Monday 23. September 2019

Österreich hat bei Rad-Infrastruktur massiven Aufholbedarf

Am 3. Juni ist der Europäische Tag des Fahrrads. In Österreich gibt es rund 6,5 Millionen funktionstüchtige Fahrräder und damit mehr Fahrräder als Autos, macht der VCÖ aufmerksam. Österreichweit nutzt jeder dritte zumindest mehrmals die Woche das Fahrrad als Verkehrsmittel, in Vorarlberg sogar jeder zweite. Das Potenzial für mehr Radverkehr ist in Österreich groß. Rund vier Millionen Autofahrten pro Tag sind kürzer als fünf Kilometer und damit in Radfahrdistanz. Mangelnde Infrastruktur für den Radverkehr ist das häufigste Hindernis für den Umstieg vom Auto auf das Fahrrad, betont der VCÖ.

Österreich ist auch ein Land der Fahrräder. Mit rund 6,5 Millionen funktionstüchtigen Fahrrädern gibt es um rund 1,5 Millionen mehr Fahrräder als Autos, macht der VCÖ aufmerksam. Und fast fünf Millionen Österreicherinnen und Österreicher nutzen das Fahrrad als Verkehrsmittel. Laut Statistik Austria tritt jeder dritte über 15-Jährige zumindest mehrmals die Woche in die Pedale, um beispielsweise zur Arbeit, zur Uni, zum Einkaufen oder ins Kino zu fahren. In Vorarlberg nutzt sogar jeder zweite das Fahrrad häufig.

 

„Die Vorarlbergerinnen und Vorarlberger sind Österreichs fleißigste Radfahrer“, stellt VCÖ-Experte Markus Gansterer fest. 16 Prozent der Alltagswege werden mit dem Fahrrad gefahren. Damit ist Vorarlberg das einzige Bundesland, wo das Ziel von Österreichs Klimastrategie bereits erreicht ist. Damit Österreich seine Klimaziele erreichen kann, hat die vergangene Bundesregierung die Verdoppelung des Radverkehrsanteils auf 13 Prozent bis zum Jahr 2025 beschlossen.

 

Der VCÖ weist darauf hin, dass das Potenzial für eine Verdoppelung des Radverkehrs sehr groß ist. Täglich rund vier Millionen Autofahrten sind kürzer als fünf Kilometer und damit in Radfahrdistanz. Laut repräsentativer Umfrage des Instituts GfK sind 59 Prozent der Autofahrer bereit, häufiger Rad zu fahren. Als Voraussetzung dafür wird am häufigsten der Ausbau und die Verbesserung der Radwege genannt.

 

„Österreich hat bei der Infrastruktur für den Radverkehr tatsächlich enormen Aufholbedarf. In den Städten wird auf den meisten Straßen parkenden Autos mehr Platz eingeräumt als den Bürgerinnen und Bürgern, die Rad fahren. Am Land gibt es zwischen vielen Siedlungen und dem nächsten Ortsgebiet als einzige Verbindung nur eine Freilandstraße, wo Autos und Lkw 80 km/h oder mehr fahren“, weist VCÖ-Experte Gansterer auf die Defizite hin. Zudem brauchen Österreichs Ballungsräume Radschnellwege. Gerade die immer beliebter werdenden Elektro-Fahrräder sind ideal um auch Distanzen von 10 bis 15 Kilometer mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zu fahren.

 

Die nach der Nationalratswahl gebildete Bundesregierung sieht der VCÖ gefordert, die Gemeinden, Städte und Bundesländer  beim Radwege-Ausbau mit einer Rad-Infrastrukturmilliarde zu unterstützen.

Univ. Prof. Dr. Michael Rosenberger
Univ. Prof. Dr. Michael Rosenberger
Umweltsprecher
Mag.a Lucia Göbesberger
Mag.a Lucia Göbesberger
Referentin
T.: 0732/7610-3255
M.: 0676/8776-3255

Fachausschuss Schöpfungsverantwortung des Pastoralrates

Mitglieder:

Hermann Deisenberger, Josef Froschauer (Vorsitzender), Josef Gruber, Christian Hein, Harald Rechberger, Magdalena Schobesberger, Georg Spiekermann, Joachim Sulzer, Sophie Winklberger, Georg Winkler (Stellvertretender Vorsizender), Michael Rosenberger (Umweltsprecher), Lucia Göbesberger (Referentin für Umweltfragen).

Vom Wissen zum wirksamen Handeln. Symposium Schöpfungsverantwortung 14.10.2019

Wie kommen wir persönlich und als Entscheidungstragende in Religionsgemeinschaften, in Gesellschafts- und Wirtschaftspolitik vom Wissen zum wirksamen nachhaltigen Handeln? Wir laden Sie ein, sich beim Symposium Schöpfungsverantwortung mit dieser umweltpsychologischen Kernfrage auseinanderzusetzen. Mit spirituellen Impulsen, interessanten Vorträgen, praktischen Übungen und Dialog.


http://www.schoepfung.at/site/home/aktuelles/article/736.html

Earth Strike: Streik für die Erde am 27.09.

 

Klimavolksbegehren

Das Klimavolksbegehren ist eine überparteiliche Vereinigung, die durch Privatpersonen betrieben wird. Bereits über 300 Freiwillige setzen sich ehrenamtlich für eine klimafreundliche Zukunft in Österreich ein. Das erklärte Ziel des Klimavolksbegehrens ist es, ab Oktober 2019 Unterstützungserklärungen für eine mutige Klimapolitik zu sammeln, die im Einklang mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen steht. Im Mittelpunkt stehen vier zentrale Forderungen an die österreichische Politik. Mehr erfahren: https://klimavolksbegehren.at/

Pfarren und Energieberatung

Werden Sie Klimabündnispfarre

Machen Sie mit! Ein Vertreter von Klimabündnis kommt zu Ihnen und informiert und berät Sie, wie Sie...
Petitionen

Rettet die Bienen!
Petition für den Schutz von Böden und Artenvielfalt.

Auf Österreichs Wiesen und Feldern wird es immer stiller: Biene, Vogel, Schmetterling & Co finden dort oft keine Lebensgrundlagen mehr. Oder sie finden erst gar keine Wiesen und Felder, weil die Bodenversiegelung in Österreich rasant voranschreitet. Stoppen wir dieses gigantische Insektensterben und schützen wir Böden, Artenvielfalt und Ökosystem! Zur Petition

 

Zur Umsetzung der Leitlinie

Beschaffungsordnung der Diözese Linz

Hier lesen Sie die Beschaffungsordnung der Diözese Linz, ab Seite 75.

Energiebuchhaltung für Pfarren

Fordern Sie bei uns die neue Energiebuchhaltung für Ihre Pfarre an. Sie erhalten damit nicht nur einen Überblick über...

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(20.8.19) Zaghaftigkeit der politischen Elite sei "nicht nur ermüdend, sondern auch erschreckend", sagt die...

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