Mittwoch 21. November 2018

Mit Kindern an einer großen Sache dran sein

Ulrike Mittendorfer

Ulrike Mittendorfer über die Möglichkeit, Kinder und Jugendliche auf ihrem Lebens- und Glaubensweg begleiten zu dürfen und den Religionsunterricht als unersetzbaren Begleiter beim Großwerden, wachsen und reifen.

Ich bin gerne katholische Religionslehrerin und es bedeutet für mich,  „mit Kindern an einer großen Sache dran zu sein“, mit ihnen über sich selbst hinauszudenken, die großen Fragen des Lebens zu stellen, nach dem Sinn des Lebens zu fragen. Antworten darauf finden sie bestenfalls selbst, möglicherweise in der Bibel und im reichen Erfahrungsschatz unserer Glaubenstradition. Kinder und Jugendliche auf ihrem Lebens- und Glaubensweg begleiten zu dürfen, empfinde ich als etwas sehr Kostbares und  Bereicherndes.

 

Das Besondere des kath. Religionsunterrichtes sehe ich in der Möglichkeit, den Glauben vielfach erleben, reflektieren und hinterfragen zu können: in den religiösen Feiern des Schuljahres, den Klassengebeten, Projekten und dem „guten Geist“, der  uns als Schulgemeinschaft verbindet und zugleich herausfordert. In der Sakramenten-Vorbereitung bei Erstkommunion und (Erst-)beichte ist eine besondere Verdichtung im Teilhaben und Erfahren spürbar und es ist schön, den reichen christlichen Erfahrungsschatz immer wieder neu weiterzutragen.

 

In den Religionsstunden soll für die Schülerinnen und Schüler immer wieder spürbar werden, dass sie ganz persönlich, als Mensch, mit unterschiedlichsten Stärken, Begabungen und Fähigkeiten, aber auch Schwächen gemeint sind, dass ihre Erfahrungen, Gefühle, Fragen und Sehnsüchte wertschätzend Platz finden und dass es gut ist, dass sie da sind. Gottes Zusage „Ich bin da“  kann stärkend und tröstend wahrgenommen werden. Religionsunterricht ist nach meinem Dafürhalten Lebenswissen und Lebenshilfe, er erschöpft sich nicht im Reden und Lernen über Religion, sondern ist  ein unersetzlicher Begleiter beim Großwerden, Wachsen und Reifen junger Menschen. 

 

Ulrike Mittendorfer, BEd. ist Religionslehrerin an der VS und NMS der Franziskanerinnen von Vöcklabruck in Linz (Brucknerschule)

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"Der römisch-katholische Religionsunterricht an unsrer Schule ist sehr interessant. Wir machen oft Gruppenarbeiten oder arbeiten auch öfters mit der Bibel. Der Unterricht ist sehr abwechslungsreich gestaltet und informativ. Wir diskutieren auch über Themen, die gerade aktuell sind. Jeder darf seine eigene Meinung äußern, das finde ich gut. Was ich auch toll finde ist, dass wir manchmal singen." Gina

 

"Mir gefällt am Religionsunterricht, dass unsere Professorin immer sehr aufmerksam und verständnisvoll ist. Es ist nie langweilig. Wir singen öfters und besuchen die schuleigene Kapelle. Man merkt, dass man uns Gott und Jesus nahe bringen möchte und das finde ich toll. Wir beten auch manchmal mit Schwestern in der Kapelle, wenn es uns schlecht geht. Natürlich wird niemand dazu gezwungen. Ich besuche die FS der Oblatinnen schon das zweite Jahr und weiß daher, dass unsere Professorin sich immer wieder was Neues für den Unterricht ausdenkt." Cristina

 

Gina und Christina besuchen die Fachschulen für wirtschaftliche Berufe der Schwestern Oblatinnen des Hl. Franz von Sales

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