Samstag 18. November 2017

16. Benefizsuppenessen im Linzer Landhaus: „Teilen spendet Zukunft“

Anlässlich der Aktion Familienfasttag luden am 10. März 2017 Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und die Katholische Frauenbewegung in OÖ Persönlichkeiten aus Kirche, Politik und Wirtschaft zum 16. Benefizsuppenessen ins Linzer Landhaus.

Die Aktion Familienfasttag ist die entwicklungspolitische Aktion der Katholischen Frauenbewegung (kfb). Sie setzt sich in ihren Projekten in Ländern des Südens für Zugang zu Bildung, Sicherung der Lebensgrundlagen und Wahrung der Menschenwürde ein. Hier in Oberösterreich engagiert sie sich für ein solidarisches Miteinander und Füreinander der Menschen. Das Motto der Aktion Familienfasttag: „teilen spendet zukunft“.


Bereits zum 16. Mal fand heuer das traditionelle Benefizsuppenessen im Steinernen Saal des Linzer Landhauses statt, bei dem über Projekte und Anliegen der Aktion Familienfasttag informiert wird. Diesmal stand die Projektarbeit der Katholischen Frauenbewegung in Nepal im Mittelpunkt. Mag.a Michaela Leppen, Abteilungsleiterin der Katholischen Frauenbewegung in Oberösterreich (kfb oö), führte durch das Programm. Musikalisch gestaltet wurde es mit mitreißenden Rhythmen von Jessie Ann de Angelo, die sogar spontan das bekannte „La Bamba“ mit Textzeilen zur Katholischen Frauenbewegung anreicherte.

 

Sängerin Jessie Ann de Angelo begeisterte mit mitreißenden Rhythmen.

Jessie Ann de Angelo begeisterte mit mitreißenden Rhythmen. © Diözese Linz / Eckerstorfer

 

„Entwicklungszusammenarbeit hat das Gesicht der Welt zum Besseren verändert“

 

Gastgeber Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer würdigte bei seinen Grußworten den Einsatz der Katholischen Frauenbewegung für die weltweite Durchsetzung von Frauenrechten und für eine gerechtere Welt. Er verwies am Beginn seiner Rede auf den Jesuiten und Sozialethiker Prof. Johannes Schasching, der am 10. März 2017 hundert Jahre alt geworden wäre. Pühringer bezeichnete Schasching als „einen der größten Lehrer der katholischen Soziallehre, die die Kirche Österreichs hervorgebracht hat“. Für Schasching sei das engagierte Eintreten für eine gerechtere Welt stets im Mittelpunkt gestanden. Er habe immer wieder wissenschaftlich nachgewiesen, dass das Wohlstandsgefälle zwischen den Industrieländern und den Ländern der Dritten Welt auf wirtschaftliche und politische Strukturen zurückzuführen sei und dass deren Überwindung eine Herausforderung für die gesamte Weltgemeinschaft darstelle. „Das traditionelle Fastensuppenessen der katholischen Frauenbewegung erinnert uns auch heuer wieder an den tieferen Sinn des bewussten Verzichts. Auch heuer ruft die katholische Frauenbewegung uns alle auf, durch Teilen ein Zeichen der Solidarität mit den Benachteiligten und Ärmeren in dieser Welt zu setzen.“ Pühringer betonte, besonders der Einsatz der kfb für die Würde der Frauen sei eine riesengroße Aufgabe, da es hierbei um „die wohl größte Ungerechtigkeit auf dieser Welt“ gehe. Frauen würden zwar die Hälfte der Menschheit stellen und zwei Drittel aller Arbeitsstunden verrichten, aber sie bekämen dafür nur ein Zehntel des Welteinkommens und besäßen gerade einmal ein Prozent des Weltvermögens. „Entwicklungszusammenarbeit, die wirkungsvoll sein soll, muss daher die wirtschaftliche Stellung von Frauen massiv unterstützen“, so Pühringer wörtlich.


