Dienstag 26. September 2017

Abschied von Bischof Scheuer: Linz kann sich freuen, Innsbruck ist traurig

Bischof Scheuers Abschied von Innsbruck

Mit einem Dankgottesdienst im überfüllten Dom zu St. Jakob in Innsbruck, dem landesüblichen Empfang und einem Festakt im Congress Innsbruck wurde Manfred Scheuer am 10. Jänner 2016 nach zwölf Jahren als Bischof von Innsbruck verabschiedet.

Hunderte Mitfeiernde, darunter zahlreiche VertreterInnen von Land Tirol, Stadt Innsbruck und Diözese Innsbruck sagten Danke. Scheuer dankte für viele schöne und prägende Sternstunden, ließ aber auch die Tage der Niederlage nicht unerwähnt. Scheuer zu den TirolerInnen: „Ich werde euch vermissen!“

 


Dankgottesdienst mit rund 100 Priestern und Diakonen


Mit einem Dankgottesdienst der Vielfalt im bis auf den letzten Platz besetzen Dom zu St. Jakob in Innsbruck begannen die Feierlichkeiten. Als höchste Kirchenvertreter feierten gemeinsam mit Bischof Scheuer: Erzbischof Nuntius Peter Stephan Zurbriggen, emerit. Erzbischof Alois Kothgasser, Bischof Ivo Muser (Diözese Bozen-Brixen), Bischof Benno Elbs (Diözese Feldkirch), die Äbte P. Raimund Schreier OPraem (Stift Wilten), German Erd OCist (Stift Stams), Prior-Administrator Raphael Gebauer und emerit. Abt Anselm Zeller (beide Stift Fiecht), die Provinziale P. Bernhard Bürgler SJ und Br. Lech Siebert OFMCap sowie Sr. Maria Luise Eberharter OFS (Regionalkonferenz der Frauenorden Tirols). Nahezu alle Dekane der Diözese sowie weitere 70 Priester und Diakone, zahlreiche OrdensvertreterInnen und eine Vielzahl von MitarbeiterInnen der Diözese kamen zum Abschied.

Für die evangelischen Kirche verabschiedete sich Superintendent Olivier Dantine, Präsidentin Esther Fritsch war für die Israelitische Kultusgemeinde vertreten.

 

Abschied von Bischof Manfred Scheuer im Innsbrucker Dom
Abschied von Bischof Manfred Scheuer im Innsbrucker Dom. © 2015 Diözese Innsbruck / Vanessa Weingartner / Tiroler Sonntag


Hohe Repräsentanz aus Land Tirol und Stadt Innsbruck


Die höchsten RepräsentantInnen von Land Tirol und Stadt Innsbruck, an der Spitze Landeshauptmann Günther Platter und Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, nahmen an den Feierlichkeiten teil. Unter den Mitfeiernden waren u. a. LT-Präs. Herwig van Staa, die beiden LT-Vize-Präs. Anton Mattle und Hermann Weratschnig, LH-Stv. Josef Geisler, die beiden Alt-Landeshauptleute Alois Partl und Wendelin Weingartner, LR Johannes Tratter, LR Christine Baur, Franz Fischler (Ex-EU-Kommissar und Forum Alpbach) und Bgm. Ernst Schöpf (Tiroler Gemeindebund). Die Stadt Innsbruck wurde repräsentiert u. a. von Bgm.in Christine Oppitz-Plörer, den beiden Vize-Bgm.Innen Sonja Pitscheider und Christoph Kaufmann sowie durch die Stadträte Gerhard Fritz und Franz X. Gruber.

Zahlreiche Ehrenformationen und Fahnenabordnungen gaben Bischof Manfred zum Abschied die Ehre und boten ein buntes Bild im Innsbrucker Dom.



Musikalische Vielfalt im Innsbrucker Dom

 

In der Gestaltung des Gottesdienstes hatte man – auch auf Wunsch des Bischofs – auf Gestaltungsvielfalt gesetzt. Besonders in der Musik wurde das sichtbar. Die Ausführenden waren Cantilena Axams, der Mädchenchor am Innsbrucker Dom, der Jugendchor Allerheiligen, der Chor des Bischöflichen Gymnasiums Paulinum Schwaz, der Domchor Innsbruck sowie Domorchester und Dombläser. An der Orgel spielte Domorganist Reinhard Jaud. Die Gesamtleitung lag in den Händen von Domkapellmeister Christoph Klemm.



