Herz – Hoffnung – Licht – Trost
Schon der äußere Rahmen für die Segnung der neuen Gedenkstätte auf dem Friedhof war ein besonderer: Am letzten Sonntag im Jänner bei mehr als 10° unter Null und einer Schneedecke, wie wir sie in den letzten Jahren nicht mehr erlebt haben, nahmen der evangelische Pfarrer Friedrich Rössler und Pfarrer Walter Dorfer die Segnung bei strahlendem Sonnenschein vor, musikalisch umrahmt von einem Bläserquartett der Musikkapelle. Die Gedenkstätte für still geborene Kinder ist der sichtbar gewordene Ausdruck einer mehrjährigen Auseinandersetzung des Projektteams mit Annemarie Klammer, Stefan Übellacker, Konrad Rumetshofer und Brigitte Hofer. Die künstlerische Umsetzung des Gedenkortes erfolgte durch Julia Hofer. „Herz, Hoffnung, Licht, Trost“ sind die Schlagwörter, mit denen sich die Besucher dieses Ortes auseinandersetzen.
Zur Finanzierung des Projektes: Die Kostenschätzung von rund 14.000,- Euro hielt auch der Umsetzung stand. Dieser Betrag konnte am Ende sogar knapp unterschritten werden. Namhafte Beiträge kamen neben der Pfarre von der Diözesanfinanzkammer, dem Hospizverein und der Goldhaubengruppe. Außerdem gab es Spenden von Privatpersonen und auch die Tafelsammlung dieses Sonntages kam dem Projekt zugute.
Im Anschluss an den ökumenischen Gottesdienst waren die Mitfeiernden trotz der g r o ß e n Kälte auch noch bei der Segnungsfeier dabei und viele kamen auch noch mit ins Pfarrzen
trum zu Kaffee, Kuchen und zum Aufwärmen!
Hans Haas