Der Familienfasttag nicht nur ein starkes Zeichen der Solidarität mit benachteiligten Frauen, sondern auch eine starke und überzeugende Antwort auf die zentrale ethische Frage: „Was gehen uns die anderen an?“ Mit diesen „anderen“, so Pühringer, seien diejenigen gemeint, „die nicht auf den ersten Blick zu uns gehören, die nicht Mitglied unserer Familie oder unseres Freundeskreises sind, mit denen uns wenig verbindet und die uns eigentlich fremd sind“. Der Landeshauptmann betonte, der Familienfasttag stehe für eine „Kultur, dass diese ‚anderen‘ sehr wohl etwas angehen – auch jene, die wir gar nicht kennen, von deren Leben wir nichts wissen, außer: dass sie in Not sind und Hilfe brauchen.“ Seit 1990 habe sich der Anteil der Menschen in extremer Armut an der Weltbevölkerung halbiert. Auch andere Zahlen zu steigender Lebenserwartung, wachsender Alphabetisierungsrate und deutlich reduzierter Kindersterblichkeit machten deutlich, dass Entwicklungszusammenarbeit Beachtliches bewirke, meinte Pühringer: „Entwicklungszusammenarbeit hat in den letzten Jahrzehnten das Gesicht der Welt zum Besseren verändert.“ Natürlich sei Entwicklungsarbeit ein Prozess und brauche Geduld, aber man sei auf einem guten Weg, „auch wenn großes Stück des Weges, vielleicht ein noch schwierigeres, noch vor uns liegt“, so Pühringer.


In einer so komplexen Welt sei es wichtiger denn je, über den regionalen Tellerrand zu schauen. Entwicklungspolitik gehöre deshalb in die Mitte der Gesellschaft und müsse noch mehr im öffentlichen Bewusstsein verankert werden. Dabei gebe es ein Problem, so Pühringer in Anlehnung an den Theologen Clemens Sedmak: „Die Überwindung der Gleichgültigkeit, damit wir nicht im Halbschlaf der Bequemlichkeit dahindämmern, sondern aufmerksam sind.“ Viele kirchliche Initiativen, unter ihnen die Aktion Familienfasttag, seien Aufrüttler aus der Bequemlichkeit und aus dem Halbschlaf. Pühringer, in seiner Funktion als (scheidender) Landeshauptmann heuer zum letzten Mal Gastgeber des Benefizsuppenessens, dankte der Katholischen Frauenbewegung und ihrer ebenfalls scheidenden Vorsitzenden Erika Kirchweger für die vielen Jahre der guten Zusammenarbeit und wünschte allen in der Entwicklungszusammenarbeit Engagierten weiterhin viel Erfolg.

 

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer

Gastgeber Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer. © Diözese Linz / Eckerstorfer

 

Schwerpunkt 2017/18: Frieden und Gerechtigkeit

 

Dipl.-Päd.in Erika Kirchweger, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung in OÖ, eröffnete ihre Grußworte mit dem launigen Hinweis, dass manchen der ‚Wortgottesdienst‘ vor dem Suppenessen zu lang dauere. Kirchweger dazu: „Erlauben Sie, dass die Katholische Frauenbewegung bei dieser Veranstaltung den Blick öffnet für die globale Situation von Frauen.“ Im Zentrum der heurigen Aktion stünden Friedensaktivitäten von Frauen und der Einsatz für Gerechtigkeit. Kirchweger wörtlich: „Frauen spüren in ihrer sozialen Rolle, innerhalb des Privaten, am meisten die Kriegsfolgen wie Hunger, Krankheiten, Vertreibung und Gewalt. Frauen sind weltweit in Friedensprozesse eingebunden – aber auf politischer Ebene, dort, wo Entscheidungen getroffen werden, am Verhandlungstisch, sind sie weitgehend ausgeschlossen. Insbesondere nach gewaltsamen Konflikten werden Frauen wieder an ihre Plätze verwiesen.“


