodass Krippen ganze Zimmer füllen...

Weihnachtsgeschenke für Kinder - welche Freude!

Weihnachtsgeschenke

Erst im Biedermeier wird der heilige Abend zum Bescherfest für Kinder, denn man erkannte, dass es eine eigener eigenen "Kinderwelt" mit Spielzeug bedarf. Übrigens hat das Beschenken seinen Ursprung im Nikolaustag, erst später wurde es (durch Anregung Martin Luthers) auf das Weihnachtsfest verlegt.

Friedenslicht aus Bethlehem.

Friedenslicht

Ein liebgewordenes RItual, das 1986 vom ORF-Landesstudio Oberösterreich begründet wurde: ein oberösterreichisches Kind entzündet in der Geburtsgrotte in Bethlehem ein Licht, das als Sinnbild des Weihnachtsfriedens verteilt wird.

Hell strahlender Christbaum.

Christbaum

Der Christbaum kommt aus dem deutschen Sprachraum nach dem 16. Jahrhundert nach Österreich. Die grünen Zweige bedeuten Leben und sind Zeichen des kommenden Frühlings und Wachsens.

Weihnachtsglöckchen

Glöckchenläuten vor der Bescherung

Zu den Requisiten, die bis heute zum Heiligabend-Ritual zählen, gehört das Glöckchen, mit dem vor dem Öffnen der Tür des Weihnachtszimmers geläutet wird. Ein zarter Klang, der Geheimnisvolles erahnen lässt ...

Katholische Kirche in Oberösterreich
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