Freitag 20. Oktober 2017

Wussten Sie, dass ...?

Fahrradsattel mit Blumen

Wissenswertes und Nachdenklich-Machendes rund um Mobilität und Autofasten.

… die OberösterreicherInnen im Schnitt 39 Kilometer pro Tag zurücklegen und auf 31 Prozent ihrer Alltagswege umweltfreundlich zu Fuß, mit dem Rad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind? Österreichweit sind 42 Prozent der Alltagswege umweltfreundlich.

 

… die Autos von Oberösterreichs privaten Haushalten knapp mehr als neun Milliarden Kilometer pro Jahr zurücklegen? Pro Kopf ergibt das rund 6.400 Autokilometer pro Jahr, das ist der fünfthöchste Wert im Bundesländer-Vergleich.

 

… insgesamt der Autoverkehr auf Oberösterreichs Autobahnen 2016 zugenommen hat, ebenso österreichweit?

 

… sich der am stärksten befahrene Autobahnabschnitt Oberösterreichs 2016 auf der A1 bei Traun befindet? Das zeigt eine aktuelle Analyse des Verkehrsclub Österreich (VCÖ) auf Basis von Daten der ASFINAG. Hier waren im Vorjahr im Schnitt rund 92.000 PKW und kleine Lieferwagen (unter 3,5 Tonnen) pro Tag unterwegs. Dazu kommen im Schnitt noch rund 13.800 LKW pro Tag. Insgesamt fahren hier sieben Mal so viele PKW wie LKW. Die Autobahn mit der zweitstärksten Verkehrsbelastung in Oberösterreich ist die A7 Mühlkreisautobahn.

 

… mehr als sechs Milliarden Kilometer pro Jahr von Oberösterreichs Haushalten mit Diesel-PKW gefahren werden? Das ist fast doppelt so viel wie im Jahr 2000.

 

… die Treibhausgas-Emissionen des Verkehrs seit dem Jahr 1990 um 60 Prozent gestiegen sind? Der Verkehr ist bereits für 28 Prozent von Österreichs Treibhausgas-Emissionen verantwortlich, im Jahr 1990 betrug der Anteil des Verkehrs nur 17,5 Prozent. Heute verursacht der Verkehr mit 22,1 Millionen Tonnen fast drei Mal so viele Treibhausgase wie der Gebäudesektor.

 

… im Jahr 2000 die rund 208.000 Diesel-PKW der oberösterreichischen Haushalte im Schnitt 6,9 Liter pro 100 Kilometer verbrauchten? Im Jahr 2014 schluckten die mittlerweile 439.000 privaten Diesel-PKW im Schnitt 6,7 Liter pro 100 Kilometer. Insgesamt tanken Oberösterreichs Haushalte rund 410 Millionen Liter Diesel pro Jahr, das ist ein Viertel des in Oberösterreich verkauften Dieseltreibstoffs.

 

… laut aktueller Studie des Umweltbundesamts die 30 in Österreich meist verkauften Automodelle um 27 Prozent mehr Sprit verbrauchen, als die Herstellerangaben versprechen? Seit dem Jahr 2000 hat sich der Unterschied zwischen tatsächlichem Spritverbrauch und Herstellerangaben vervierfacht.

 

… der einzelne Diesel-PKW mehr gefahren wird als ein Benziner? Bei den Erst-Autos werden Benzin-PKW im Schnitt rund 11.000 Kilometer pro Jahr gefahren, Diesel-PKW mit 15.200 Kilometer pro Jahr deutlich mehr. Bei den Zweitwagen kommt ein Diesel-PKW laut Statistik Austria im Schnitt auf rund 9.900 Kilometer und ein Benziner auf rund 6.900 Kilometer.

 

… laut einer aktuellen Studie des International Council on Clean Transportation (ICCT, 2016) neue Diesel-PKW beim Fahren auf der Straße mehr Stickoxide ausstoßen als moderne LKW?

 

… bereits 357 Quadratkilometer in Oberösterreich mit Verkehrsflächen verbaut sind? Das entspricht fast der 4-fachen Fläche von Linz. Seit dem Jahr 2006 haben die Verkehrsflächen in Oberösterreich um 16 Quadratkilometer zugenommen.

 

… die Autos zwar größer und breiter geworden sind, aber weniger Personen im Auto sitzen? Im Jahr 1990 brauchte es im Schnitt 714 PKW, um 1.000 Personen zu transportieren, heute sind es mit 862 PKW um 21 Prozent mehr. Eine S-Bahn kann im Frühverkehr rund 450 Personen transportieren. Beim heutigen Besetzungsgrad braucht es für 450 Personen 385 PKW.

 

… laut der im November 2106 veröffentlichten Zahlen der Fédération Internationale de l’Automobile (FIA) der KFZ-Verkehr in der EU allein Infrastrukturkosten von 178 Milliarden Euro pro Jahr verursacht?

 

… Oberösterreichs Haushalte für ihre Mobilität 5.800 Euro pro Jahr ausgeben, wie die Konsumerhebung der Statistik Austria im Herbst 2016 zeigt? Allein für das Auto werden jährlich im Schnitt 5.630 Euro gezahlt. Damit geben Oberösterreichs Haushalte für das Auto im Schnitt um rund 1.600 Euro pro Jahr mehr aus als für Essen und um rund 4.400 Euro mehr als für ihre Gesundheit. (Ein Kostentreiber für die österreichischen Haushalte sind vor allem die Zweit- und Dritt-Autos, die im Schnitt nur rund 8.300 Kilometer pro Jahr gefahren werden. Damit sind diese Autos im Schnitt weniger als eine Stunde am Tag im Einsatz.)

 

… im Bezirk Kirchdorf an der Krems 2016 bereits 2,3 Prozent der neuzugelassenen PKW einen E-Motor hatten? Das ist in Oberösterreich der höchste E-PKW-Anteil? Damit E-Autos einen Beitrag zur Verringerung der klimaschädlichen CO2-Emissionen leisten, ist es wichtig, dass der Strom aus erneuerbarer Energie gewonnen wird.

 

… für immer mehr OberösterreicherInnen das Fahrrad ein Verkehrsmittel für das ganze Jahr ist? Jede/r fünfte AlltagsradfahrerIn tritt auch im Winter regelmäßig in die Pedale.

 

... sich Carsharing unter einer Jahresfahrleistung von 10.000 bis 12.000 Kilometer rechnet und sich vor allem im städtischen Bereich bewährt? Privat organisiertes Carsharing hat Potential: Ein Carsharing-Auto ersetzt bis zu 8 PKW.


... AutofasterInnen nicht nur die Umwelt schonen und in Bewegung kommen, sondern auch tolle Preise gewinnen oder ihre Fahrtkosten zurückgewinnen können?


... man auch als Gruppe am Autofasten teilnehmen kann? Eine Person meldet die Gruppe im Internet an und lädt andere Personen per E-Mail zum Mitmachen ein. Die eingesparten Kilometer werden online im Mobilitätskalender eingetragen. Hier geht's zur Anmeldung

 

Stand: 2016

Quelle: www.vcoe.at | www.autofasten.at

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