Friede sei nicht nur die Abwesenheit von Krieg, sondern vielmehr ein ständiges Bemühen um soziale Gerechtigkeit und ein Bemühen um das Gemeinwohl, so Kirchweger. Hier seien auch die Länder des Nordens gefordert, einen Beitrag zu einer friedlichen Welt zu leisten. Die Vorsitzende der kfb in OÖ forderte in Österreich Maßnahmen zur Umsetzung der UNO-Entwicklungsziele von 2015 ein. „Es müssen immer wieder neue Schritte gesetzt werden: für eine inklusive Gesellschaft, in der Menschengruppen nicht unsichtbar gemacht werden, für Geschlechtergerechtigkeit, für die Reduktion von Gewalt an Frauen und Kindern und für eine wirksame Förderung von Frauen bei der Übernahme von Führungsrollen auf allen Ebenen – im politischen, wirtschaftlichen und öffentlichen Leben.“


Kirchweger erinnerte anlässlich des 70-jährigen Bestehens der Katholischen Frauenbewegung daran, dass die Organisation bereits in ihren Anfängen – in einer Zeit großer Not im eigenen Land unmittelbar nach Kriegsende – den Blick hinaus in die Welt geöffnet habe. „War der Aktion Familienfasttag zu Beginn das Stillen des Hungers in Kriegsregionen wichtig, so richtet sich heute der Blick auf den Hunger nach Gerechtigkeit, den Umgang mit der Schöpfung und den Hunger nach Frieden.“

 

Die Vorsitzende der kfb in OÖ zum Auftrag der Aktion Familienfasttag: Fasten bedeute das Schärfen der Sinne, um die Situation in der Welt und die Not der Menschen bewusst wahrzunehmen. Fasten und Solidarität seien in der Katholischen Frauenbewegung eng mit politischem Handeln verbunden. Kirchweger wörtlich: „Das heißt, dass wir immer wieder über den Tellerrand und hinter die Kulissen blicken. Wir erheben unsere Stimme für Frieden und Gerechtigkeit in der Welt Wir fordern Verteilungsgerechtigkeit, die Chance auf Bildung, Gesundheit und ein Leben ohne Gewalt und Ausbeutung – für Frauen in den Ländern des Südens und hier bei uns. Wir lenken den Blick auf jene Menschen und Zustände, die wir lieber übersehen würden. Das braucht Mut und einen langen Atem.“


Kirchweger, die wie Pühringer demnächst aus ihrem Amt scheidet, dankte dem Landeshauptmann für die langjährige Gastfreundschaft und dem Land OÖ sowie allen SpenderInnen für die großzügige Unterstützung der Aktion Familienfasttag.

 

Dipl.-Päd.in Erika Kirchweger, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung in OÖ

Dipl.-Päd.in Erika Kirchweger, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung in OÖ.  © Diözese Linz / Eckerstorfer

 

Umfassende Hilfe zur Selbsthilfe für Frauen in Nepal

 

Dipl.-Päd.in Monika Weilguni, entwicklungspolitische Referentin der Katholischen Frauenbewegung in OÖ, stellte die Arbeit der kfb-Partnerorganisation „Nepal Mahila Bishwasi Sangh (NMBS) vor. „Mahila Bishwasi Sangh“ bedeutet so viel wie: „Frauen – Glaube/Vertrauen – Gemeinschaft“. Weilguni konnte sich bei einer Reise im Oktober 2016 abseits touristischer Pfade selbst einen Eindruck von kfb-unterstützten Projekten in Nepal verschaffen. Die Herausforderungen der Menschen dort seien „so hoch wie die Gipfel der großen Berge“, so Weilguni. Das Land sei seit dem 10-jährigen Bürgerkrieg (1995 – 2006) und dem Erdbeben im Jahr 2015 instabil. Darüber hinaus gebe es erst seit 2015 eine Verfassung, die immer noch nicht zur Gänze implementiert sei.