Scheuer: Sternstunden des Glücks und Tage der Niederlage


In seiner Predigt ging Bischof Manfred Scheuer zunächst dem Tag entsprechend auf die Taufe Jesu ein: „Da wird geoffenbart: Jesus ist das Ebenbild des Vaters, in ihm eröffnet sich die Liebe, in ihm zeigt sich Gott unwiderruflich als Liebe. Taufe Jesu und unsere Taufe: Gott schreibt das Hoheitszeichen seiner Liebe und Würde auf die Stirn: Wir sind nach seinem Bild geschaffen und er gibt unserem Leben Ansehen und Wert.“

Den zweiten Teil der Predigt widmete Bischof Manfred einem zusammenfassenden Rückblick und dem Dank. Scheuer: „Es gibt Sternstunden des Lebens, die wir nie vergessen. Da sind Taborstunden, Erfahrungen des Glücks, der Lebensfreude, der intensiven Beziehung, die zu uns gehören.“ Scheuer erzählte von prägenden Erinnerungen, die er unter anderem im Hospiz, mit Kindern, auf Wanderexerzitien und in der Arche erleben durfte. „Beim Diözesanfest zu ‚50 Jahre Diözese Innsbruck‘ haben viele die Erfahrung gemacht: Die Kirche lebt und hat auch ein junges Gesicht.“

Scheuer ging aber auch auf „Tage der Niederlage“ ein: „Die Auswirkungen von Missbrauch und Gewalt in der Kirche spüren wir bis heute, und wir tragen schwer daran. Es gibt an dem, was geschehen ist, nichts zu beschönigen. Wir bitten Gott und die Menschen um Vergebung für das, was geschehen ist. Und Vergebung und Versöhnung lassen sich nicht erpressen und erzwingen.“ Viele Menschen würden in ihrem Herzen Wunden aus der Vergangenheit tragen, die noch nicht verheilt sind. Und aus dem Buch Hosea zitierend: „Kommt, wir kehren zum Herrn zurück! Denn er hat Wunden gerissen, er wird uns auch heilen; er hat verwundet, er wird auch verbinden.“

 

Predigt von Manfred Scheuer zum Nachlesen

 

Bischof Scheuer bei seiner Abschiedspredigt im Innsbrucker Dom

Bischof Scheuer bei seiner Abschiedspredigt im Innsbrucker Dom. © 2015 Diözese Innsbruck / Vanessa Weingartner / Tiroler Sonntag


Dank für Solidarität, Freundschaft und Gebet


Sehr umfassend dankte Scheuer den MitarbeiterInnen in der Diözese, VertreterInnen in Politik, öffentlichem Leben und aus anderen christlichen Kirchen. Ein großes Anliegen sei Scheuer die positive Beziehung zur israelitischen Kultusgemeinde. Scheuer weiter: „Ich möchte den vielen Menschen danken, die mich in dieser Zeit begleitet, mir ihre Freundschaft geschenkt und die für mich gebetet haben.“

 

Scheuer: Zwölf Jahre sind nicht abgeschlossen


Für den scheidenden Bischof sind die Jahre in Innsbruck nicht einfach fertig und abgeschlossen: „Vieles bleibt offen und ein Bruchstück. Schattenseiten und bleibende Sorgen möchte ich nicht verdrängen. Wie geht es mit der Solidarität zwischen den Generationen weiter? Welche Zukunftsaussichten haben junge Menschen bei uns? Werden wir die Herausforderungen in der Pflege schaffen? Wie können Lebensräume erschlossen werden für Menschen, die unter psychischer Obdachlosigkeit leiden? Manche sprechen von einer 'Sinnhungerepidemie'. Migration, Flucht und Asyl werden unsere Gesellschaft von Grund auf verändern. Und es gibt neben Aufbrüchen in der Kirche auch Erosionen des Glaubens und nicht wenige Verletzungen in der Kirche und durch die Kirche, nicht wenig Kirchenenttäuschung, Kirchendistanz, vielleicht sogar Kirchendepression. Das ist sehr schmerzhaft. Ich bitte alle um Entschuldigung, denen ich Unrecht getan habe oder die sich von mir zu wenig beachtet und gewürdigt sehen. Und ich bitte um Heilung der Wunden, die ich zugefügt habe.“

