Tuesday 25. June 2019

Autofasten Österreich 2015 - Resümee

16.000 AutofasterInnen in Österreich sparten in der Fastenzeit 2015 unglaubliche 9,6 Millionen Autokilometer ein und somit auch rund 1.900 t CO2.

Weitere positive Nebenwirkungen: weniger Lärm, Reduzierung von weiteren Schadstoffen, weniger Stau, weniger Platzverbrauch, Förderung der Gesundheit durch mehr Bewegung, Stärkung von sozialen Kontakten beim Miteinander-Fasten und somit ein Zugewinn an Lebensqualität.

 

Folgendes ergab die heurige Auswertung der Rückmeldungen aus den Fragebögen (907 vollständig ausgefüllte Fragebogen, Rücklaufquote 15 %):

 

Alternative Nr.1 zum Autofahren war heuer das Zufußgehen. Es erfuhr während der Aktion Autofasten eine Steigerung um 18 %, von 50 % außerhalb der Fastenzeit auf 68 % während der Aktion.

Alternative Nr. 2 war die Benützung öffentlicher Verkehrsmittel (von 43 % außerhalb der Fastenzeit auf 66 % während der Aktion).

Radfahren erreichte heuer einen niedrigeren Wert als im Vorjahr, sicherlich aufgrund der winterlichen Wetterverhältnisse. Es liegt mit 60 % während der Aktion nicht bedeutend höher als in der Zeit außerhalb der Fastenzeit (51 %).

Fahrgemeinschaften sind mit 17 % eher spärlich vertreten, doch im Vergleich zur Zeit außerhalb der Fastenzeit (3 %) bedeuten sie eine Steigerung um das 6-fache!

Dabei scheint reizvoll, dass es mit etwas Organisationsaufwand möglich wird, nicht auf die Schnelligkeit und den Komfort, den Autos bieten, verzichten zu müssen.

 

Gleich wie letztes Jahr nennen die Befragten vorrangig Gründe des Umweltschutzes (94 %), der Unterstützung einer guten Aktion (87 %) und der Gesundheit (80 %) für ausschlaggebend, bei Autofasten mitzumachen.

Dass finanzielle Entlastung (54 %, Rang 4) für viele nicht so bedeutend ist, liegt sicherlich daran, dass die Mobilitätskosten erst dann merklich sinken, wenn man auf den Besitz eines eigenen Autos verzichtet  - aufgrund der hohen Erhaltungskosten eines Autos, die genauso anfallen, wenn ich alternative Verkehrsmittel verwende und das Auto stehen lasse. Mitunter kann es sogar billiger sein, eine gewisse Strecke mit dem Auto zurückzulegen als mit öffentlichen Verkehrsmitteln…

 

Hauptthema der eingelangten Rückmeldungen an Politik und Verkehrsverbünde ist die zwingend nötige Verbesserung des Öffi-Angebotes (Ausbau, Taktung, Anschlüsse) sowie der Mut zur nachhaltigen Verkehrspolitik (Einschränkung MIV, Vorrang für ÖV, Fahrrad und fußläufigen Verkehr).

 

Im Schnitt leben nach wie vor in einem Haushalt 2,7 Personen mit 1,2 Autos.

Die Altersgruppe der 40- bis 60-Jährigen leistet den höchsten Beitrag zum Autofasten: Zusammen stellen sie 53 % der TeilnehmerInnen.

 

Die Aktion, die es seit zehn Jahren in Österreich gibt, ist somit eine nachhaltig wirksame Erfolgsgeschichte. 67 % der Befragten geben an, langjährige Autofasten-UnterstützerInnen zu sein.

 

Univ. Prof. Dr. Michael Rosenberger
Univ. Prof. Dr. Michael Rosenberger
Umweltsprecher
Mag.a Lucia Göbesberger
Mag.a Lucia Göbesberger
Referentin
T.: 0732/7610-3255
M.: 0676/8776-3255

Fachausschuss Schöpfungsverantwortung des Pastoralrates

Mitglieder:

Hermann Deisenberger, Josef Froschauer (Vorsitzender), Josef Gruber, Christian Hein, Harald Rechberger, Magdalena Schobesberger, Georg Spiekermann, Joachim Sulzer, Sophie Winklberger, Georg Winkler (Stellvertretender Vorsizender), Michael Rosenberger (Umweltsprecher), Lucia Göbesberger (Referentin für Umweltfragen).

Vom Wissen zum wirksamen Handeln. Symposium Schöpfungsverantwortung 14.10.2019

Wie kommen wir persönlich und als Entscheidungstragende in Religionsgemeinschaften, in Gesellschafts- und Wirtschaftspolitik vom Wissen zum wirksamen nachhaltigen Handeln? Wir laden Sie ein, sich beim Symposium Schöpfungsverantwortung mit dieser umweltpsychologischen Kernfrage auseinanderzusetzen. Mit spirituellen Impulsen, interessanten Vorträgen, praktischen Übungen und Dialog.


http://www.schoepfung.at/site/home/aktuelles/article/736.html

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Zur Umsetzung der Leitlinie

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