Für das Gelingen von Projekten in der Entwicklungszusammenarbeit brauche es kompetente Partnerinnen mit Kenntnissen der Situation in den betroffenen Ländern. NMBS in Nepal sei seit 2010 eine solche kompetente Partnerorganisation der kfb. Die 59-jährige Projektpartnerin der kfb, Draupati Rokaya, setzt sich mit NMBS seit vielen Jahren für Bildung und Bewusstseinsarbeit für Frauen und Mädchen aus allen Regionen Nepals ein und betreibt in der Hauptstadt Kathmandu seit 1993 ein Krisenzentrum, wo Frauen in akuten Notsituationen untergebracht und betreut werden. Jedes Jahr finden hier mehr als 500 Frauen und Mädchen neuen Halt im Leben – durch eine kombinierte Hilfe aus Soforthilfe für Frauen in Krisen(psychologische Beratung, Sozialarbeit, Schutz vor Gewalt) und allgemeinen Ausbildungs- und Bewusstseinskursen für Frauen (Alphabetisierungskurse, Schulabschluss, Ausbildung zur Lehrerin oder Kindergärtnerin). Auch Computer- und Kommunikationstrainings werden angeboten; Frauen erhalten Starthilfe, um ein eigenes Einkommen zu bekommen – sei es in Anstellung oder als Selbstständige. Die kfb-Partnerorganisation leistet so einen wichtigen Beitrag zur Rehabilitierung von Frauen in schwierigen Lebenssituationen. Eine Stärke liegt in der landesweiten Vernetzung und im hohen Engagement der über 300 Mitglieder, die im ganzen Land verstreut leben.


„Es ist eine Freude zu sehen, mit welchen einfachen Möglichkeiten Wissen gut vermittelt wird“, ist Weilguni begeistert von der Arbeit der Partnerorganisation vor Ort. Die Frauen in Nepal würden dazu ermutigt, selbst ihre Entwicklungsschritte zu bestimmen. Wichtig sei, ihre Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen zu ermöglichen bzw. zu fördern.


Draupati Rokaya, Projektpartnerin der Aktion Familienfasttag und Generalsekretärin der Partnerorganisation NMBS, schilderte aus ihrer Sicht die Situation der Frauen in Nepal nach dem Erdbeben. Frauen und Kindern lebten in Zeltunterkünften, der Menschenhandel sei seit dem Erdbeben stark angewachsen. Nach ihrem Wunsch für die Zukunft gefragt, meinte Draupati Rokaya: „Friede – in der Familie, in Nepal und auf der ganzen Welt – und Gerechtigkeit, samt der völligen Umsetzung der Menschenrechte.“

 

Trude Humer, ehrenamtliche Vorsitzende des Arbeitskreises Familienfasttag der Katholischen Frauenbewegung in Oberösterreich, zeigte sich ebenfalls sehr beeindruckt von der Arbeit der Projektpartnerinnen in Nepal, von der sie sich bei der Reise im Herbst des Vorjahres selbst überzeugen konnte. Besonders bewegt habe sie die Freude und der Stolz der Frauen, als sie den BesucherInnen die bewirtschafteten Felder, eine neu gegründete Nähstube und die Programme zur Weiterbildung zeigten. Die Reise habe sich auf ihr entwicklungspolitisches Engagement in Österreich maßgeblich ausgewirkt, so Humer: „Ich habe in Nepal die Bemühungen gesehen, die äußerst schwierigen Lebensbedingungen zu verbessern – den Mangel an Infrastruktur, Bildungschancen und Arbeitsmöglichkeiten. Unsere Projektpartnerinnen planen die Projekte, beraten und leisten vor Ort Hilfestellung. Unsere jahrelange Unterstützung wird dort wirksam. Davon möchte ich hier in Österreich vielen Menschen erzählen.“

 

Mehr zum Projekt

 

Dipl.-Päd.in Monika Weilguni, entwicklungspolitische Referentin der Katholischen Frauenbewegung in OÖ
Moderatorin Mag.a Michaela Leppen (Abteilungsleiterin der kfb in OÖ), Projektpartnerin Draupati Rokaya (NMBS), Übersetzerin Andrea Kadensky und Trude Humer (ea. Vorsitzende des Arbeitskreises Familienfasttag der kfb in OÖ).