 

Vorzeichen von Hoffnung und Zuversicht


Der Abschied von der Diözese Innsbruck und Neubeginn in Linz stünden für Scheuer unter dem Vorzeichen von Hoffnung und Zuversicht. „Ich hoffe, dass Gott alles zum Guten wendet (Röm 8,28), und ich bin zuversichtlich, dass Geist Gottes uns lebendig macht (Joh 6,33). So erbitte ich für uns alle den Segen des dreieinen Gottes. Ich werde euch vermissen!“

Lang anhaltender Applaus nach der Predigt zeugte von Zustimmung und drückte den Dank der GottesdienstbesucherInnen aus.

 

Nuntius Zurbriggen: Von Herzen ein tiefes Danke an Bischof Manfred Scheuer

 

Erzbischof Peter Zurbriggen, Apostolischer Nuntius in Österreich, sprach in seiner Ansprache am Ende des Abschiedsgottesdienstes Bischof Manfred Scheuer „von Herzen ein tiefes Danke und Vergelt’s Gott" für dessen großen Einsatz in der Diözese Innsbruck aus. Er habe alle Pfarrgemeinden der Diözese besucht und sei den Menschen wirklich nahe gewesen. Die Gläubigen ersuchte er, weiter für Bischof Scheuer und für einen guten Nachfolger als Bischof von Innsbruck zu beten.

 

Platter: Dank für die umsichtige Leitung, die den Menschen in Tirol sehr gut getan hat


Landeshauptmann Günther Platter überbrachte den Dank des Landes Tirol: „Wir verlieren mit ihm einen Bischof, der Tirol liebt und der in Tirol über die Grenzen der katholischen Kirche hinaus sehr geschätzt wird. Ich danke Bischof Manfred Scheuer für seine umsichtige Leitung über die Zeit von zwölf Jahren, die sowohl den Menschen als auch der Kirche in Tirol sehr gut getan hat. Für die neue Aufgabe in seiner oberösterreichischen Heimat, der zweitgrößten Diözese Österreichs, wünsche ich ihm alles Gute. Linz kann sich freuen. Innsbruck ist traurig!“

 

Landesüblicher Empfang am Domplatz und offizielle Verabschiedung im Congress Innsbruck

 

Nach dem Gottesdienst gab es am Domplatz einen landesüblichen Empfang mit der Schützenkompanie Amras und der Stadtmusikkapelle Amras unter Leitung von Hans Zimmermann.

Bei einem abschließenden Empfang im Congress Innsbruck wurde Bischof Scheuer von offizieller Seite verabschiedet. Musikalisch umrahmt wurde die Feier vom Kinderchor der Pfarre Hall-Schönegg und der Hausmusik „Die Vielsaitigen“.



Bürgler: „Scheuer ist ein Bischof, der seinem Amt ein liebenswertes Profil gibt“


Der Innsbrucker Generalvikar Jakob Bürgler malte in seinem Dankesworten das Bild von den ausdrucksstarken Augen von Bischof Scheuer. Stimmungen und Situationen zeigten die unterschiedlichsten Augen: gütig, ruhig und besonnen, bescheiden stark, klug, manchmal müde, aber auch fröhlich.

