Monday 1. March 2021

30 Jahre Tschernobyl

Tschernobylgedenken

Fürbitten – für liturgische Feiern rund um den 26.4.2016

 

 

Vor 30 Jahren war das Reaktorunglück in Tschernobyl,

noch immer leiden Menschen deswegen.

Daran wollen wir denken, wenn wir zu Gott beten, dem Schöpfer des Lebens,

der zu allen Zeiten mit uns geht:

 

Für alle Menschen, die seit dem Reaktorunglück in Tschernobyl vor 30 Jahren

mit schweren Krankheiten konfrontiert sind,

für jene, die ihre Heimat aufgeben mussten, weil ihr Wohnort noch immer zu stark verstrahlt ist,

für jene, die ihre Angehörigen damals verloren haben.

 

Wir bitten dich, erhöre uns.

 

Für alle, die sich in der Ukraine, in Weißrussland und in Russland um die Kranken kümmern,

für alle Ärztinnen und Ärzte, Pflegerinnen und Pfleger;

für alle Familien in Österreich, die im Laufe der Jahre

Kindern aus Weißrussland einen Erholungsaufenthalt ermöglicht haben.

 

Wir bitten dich, erhöre uns.

 

Für alle Engagierten in der Caritas und anderen caritativen Organisationen,

die durch Spenden und durch Unterstützung vor Ort

die Menschen begleiten.

 

Wir bitten dich, erhöre uns.

 

Für alle, die sich in Forschung, Wissenschaft und Politik

für ein Wahrnehmen der tatsächlichen Zerstörung und Schäden einsetzen

und die Möglichkeiten aufzeigen, ohne Atomenergie auszukommen.

 

Wir bitten dich, erhöre uns.

 

Für alle uns nahestehenden Menschen,

deren Lebensweg von Leid und Schmerz gezeichnet ist;

und für alle, die ihren Lebensmut verloren haben.

 

Wir bitten dich, erhöre uns.

 

Gott, wir rufen zu dir.

Du bist ein Freund des Lebens.

Du möchtest uns die Fülle gelungenen Lebens spüren lassen.

Wende dich uns zu und erhöre unser Gebet,

das wir vor dich tragen im Heiligen Geist

durch Jesus Christus, unseren Herrn.

 

 

(Gebet formuliert in Anlehnung an „Fürbitten“ von Liborius Olaf Lumma, 152)

Mag.a Barbara Thielly, Referentin für Liturgie

 

Download Fürbitten

Univ. Prof. Dr. Michael Rosenberger
Univ. Prof. Dr. Michael Rosenberger
Umweltsprecher
Mag.a Lucia Göbesberger
Mag.a Lucia Göbesberger
Referentin
T.: 0732/7610-3255
M.: 0676/8776-3255

Autofasten. Heilsam in Bewegung kommen

Die Pandemie stellt uns vor große Herausforderungen. Sie hat unsere Tagesordnung auf den Kopf gestellt. Zu Beginn des letzten Jahres war das Thema Umwelt noch weit oben auf der Agenda und nun ist es ziemlich still darum geworden. Der Klimawandel ist ein schleichendes Problem, bedarf aber ebenso großem Engagements wie die Pandemie. Ein Beitrag dazu ist Autofasten.

 

Autofasten heißt von Aschermittwoch, 17. Februar, bis Karsamstag, 3. April 2021, so umweltfreundlich wie möglich unterwegs zu sein. Bewusst so weit wie möglich auf das Auto unter diesen ungewohnten Umständen zu verzichten, um mit öffentlichen Verkehrsmittel zu fahren, kann uns ein bisschen aus den herrschenden Umständen reißen. Wenn wir uns entschließen, kurze Wege zu Fuß zurückzulegen, dient das der Umwelt und ermöglicht Begegnungen am Weg unter Wahrung der gebotenen Regeln, die Abwechslung in unseren Alltag bringen. Das Rad statt des Autos zu nutzen, kann die Bewegung bringen, die wir nach einem Video-Konferenz-Tag gut brauchen können.

 

 

Der VCÖ ruft zur Teilnahme an der Aktion „Autofasten“ der katholischen und evangelischen Kirche auf, die morgen beginnt. Der VCÖ weist darauf hin, dass die privaten Autos von Österreichs Haushalten im Schnitt 31 Kilometer pro Tag gefahren werden. Vier von zehn Autofahrten sind kürzer als fünf Kilometer. Der jährliche CO2-Ausstoß der Autos ist höher als ihr Gewicht: Pro Jahr stoßen die heimischen Autos im Schnitt 1.950 Kilogramm CO2 allein durchs Fahren aus.
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