Mittwoch 21. November 2018

Religionsunterricht als Lebensunterricht

Religionsunterricht ist für Michaela Mitter Lebensunterricht.

Michaela Mitter unterrichtet gerne Religion, weil sie den Religionsunterricht als Lebensunterricht in dreierlei Hinsicht versteht: persönlich, gesellschaftlich, religiös.

Ich verstehe den Religionsunterricht als besondere Möglichkeit des Lebensunterrichts, der das Mensch-Sein unter dreierlei Perspektiven zur Sprache bringt, der Orientierungshilfen anbieten, neue Wege aufzeigen oder vielleicht auch zu einem neuen Blickwinkel anregen kann:


•    Mensch-Sein in seiner persönlichen Dimension: Der Religionsunterricht bietet den idealen Rahmen, junge Menschen ein Stück weit durch ihr Leben zu begleiten und sie zur Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit und ihren existenziellen Fragen anzuregen.


•    Mensch-Sein in seiner gesellschaftlichen Dimension: Unser Leben im Netz von Beziehungen und in der Vielfalt der modernen Gesellschaft mit all ihren Chancen und Herausforderung erfordert eine Sensibilisierung, die der Religionsunterricht im Besonderen leisten kann. Der Auseinandersetzung mit Grundsätzen unseres Zusammenlebens wie Respekt und Wertschätzung, der Verantwortung eines/einer jeden für (Mit-)Menschlichkeit und ein achtsames Miteinander muss besonderes Augenmerk geschenkt werden.


•    Mensch-Sein in seiner religiösen Dimension: Jugendliche werden auf ihrem religiösen Entwicklungsweg begleitet, v.a. in einer Phase, in der sie ihren (religiösen) Kinderschuhen entwachsen und oftmals neue Wege suchen. Die kritische Auseinandersetzung mit dem eigenen Glauben und der katholischen Glaubenstradition sind dabei unumgängliche Schwerpunkte.


Diese drei vielfältigen Aspekte im Zusammenspiel machen für mich das Spannende am Religionsunterricht aus. Als Religionslehrerin verstehe ich es als große Chance und verantwortungsvolle Herausforderung zugleich, eine Beziehung zu jungen Menschen aufzubauen, ihnen ein ganzheitliches, kreatives Rüstzeug zur Beschäftigung mit den verschiedenen Themen anzubieten. Ziel ist für mich ein selbstständiges, verantwortungsvolles Lernen und Leben zu fördern, zu einem Blick über den eigenen Horizont hinaus anregt, junge Menschen zu verantwortungsvollem Handeln und Entscheiden befähigt und niemals Selbstzweck bleiben darf.

 

Michaela Mitter unterrichtete im Schuljahr 2014/15 am BG/BRG Enns, und ist derzeit in Karenz.

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"Der römisch-katholische Religionsunterricht an unsrer Schule ist sehr interessant. Wir machen oft Gruppenarbeiten oder arbeiten auch öfters mit der Bibel. Der Unterricht ist sehr abwechslungsreich gestaltet und informativ. Wir diskutieren auch über Themen, die gerade aktuell sind. Jeder darf seine eigene Meinung äußern, das finde ich gut. Was ich auch toll finde ist, dass wir manchmal singen." Gina

 

"Mir gefällt am Religionsunterricht, dass unsere Professorin immer sehr aufmerksam und verständnisvoll ist. Es ist nie langweilig. Wir singen öfters und besuchen die schuleigene Kapelle. Man merkt, dass man uns Gott und Jesus nahe bringen möchte und das finde ich toll. Wir beten auch manchmal mit Schwestern in der Kapelle, wenn es uns schlecht geht. Natürlich wird niemand dazu gezwungen. Ich besuche die FS der Oblatinnen schon das zweite Jahr und weiß daher, dass unsere Professorin sich immer wieder was Neues für den Unterricht ausdenkt." Cristina

 

Gina und Christina besuchen die Fachschulen für wirtschaftliche Berufe der Schwestern Oblatinnen des Hl. Franz von Sales

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