© Diözese Linz / Eckerstorfer
 

 

Mut geben, Vertrauen stärken, Hoffnung erschließen

 

Bischof Dr. Manfred Scheuer zum Zusammenhang zwischen sozialer Gerechtigkeit bzw. Friedensarbeit und Entwicklungszusammenarbeit: Es sei wichtig, die Ursachen für Krieg genau zu analysieren. Massive Gerechtigkeitsdefizite, Armut und Elend seien genauso Gründe für kriegerische Auseinandersetzungen wie Gleichgültigkeit und ideologische bzw. religiöse Konflikte. Diese unterschiedlichen Dimensionen müssten bei der Friedensarbeit miteinander verbunden werden, so Scheuer. Die Aktion Familienfasttag sei ein Miteinander von globaler Gerechtigkeit und unterstützender Ermächtigung vor Ort. Der Diözesanbischof wörtlich: „Natürlich kann man sagen: Das ist alles nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Aber diese Symbolhandlungen geben Mut, schenken Vertrauen und eröffnen Zukunft.“ Entwicklungszusammenarbeit sei einerseits sehr konkrete Hilfe und die Ermächtigung, das wirtschaftliche und politische Leben selbst in die Hand zu nehmen. Andererseits stärke sie das Vertrauen und erschließe neue Hoffnung.


Fürs Fasten gebe es unterschiedliche Motive, wichtig sei aber immer das rechte Maß und die innere Balance, um die Not anderer wahrnehmen zu können. „Wir erleben gegenwärtig eine ‚Blasenbildung‘: Wir nehmen häufig nur noch das wahr, was unsere Meinung bestätigt oder stärkt.“ Die Unterbrechung dieses Kreislaufs durch ein Einüben in die Aufmerksamkeit erfordere Arbeit und Mühe, so Scheuer. Den Besuch von ProjektpartnerInnen in der Entwicklungszusammenarbeit ist für ihn wesentlich, braucht es doch die „unmittelbare Erfahrung eines Vis-à-vis“ für gemeinsames Lernen und die gegenseitige Bereicherung.

 

Moderatorin Mag.a Michaela Leppen (Abteilungsleiterin der kfb in OÖ) mit Diözesanbischof Dr. Manfred Scheuer.

Moderatorin Mag.a Michaela Leppen (Abteilungsleiterin der Katholischen Frauenbewegung in Oberösterreich) mit Diözesanbischof Manfred Scheuer.  © Diözese Linz / Eckerstorfer

 

Benefizsuppen und Fastenbier aus Oberösterreich

 

Die Suppen für das Benefizsuppenessen wurden heuer von Sabine und Johannes Dickinger, dem „Junior-Team“ der „Hoftaverne Dickinger“ (www.gasthof-dickinger.at) in Bad Wimsbach-Neydharting, schmackhaft zubereitet. Sabine Dickinger hat einen persönlichen Bezug der Aktion Familienfasttag, ist sie doch selbst Mitglied der Katholischen Frauenbewegung. Das Geschwisterpaar kredenzte den Gästen eine Fenchel-Birnenschaum-Suppe, eine Almtaler Käserahmsuppe und eine klare Rindsuppe mit Kalbsfarcestrudel. Die Spenden kamen der Aktion Familienfasttag zugute. Das dazupassende Fastenbier wurde vom Stift Schlägl beigesteuert.


Die Rezepte zum Nachkochen finden Sie hier

 

Moderatorin Mag.a Michaela Leppen (Abteilungsleiterin der kfb in OÖ) mit dem Geschwisterpaar Sabine und Johannes Dickinger, die die köstlichen Suppen zubereitet hatten.
V. l.: Sabine Dickinger (Hoftaverne Dickinger), Diözesanbischof Dr. Manfred Scheuer, kfb-Projektpartnerin Draupati Rokaya, kfb-oö-Vorsitzende Erika Kirchweger, LH Dr. Josef Pühringer und Johannes Dickinger (Hoftaverne Dickinger).
V. l.: Diözesanbischof Dr. Manfred Scheuer, Projektpartnerin Draupati Rokaya, Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer; Erika Kirchweger (ea. Vorsitzende der kfb in OÖ), KonsR Mag. Markus Josef Rubasch (Kämmerer Stift Schlägl)
Bischof Manfred Scheuer und Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer ließen sich die Suppe schmecken.

