Sonntag 19. August 2018
Pfarre Wilhering

Bauvorhaben des Stiftes 2017 - 2019

Abt Reinhold veranstaltete am 20.11.2017 eine Pressekonferenz, in der er zusammen mit den planenden Architekten und der Museumskuratorin die Bauvorhaben erläuterte. Nach dem alten Zisterzienserspruch „die Tür steht offen - mehr noch das Herz“ will das Stift Wilhering Räume der Gastfreundschaft und der Spiritualität öffnen und gestalten. Dies soll durch den Umbau des Meierhofes und des Stiftshofes verwirklicht werden.

 

 

Der Stiftshof und mit ihm der barrierefreie Eingang in die Stiftskirche sollen 2018 fertiggestellt sein, der Meierhof 2019. Das Bild oben zeigt den gegenwärtigen Zustand.

Stiftshof (Bild: Blick Richtung Donau)

Der Stiftshof wird nach drei Stichwörtern gestaltet, die für das Stift Wilhering zentral sind und mit Skulpturen symbolisiert werden: Natur, Religion, Kultur. Letztere bekommt ihren Platz in der Nähe der Aula. Dort wird ein Tisch des Künstlers Daniel Spoerri stehen mit dem Thema „Das Mahl der Armen und das Mahl der Reichen“. Für „Religion“ wird die uns wohlbekannte Statue der „Religio“ mit ihrem Brunnen nach wie vor an ihrem jetzigen Platz Zeugnis ablegen. Um den Brunnen beidseitig herum wird ein neuer Weg - den bisherigen Hauptweg kreuzend - barrierefrei im Gefälle von der Aula zum Eingang des Meierhofes führen. „Natur“ wird im nordwestlichen Teil des Stiftshofes durch einen Baum angezeigt, der aus einem Steintisch wächst. Die Skulptur „Hiob“ (von Fritz Fröhlich), die jetzt vor dem Eingang ins Fröhlichmuseum steht, wird zum Meierhof gerückt. Den Zeichnungen gemäß werden die 4 Eiben entfernt. Über die Rasenfläche verteilt werden Laubsträucher und Laubbäume gepflanzt. Im Bereich "Religion" werden 12 Felsenbirnen-Bäume einen Vorhof zur Kirche bilden, im Bereich "Kultur" werden 2 Tulpenmagnolien den Raum abgrenzen. Beim Meierhof ("Natur") wird eine Obstwiese mit Holzbirnbäumen entstehen. Sie werden weiß blühen und die Verbindung zum Mühlviertel bilden. Die Neugestaltung des Stiftshofes plant Gartenarchitekt DI Clemens Lutz (Lutz KEG, NÖ.).

 

Die Umgestaltung der Räume des Meierhofes

(Bild: Blick nach Westen)
Nicht immer war der Meierhof ein Stallgebäude. Er besteht aus einzelnen Bauteilen zum Teil romanischen Ursprungs, die im Lauf der Zeit zu einem nördlich und nordöstlich des Stiftshofs gelegenen Bauteil zusammengewachsen sind. Die Planung von Architekt D.I. Hans Georg Liebl (der neben mehreren anderen Bauten des Stiftes den Turnsaalneubau geplant hat) berücksichtigt die Bausubstanz und legt den Haupteingang in den Meierhof etwa in den Drittelpunkt der Längsfront und damit in den romanischen Bauteil. Dort sind die Kloster-Pforte (deren Leiter P. Justin Novack sein wird), Shop, Café und Garderobe und als einziger Neubau ein WC-Bereich zwischen Meierhof und Heizwerk außerhalb der Altteile. Westlich des Eingangs liegt ein Saal für 120 Besucher mit in Dachtraufenhöhe liegender Deckenkonstruktion aus Holz - ein schöner, heller Raum mit je 2 übereinander liegenden Fenstern.


Östlich vom Eingangsbereich entsteht ein themenreicher großzügiger Museumsbereich für Dauer- und Wechselausstellungen, der bis an die Kirche heranreicht. Raum 1 (vom Eingang gezählt) zeigt „Rokoko im Donautal“ entlang eines zentralen großen Tisches mit Sitzgelegenheiten. Baulich entspricht der hohe Raum mit seinen übereinander liegenden Fenstern dem Saal auf der andern Seite des Eingangs. Raum 2 (an Stelle der jetzigen Hofdurchfahrt - mit freiem Blick zur Kirche) zeigt „Klosterleben heute - nah bei den Menschen“. In ihm stellt sich das Kloster Wilhering mit Filmen und Fotos vor. Raum 3 (dort wo derzeit der letzte Museumsraum liegt) „Leben aus der Quelle: Natur - Spiritualität“ wird von einer Brunnenschale bestimmt, die auf das klösterliche Leben verweist. Raum 4 (derzeit der Museumshauptraum) wird für wechselnde Stifts-Ausstellungen genutzt werden. Viele Wertgegenstände des Stiftes konnten ja bisher aus Platzgründen nicht gezeigt werden.
Raum 5 (Foyer des bisherigen Museums) „ein Leben für die Musik“ wird dem Schaffen P. Balduin Sulzers gewidmet sein. Raum 6 (anschließend) „Fröhlich trifft Sulzer“ - ausgewählte Skulpturen Fröhlichs, zu denen P. Balduin Musik schrieb - also Sehen und Hören. Raum 7 (bisheriges Fröhlichmuseum) Wechselausstellungen aus dem Nachlass Fritz Fröhlichs mit abwechselnd ca. 300 Exponaten.
Das Konzept für diese umfangreichen Ausstellungsvorhaben verfasste und erklärte die Kuratorin des Stiftes Lydia Altmann-Höfler. Die sehr anspruchsvolle und originelle Innenarchitektur plant

Architektenteam Mia2.

 

Barrierefreier Eingang in die Stiftskirche.
Es ist schon länger bekannt, dass dieser Eingang unter dem gotischen Fenster in die bisherige Grabkapelle geschaffen werden wird. Wie die Pläne zeigen, wird das Fenster zugemauert. Über eine Skizze des Eingangstores (Breite 99+55cm, zweiteilig) hinausgehend ist derzeit nichts Näheres erkennbar:


Kapitelsaal
Dort wird ein Andachtsraum errichtet werden.

 

Nach der Pressekonferenz haben sich der Abt und die Planer für ein Foto zusammengestellt:

zu Einzelheiten:

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KonsR Mag. P.  Johannes Mülleder
KonsR Mag. P. Johannes Mülleder
Pfarrer
 Gertrude Schachner
Gertrude Schachner
Pfarrsekretärin
 Günther Erbl
Günther Erbl
1. Pfarrgemeinderatsobmann

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  • KBW: Josef Meindl
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  • KMB: Christian Baumgartner
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