Sunday 26. May 2019

Interview mit Kilian Hindelang

Aus dem Pfarrblatt 2/ 2019

Ich mag, welche Leute in Wolfsegg in die Kirche gehen und in der Pfarre mitarbeiten. Darum bin ich mit zwölf Jahren zu den Minis gestoßen und wurde auch bald Oberministrant. Da kann ich etwas bewegen.

Dieses Jahr wird stressig für dich: Neben deinen Aufgaben als Oberministrant bereitest du dich auf die Firmung vor …

Das stimmt, es gibt viele zusätzliche Termine. Es ist zudem mein letztes Jahr in der Mittelschule, schulisch gesehen ist also auch nicht wenig zu tun. Aber ich habe bei den Aufgaben, die von den Firmlingen für die Pfarre zu erledigen sind, etwas Tolles für mich gefunden: Ich singe jetzt im Kirchenchor mit. Das macht total Spaß! Ich gehe gerne zu den wöchentlichen Proben, dort herrscht eine super Stimmung. Und wenn ich nicht ministriere, singe ich am Sonntag im Chor. Da herrscht ein gutes Gemeinschaftsgefühl, es gibt keine starre Hierarchie oder extreme Grüppchenbildung, sondern jeder versteht sich mit jedem. Das liegt mir.

 

Wie kommt es, dass du dich in der Pfarre engagierst?

Wenn mich etwas begeistert, will ich mitmachen und mitgestalten. Das war schon früher so: Immer habe ich die Nachbarskinder zusammengetrommelt, damit wir gemeinsam etwas spielen können, und mir auch gleich noch die Spielszenarien ausgedacht. Außerdem mag ich, welche Leute in Wolfsegg in die Kirche gehen und in der Pfarre mitarbeiten: Das sind keine „Extremisten“, sondern größtenteils eine „gute Mitte“, mit der sich alle irgendwie identifizieren können. Darum bin ich mit zwölf Jahren zu den Minis gestoßen und wurde auch bald Oberministrant. Da kann ich etwas bewegen.

 

Und was sind deine Pläne für die Zukunft?

Im Herbst möchte ich in die Bafep nach Ried, eine höhere Schule für Elementarpädagogik. Ich könnte mir aber auch vorstellen, einmal Lehrer zu werden, denn gute Lehrer können viel bewirken. So wie Frau Riedl im Religionsunterricht in der Volksschule: Ich kenne niemanden, der da nicht begeistert mitgemacht hätte. Für die Minis wünsche ich mir, dass wir nicht nur die „Messdiener“ sind, sondern auch unsere vielen anderen Aktivitäten mehr wahrgenommen werden: Wir gehen Sternsingen und Ratschen, machen Ausflüge, treffen uns zu Ministunden, sind unverzichtbar für Begräbnisse, Hochzeiten usw. Wir können ruhig stolz auf uns und selbstbewusster sein.

 

Gespräch mit Magdalena Welsch

Namenstage
Hl. Philipp Neri, Hl. Alwin, Hl. Maria Anna von Jesus, Hl. Godo von Oyes, Hl. Regintrud, Hl. Eleutherus
Bibelwort von heute
offenes Tor

Bibelwort zum Tag

Ein neuer Geist 1. Lesung: Apg 15,1–2.22–29 2. Lesung: Offb 21,10–14.22–23 Evangelium: Joh 14,23–29
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