Der Generalvikar weiter: „Dir, lieber Bischof Manfred, wünsche ich für deine neuen Wege von Herzen Erfüllung und Segen. Du bezeichnest dich selbst immer wieder als Wanderprediger und Vagabund. In den vergangenen zwölf Jahren wurde Innsbruck deine Heimat. Das durften wir spüren. Ich erbitte für dich, dass dein Dienst in der Diözese Linz fruchtbar werden kann und dass du neue Wurzeln schlagen kannst, damit dir Linz alte und neue Heimat zugleich sein wird.“

Bürgler abschließend: „Und damit deine Augen auch in Linz immer wieder etwas Wunderschönes zum Schauen, zum inneren Erholen, zum Durchatmen haben, möchte ich dir als kleines Geschenk ein Bild übergeben, das die Pracht und Eindrücklichkeit der Tiroler Alpen abbildet.“

 

Oppitz-Plörer: „Mit Besonnenheit und Weitblick überzeugten Sie die Bevölkerung“

 

Innsbrucks Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer: „Mit Ihrer ruhigen, besonnenen Art und Ihrem Weitblick überzeugten Sie nicht nur die Innsbruckerinnen und Innsbrucker, sondern auch die übrige Tiroler Bevölkerung.“ Und weiter: „Ich wünsche Ihnen, lieber Herr Bischof, dass Sie auch fernab von Innsbruck die Geister Ihrer ‚Schäfchen‘ lebendig machen und gleichermaßen ihre nachhaltigen Spuren hinterlassen.“ Oppitz-Plörer überreichte Scheuer eine Karaffe mit Gläsern, die durch die Gravur an Innsbruck erinnern soll.

 

Geisler: „Wünsche viel Freizeit für Bergtouren in Tirol“


Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler hob die Verdienste Scheuers in der Seelsorge für die Diözese Innsbruck hervor. Er wünschte dem Bischof viel freie Zeit in Linz, damit er auch in Zukunft zu einer Bergtour nach Tirol zurückkehren könne. Als Geschenk überreichte Geisler ein Bild des Tiroler Künstlers Elmar Peintner, das den Ortler darstellt.

 

Scheuer: Dank an MitarbeiterInnen im nächsten Umfeld

 

Scheuer dankte beim Empfang seinen Vorgängern im Amt, Reinhold Stecher und Alois Kothgasser, für ihr Zeugnis in der Ortskirche von Innsbruck, welches wiederum auf dem Zeugnis der Märtyrer in der Zeit des Nationalsozialismus aufbaut. Schließlich dankte der Bischof allen MitarbeiterInnen in der Dompfarre und im Bischofshaus in den vergangenen zwölf Jahren.

 

Impressionen vom Abschied in Innsbruck

 

Abschied von Bischof Manfred Scheuer im Innsbrucker Dom
Abschied von Bischof Manfred Scheuer im Innsbrucker Dom
Abschied von Bischof Manfred Scheuer im Innsbrucker Dom
Abschied von Bischof Manfred Scheuer im Innsbrucker Dom
Abschied von Bischof Manfred Scheuer im Innsbrucker Dom
Abschied von Bischof Manfred Scheuer im Innsbrucker Dom
Abschied von Bischof Manfred Scheuer im Innsbrucker Dom
Abschied von Bischof Manfred Scheuer im Innsbrucker Dom
Abschied von Bischof Manfred Scheuer im Innsbrucker Dom
Abschied von Bischof Manfred Scheuer im Innsbrucker Dom
Abschied von Bischof Manfred Scheuer im Innsbrucker Dom
Abschied von Bischof Manfred Scheuer im Innsbrucker Dom
Abschied von Bischof Manfred Scheuer im Innsbrucker Dom

 

© Diözese Innsbruck / Sigl

 

Amtseinführung in Linz am 17. Jänner 2016


Die Amtseinführung von Scheuer als neuer Bischof von Linz, findet am Sonntag, 17. Jänner 2016 um 15 Uhr im Linzer Mariendom statt. Rund 20 Bischöfe haben sich für dieses Fest bereits angesagt. Auch aus Tirol werden zahlreiche Gäste in Oberösterreich erwartet.

