Donnerstag 22. Februar 2018

Religion ist das Ministerium für innere Angelegenheiten

Wolfgang Schneider

Wolfgang Schneider durchforstet alte Maturazeitungen und lässt die SchülerInnen damit selbst zum Religionsunterricht sprechen.

Wenn man so viele Jahre als Religionslehrer gearbeitet hat und schon das Ufer der Pension erkennen kann, macht es für mich Sinn, die Schüler zu Wort kommen zu lassen, um Fragen zu beantworten , warum ich Religionslehrer geworden bin, was daran schön ist, warum es RU braucht usw. Ich habe in den Maturazeitungen (sind natürlich nicht immer als der Weisheit letzter Schluss zu sehen, aber doch mit einem Kern Wahrheit) geblättert, und die Schüler sehen mich und das Fach nach einigen Jahren so:

 

Zitate Maturazeitungen
(Zeitraum 1988 bis 2015)

  • in der Unterstufe gefürchtet, in der Oberstufe eher ein Kumpel
  • danke für die Diskussionen und Denkanstöße
  • überaus engagiert, was das Vorbereiten von Schülergottesdiensten betrifft
  • hatten das Vergnügen religiöse Bildung genießen zu dürfen
  • Exkursionen in die Welt der Meditation
  • begleitete uns auf Einkehrtage
  • Religion ist das Ministerium für innere Angelegenheiten
  • diskussionsleitende und problemlösende Talente
  • schaffte es, uns nicht nur den trockenen Lehrstoff einzutrichtern, sondern auch, uns zu differenziert denkenden „Erwachsenen“ zu erziehen
  • er war der Mann, den Gott auserkoren hatte, eine Horde wildgewordener Jugendlicher durch eine der schwierigsten Phasen ihres Lebens zu leiten und ihnen auch noch einiges an religiösem Wissen und Gedanken für ihr weiteres Leben mitzugeben
  • viel dazu beigetragen, dass unsere Klasse im Laufe der Oberstufe zusammengewachsen ist
  • Er zählt sicher nicht zu den Professoren, die glauben, dass ihr Fach das einzig Wichtige ist
  • Nahm Rücksicht auf unsere kleineren und größeren Probleme
  • kann man am besten in die Kategorie „hart aber herzlich“ einstufen
  • nie scheute er es, sich einer offenen Diskussion zu stellen.

Ich mag die Schülerinnen und Schüler, Maturazeitungen, mein Fach Religion aus all den oben genannten Gründen und genau deshalb brauchen wir den RU!

 

OSTR Mag. Wolfgang Schneider ist Religionslehrer am Kollegium Aloisianum

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Schüler/innen zum Religionsunterricht

"Der römisch-katholische Religionsunterricht an unsrer Schule ist sehr interessant. Wir machen oft Gruppenarbeiten oder arbeiten auch öfters mit der Bibel. Der Unterricht ist sehr abwechslungsreich gestaltet und informativ. Wir diskutieren auch über Themen, die gerade aktuell sind. Jeder darf seine eigene Meinung äußern, das finde ich gut. Was ich auch toll finde ist, dass wir manchmal singen." Gina

 

"Mir gefällt am Religionsunterricht, dass unsere Professorin immer sehr aufmerksam und verständnisvoll ist. Es ist nie langweilig. Wir singen öfters und besuchen die schuleigene Kapelle. Man merkt, dass man uns Gott und Jesus nahe bringen möchte und das finde ich toll. Wir beten auch manchmal mit Schwestern in der Kapelle, wenn es uns schlecht geht. Natürlich wird niemand dazu gezwungen. Ich besuche die FS der Oblatinnen schon das zweite Jahr und weiß daher, dass unsere Professorin sich immer wieder was Neues für den Unterricht ausdenkt." Cristina

 

Gina und Christina besuchen die Fachschulen für wirtschaftliche Berufe der Schwestern Oblatinnen des Hl. Franz von Sales

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