Monday 14. June 2021
Pfarre Treffling

Pfingsten: Sturmwind, Feuer und fremde Sprachen

"Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen" (Apg 2,1). Der Geist Gottes wird in der Pfingsterzählung u.a.durch Feuerzungen symbolisiert. Das Feuer steht für die Gegenwart Gottes.

Der Geist Gottes ist ein Leitmotiv in der Apostelgeschichte, er trägt die Mission "bis an die Grenzen der Erde" (Apg 1,8).

Die Anhänger Jesu sind in Jerusalem versammelt, "als sich der Pfingsttag erfüllte" (Apg 2,1). Mit diesen feierlichen Worten beginnt die biblische Pfingsterzählung in der Apostelgeschichte. Der Verfasser des Buches will zeigen, dass die gesamte Geschichte vom Geist Gottes gelenkt ist und dass sich in ihr die biblischen Verheißungen erfüllen.

 

Das wunderbare Pfingstgeschehen, mit dem in den Köpfen bis heute dramatische Bilder von Sturm und Feuer verbunden sind, wird in der Apostelgeschichte eindrucksvoll, doch seltsam unbestimmt erzählt. Je genauer man den Text liest, desto weniger lässt sich der Hergang des Pfingstereignisses festmachen. Vielmehr sollen beim Lesen Assoziationen hervorgerufen werden, die die vielfältigen Dimensionen des Geistes Gottes erahnen lassen:

 

"Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen" (Apg 2,1). Das griechische Wort für Geist ist Pneuma, es kann auch Wind heißen: Wie der Wind sich nicht festhalten lässt, so hat auch der Geist etwas Unfassbares. Kein Mensch kann über ihn verfügen.

 

Der Geist Gottes steht für die Weite der Welt

"Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer… " (Apg 2,3). Feuer ist ein Zeichen für die Gegenwart Gottes, denn es erinnert an die Feuersäule auf Wüstenwanderung des Volkes Israel. Aber hinter den Worten "Zungen wie von Feuer" verbirgt sich auch ein Wortspiel: Zunge, im Griechischen Glossa, kann auch Redegabe oder Sprache bedeuten. In fremden, vom Geist gewirkten Sprachen beginnen die Anhänger Jesu zu reden. Die anwesende Menge von Juden aus aller Welt hört und versteht die Jüngern in ihrer Muttersprache. So steht der Geist Gottes steht für die Weite der Welt. Es klingt die universale Dimension an, auf die die Apostelgeschichte mit ihrer Mission "bis ans Ende der Welt" zielt.

 

Dabei sind die Jünger Jesu doch alle Galiläer, also einfache Männer aus der Provinz. Der Geist aber verleiht ihnen die Fähigkeit, mutig und ohne Angst aufzutreten. Jesus selbst hatte ihnen verheißen, dass sie sich, auch wenn sie vor die Gerichte der Welt geschleppt werden, keine Sorgen machen bräuchten, was sie reden dann sollten.

 

Vom Geist geleitet

Der Geist Gottes ist im gesamten Buch der Apostelgeschichte das Leitmotiv: Geführt vom Geist Gottes breitet sich das Evangelium in der Welt aus. Durch den Geist, der am Anfang auf Jerusalem kam, hält Gott seine Kirche auf dem rechten Weg, schickt Verkündiger in ferne Länder, führt Menschen zusammen, beruft Gemeindeleiter und erinnert sie an ihre Verantwortung.

 

 

 

 

Quelle: http://www.erzdioezese-wien.at

 

Personen

Kan. KonsR MMag. Klaus Dopler
Kan. KonsR MMag. Klaus Dopler
Pfarrprovisor
M.: 0676/8776 5566
 Anna Elisabeth Humpelsberger
Anna Elisabeth Humpelsberger
Pfarrsekretärin
M.: 0677/62048473
Dipl.PAss Dkfm. Roland Altreiter
Dipl.PAss Dkfm. Roland Altreiter
Pastoralassistent in Treffling
M.: 0676/8776 6201
Mag. Benjamin Hainbuchner
Mag. Benjamin Hainbuchner
Pastoralassistent
T.: 07235/62309
M.: 0676/8776-5729
Dipl.-Pass. Manuela Neumüller
Dipl.-Pass. Manuela Neumüller
Pastoralassistentin
T.: 07235/62309
M.: 0676/8776-6087
 Michael Oberluggauer
Michael Oberluggauer
1. Pfarrgemeinderatsobmann
 Elisabeth Wöss
Elisabeth Wöss
2. Pfarrgemeinderatsobfrau

Pfarre Treffling
4209 Engerwitzdorf
Kirchenplatz 1
Telefon: 07235/50737
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