© Land OÖ / Heinz Kraml | Diözese Linz / Eckerstorfer

 

 

Aktion Familienfasttag: Bewusstsein schaffen, Lebensbedingungen verbessern

 

Die Aktion Familienfasttag der Katholischen Frauenbewegung wird seit 1958 alljährlich österreichweit durchgeführt. Eigentlicher „Familienfasttag“ ist der zweite Freitag in der vorösterlichen Fastenzeit. Tatsächlicher Aktionszeitraum ist aber die gesamte Fastenzeit, in der unter dem Motto „teilen spendet zukunft“ ausgewählte Projekte der Aktion Familienfasttag der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Dabei wird zu solidarischem Teilen – ideell und finanziell – aufgerufen.


Die Aktion Familienfasttag als entwicklungspolitische Organisation möchte dazu beitragen, die Lebensbedingungen von benachteiligten Frauen im Globalen Süden zu verbessern. Gleichzeitig wird das Bewusstsein für Entwicklungszusammenarbeit in Österreich geschärft. Dies geschieht auf unterschiedlichen Ebenen: über Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit, Projektförderung und Projektarbeit, mit anwaltschaftlichem Engagement und Spendensammeln.


Die Aktion Familienfasttag der Katholischen Frauenbewegung tritt für eine gerechte Verteilung der Güter in dieser Welt ein, trägt zur Wahrung von Menschenrechten und Menschenwürde bei und stärkt die weltweite Solidarität unter Frauen.


Die rund 100 Projekte, in denen sich die Aktion Familienfasttag gemeinsam mit Projektpartnerinnen und Betroffenen in Asien, Lateinamerika und Afrika engagiert, erstrecken sich auf die Bereiche Bildung, Gesundheit, Menschenrechte, gesicherte Lebensgrundlage, Sozialprogramme, Vernetzung und Interessenvertretung. Frauen erfahren in diesen Projekten, dass sie Rechte haben und diese auch durchsetzen können: Rechte auf Bildung, auf Gesundheit, auf ein Leben ohne Gewalt, auf faire Arbeitsbedingungen, auf wirtschaftliche Teilhabe.

 

Über 200 Frauen haben sich im NMBS-Netzwerk zusammengeschlossen. Hier haben sich Frauen zur jährlichen Generalversammlung im Zentrum in Kathmandu versammelt.

Über 200 Frauen haben sich im NMBS-Netzwerk zusammengeschlossen. Hier haben sich Frauen zur jährlichen Generalversammlung im Zentrum in Kathmandu versammelt. © NMBS


Unterstützen kann man die Projekte der Aktion Familienfasttag auf vielfältige Weise: beim Suppenessen in zahlreichen katholischen Pfarren in OÖ, durch Spenden bei den Gottesdiensten und online unter www.teilen.at.


Das Spendenkonto der Aktion Familienfasttag:

Erste Bank, IBAN: AT83 2011 1800 8086 0000, BIC: GIBAATWWXXX

 

Die Aktion Familienfasttag trägt das Österreichische Spendengütesiegel.

Spenden sind steuerlich absetzbar. Unter der Registrierungsnummer SO 1500 findet sich die Aktion Familienfasttag auf der Liste der begünstigten Spenden-EmpfängerInnen des Finanzministeriums.

 

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Aktion Familienfasttag der kfb

Aktion Familienfasttag der Katholischen Frauenbewegung

Die Aktion Familienfasttag der kfb, die seit 1958 alljährlich organisiert wird, ist ein konkreter Beitrag zur wirksamen Entwicklungszusammenarbeit.

