Dienstag 20. November 2018

„Und wer wird dann noch glauben?”

Doris Peherstorfer
Doris Peherstorfer

Ich bin 20 Jahre alt und arbeite bei der Katholischen Frauenbewegung im Sekretariat. Ich bin in einem sehr religiösen Haushalt aufgewachsen und habe Glauben schon in vielerlei Hinsicht erlebt: als Kind, das seine Mutter in die Kirche begleitet, als stolze Ministrantin, später als Mitglied des Jugendmessteams, als Mitglied des Mini-Teams und jetzt als Mini-Teamleiterin. Mein Glaube hat sich weiterentwickelt und ich hatte das Glück, so aufwachsen zu dürfen.


Ich habe miterlebt, wie schön ein gemeinsames Gebet sein kann, wieviel Spaß es macht, eine Messe speziell für Jugendliche vorzubereiten und wie schön es ist, MinistrantInnen zu sehen, die mit viel Freude ministrieren.


Ich engagiere mich in der Kirche, weil ich das alles erleben durfte und noch immer darf und weil ich es gern sehe, dass auch andere Menschen, Kinder und Jugendliche Freude am Glauben haben und daraus eine Gemeinschaft entsteht.


In meiner Pfarre in Hartkirchen hat der Glaube noch eine andere Bedeutung, als nur in die Kirche zu gehen. Bei uns geht es darum, dass man Zeit mit Menschen verbringt, die denselben Glauben haben. Mich begeistert es, wenn wieder viele neue MinistrantInnen zu unserer großen Gruppe hinzukommen. Ich finde es toll, wenn ich die Kinder lachen sehe und sehe, dass sie anfangen, Gott auf diese Art besser kennenzulernen.


Zurzeit denke ich, dass es in der Kirche sehr wichtig ist, die Kinder und Jugendlichen wieder dazu zu bringen, Glauben als etwas Gutes und Gemeinschaftliches anzusehen. Es ist wichtig, früh damit zu beginnen, ihnen zu zeigen, dass Kirche und Glaube Spaß machen kann und dass Glaube nicht heißt, einmal in die Woche in die Messe zu gehen, sondern dass es heißt, gemeinsam Glaube auf jede erdenkliche Art zu erleben.


Ein weiteres Thema, was sehr wichtig ist, ist die Gleichstellung der Frauen und Männer in der Kirche sowie in Gesellschaft, Politik und Beruf. Es sollte endlich umgesetzt werden, dass Frauen als gleichwertig angesehen werden. Ich denke, dass da noch viel passieren muss, bis sich das verbessert obwohl es nicht schwer umzusetzen wäre und ich denke, im 21. Jahrhundert sollte das schon möglich sein. Wenn Kirche in diesem Punkt etwas verändern würde, bin ich sicher, dass sie wieder attraktiver wird für junge Frauen und Jugendliche.


Ich durfte Kirche auf eine Art erleben, die heutzutage sehr selten vorkommt und ich hoffe, dass sich das wieder verändern wird. Es wäre schade, wenn der Grundgedanke der Kirche durch altmodische Ansichten verloren gehen würde und Glaube nur noch als etwas für alte Leute angesehen wird. Denn es dauert nicht lange, bis die jetzigen jungen Leute, die nichts mehr von Glaube wissen wollen, alt werden.

 

Und wer wird dann noch glauben?

 

 

Doris Peherstorfer ist Sekretärin bei der Katholischen Frauenbewegung Oberösterreich.

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Du hast uns in Katharina eine Frau geschenkt,
die ihre Talente für Kirche und Welt einsetzte
und dabei Kritik und Widerstand nicht scheute.

Sie war eine leidenschaftliche Christin,
die sich nicht entmutigen ließ.
Du warst die Quelle ihrer Kraft.

Ermutige auch uns,
so wie Katharina unsere Visionen
selbstbewusst und zielstrebig
in die Tat umzusetzen
und gib uns die Kraft,
bei Schwierigkeiten nicht aufzugeben.

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