 

Lesen Sie alles zur Amtseinführung von Bischof Manfred Scheuer

 

Michael Gstaltmeyr / Öffentlichkeit und Kommunikation Diözese Innsbruck

Diözesanbischof Dr. Manfred Scheuer
Bischofssekretariat

 Erika Witzany
Erika Witzany
Sekretärin
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Mag. Andreas Reumayr
Mag. Andreas Reumayr
Sekretär
T.: +43 732 772676 1168
Mag. Andreas Kaltseis
Mag. Andreas Kaltseis
Referent
T.: +43 732 772676 1102
M.: +43 676 8776 1102
Mag. Bernhard Zopf
Mag. Bernhard Zopf
Referent
T.: +43 732 772676 1122
Mag. Klaus  Walchshofer
Mag. Klaus Walchshofer
Zeremoniär
T.: +43 732 772676 1100
M.: +43 676 8776 1100

Bilder zum Download
Offizielle Bilder zum Download Bischof Manfred Scheuer

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Auf dieser Seite finden Sie die offiziellen Bilder von Bischof Manfred Scheuer.
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Amtseinführung
Amtseinführung Bischof Manfred Scheuer https://www.dioezese-linz.at/bischof-scheuer/amtseinfuehrung

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Bischof Manfred Scheuer

Verantwortungsbereiche

Die Zuständigkeiten von Bischof Dr. Manfred Scheuer in der Österreichischen Bischofskonferenz.

Amtsverständnis

"Ich denke, die Aufgabe eines Bischofs ist es, Einheit zu stiften, Brückenbauer zu sein, etwas zusammenzuhalten, was wenig miteinander zu tun hat. Es geht darum, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen, die einander schon abgeschrieben haben. Ich glaube nicht, dass von einem Bischof die Lebendigkeit einer Diözese abhängt. Es ist eher die Frage, wie wir uns in den Herausforderungen der Gegenwart aus dem Evangelium heraus bewähren. Eine kritische, solidarische Zeitgenossenschaft scheint mir entscheidend zu sein und die innere Kraft."

 

Bischof Manfred Scheuer bei der Pressekonferenz im Bildungshaus Schloss Puchberg am 18. November 2015, dem Tag seiner Ernennung zum neuen Linzer Diözesanbischof

Wahlspruch und Wappen
Spiritus Vivificat - Der Geist macht lebendig: Wahlspruch von Bischof Manfred Scheuer

Der Wahlspruch

Spiritus Vivificat - Der Geist macht lebendig

Gedanken zum Wahlspruch von Bischof Manfred Scheuer

Das Wappen von Bischof Manfred Scheuer

Das Wappen

Das Wappen von Bischof Manfred Scheuer wurde vom Heraldik Atelier Watzenegger im vorarlbergischen Sulz angefertigt. 

Insignien - Symbole des Hirten

Die Insignien (Amtszeichen) eines Bischofs – auch "Pontifikalien" genannt – bringen dessen religiöse Würde und kirchliche Vollmacht sichtbar zum Ausdruck. 

Die zentralen bischöflichen Insignien sind Ring, Stab und Brustkreuz. Der Bischof trägt zur sichtbaren Ausübung seines Amtes und bei liturgischen Feiern aber auch weitere bestimmte Insignien wie Mitra oder Pileolus.

Manfred Scheuers Bischofsring

Der Ring

Der Ring ist Zeichen der Bindung und der Treue. Er drückt die Verbundenheit des Bischofs mit Christus und der Kirche, konkret mit der ihm anvertrauten Diözese aus. In frühchristlicher Zeit wurde der Ring eines Bischofs auch als Siegelring verwendet.

Strahlenstab von Bischof Manfred Scheuer

Der Stab

Der Stab (auch "Pastorale" genannt) ist ein Symbol für das Hirtenamt, das dem Bischof anvertraut wird. Bereits in der frühchristlichen Kunst wird Christus als guter Hirte mit einem Stab dargestellt.

Bischof Manfred Scheuers Brustkreuz

Das Brustkreuz

Das Brustkreuz (auch "Pektorale" genannt) macht deutlich, dass sich der Bischof in die besondere Nachfolge Christi begeben hat, die trotz aller schweren Momente im Leben unter dem christlichen Siegeszeichen des Kreuzes steht.

Manfred Scheuer im Wortlaut
Bischof Manfred Scheuer bei der Pressekonferenz in Puchberg

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Bischof Manfred Scheuer bei der Pressekonferenz in Puchberg

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