Draupati Rokaya (links), Projektpartnerin der Aktion Familienfasttag in Nepal mit Trude Humer, der Vorsitzenden des Arbeitskreis Familienfasttags in OÖ (2. von links) und der entwicklungspolitischen Referentin der kfb in OÖ Monika Weilguni (rechts)

Arbeitskreis Familienfasttag

Im Arbeitskreis Familienfasttag der Katholischen Frauenbewegung in Oberösterreich engagieren sich Ehrenamtliche für die Anliegen der Frauen in den Ländern des Südens.

teilen spendet zukunft 2017

teilen spendet zukunft

Solidarität – für einander einzustehen – ist der Katholischen Frauenbewegung ein besonderes Anliegen: Teilen ist Ausdruck der Verbundenheit. Es stillt den Hunger nach Gerechtigkeit. Teilen spendet Zukunft.

Nepal Mahila Bishwasi Sangh

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10 Jahre dauerte der BürgerInnenkrieg in Nepal (1996-2006). 10 Jahre danach ist die Lage für Frauen und Mädchen noch immer prekär.

Heera Thapa

Heera Thapa

Über schöne Erfolgsgeschichten wie jener von Heera Thapa darf sich die kfb-Partnerorganisation Nepal Mahila Bishwasi Sangh dank der Unterstützung von zahlreichen Menschen freuen.

Spenden für die Frauen in Nepal!

Mit 11 Euro können 20 Frauen ein Monat lang einen Basisbildungskurs besuchen.

 

Mit 90 Euro kann eine Frau einen Monat lang im Krisenzentrum betreut und begleitet werden.


Hier können Sie direkt online spenden!

Dialog und Meditation zum Plakat der Aktion Familienfasttag 2017

Dialog und Meditation

zum Plakat der Aktion Familienfasttag 2017

Friedenstaube

Friedensgebet - Frauen für eine gerechte Welt

Ein Friedensgebet mit Symbolen und Visionen

Nepal

Fürbitten mit Symbolen

Fürbittenvorschläge mit Krug, Brot, Lexikon und Nepalflagge

Nepal Mahila Bishwasi Sangh

Friedensaktiv. Frauen für eine gerechte Welt.

Bausteine für die Gestaltung von Gottesdiensten
Nepal Mahila Bishwasi Sangh

Friedensaktiv. Frauen für eine gerechte Welt.

Die Aktion Familienfasttag beschäftigt sich 2017/2018 schwerpunktmäßig mit den Lebensrealitäten von Frauen in bewaffneten Konflikten sowie der Rolle von Frauen in Friedensprozessen.

Fastensuppe zugunsten der Aktion Familienfasttag

Salz in der Suppe sein...

... mit der Suppe für den guten Zweck

In der Fastenzeit bereiten Frauen der kfb in ganz Oberösterreich schmackhafte Fastensuppen zu. Der damit verbundene Einsatz für Menschen in den Ländern des Südens ist für sie das "Salz in der Suppe".

Fenchel-Birnenschaumsuppe

Benefizsuppenessen - die Suppenrezepte

Christine und Johannes Dickinger vom Landgasthof Dickinger aus Bad Wimsbach-Neydharting kochten 2017 beim Benefizsuppenessen im Linzer Landhaus am 10. März 2017 auf! Hier gibt's die Suppenrezepte...

V. l.: Sabine Dickinger (Hoftaverne Dickinger), Diözesanbischof Dr. Manfred Scheuer, kfb-Projektpartnerin Draupati Rokaya, kfb-oö-Vorsitzende Erika Kirchweger, LH Sr. Josef Pühringer und Johannes Dickinger (Hoftaverne Dickinger).

16. Benefizsuppenessen im Linzer Landhaus: „Teilen spendet Zukunft“

Anlässlich der Aktion Familienfasttag luden am 10. März 2017 Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und die Katholische Frauenbewegung in OÖ Persönlichkeiten aus Kirche, Politik und Wirtschaft zum 16. Benefizsuppenessen ins Linzer Landhaus.

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