Sunday 25. October 2020
Pfarre Weißkirchen bei Wels

Das Sakrament der Buße

Die Beichte

 

Das Sakrament der Buße

 

Jesus spricht: Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben“ (Joh 20,23).

 

In diesem Sakrament erfahren wir Gottes Zuwendung und Vergebung. Wir können in einem Gespräch mit einem Priester unsere Verfehlungen, Irrwege im eigenen Lebensweg darbringen und erfahren dabei eine Erleichterung, Lossprechung. Es gibt auch die Möglichkeit an Bußfeiern (Versöhnungsgottesdiensten) Teil zu nehmen und in der Gemeinschaft mit dem Thema Schuld auseinander zu setzen. Jedoch ersetzt dieser Gottesdienst nicht das Sakrament der Buße.

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Andachtsbeichte in der heutigen Form. In der Frühkirche mussten Christen bei schweren Sünden sogar öffentlich Buße tun woraus im Mittelalter die Privatbeichte entwickelt. In der Katholischen Kirche hat sich die Beichtpraxis jedoch verändert, war es früher üblich zu fixen Terminen zu Beichten, sind heute Katholiken selbst für ihre Häufigkeit des Beichtgespräches verantwortlich.

Zur Vorbereitung auf die Beichte, sollt man sich Fragen zum eigen Leben, zur eigenen Beziehung zu Gott und Mitmenschen machen und über einiges klar werden.

 

Ablauf eines Beichtgespräches:

  • Begrüßung und Kreuzzeichen
  • der Priester spricht ein Gebet oder liest eine Bibelstelle
  • der Beichtende spricht über sein Problem, seine Verfehlung, bzw. seine Beziehung zu Gott, seinen Mitmenschen oder zu sich selbst.
  • Danach überlegt der Priester mit dem Beichtenden über dessen Anteil an Schuld und wie er in Zukunft mit sich und seinen Mitmenschen und daraus resultierenden Konflikten umgehen soll.
  • Es folgt die Lossprechung oder auch Absolution genannt: Der Priester spricht: „Gott, der barmherzige Vater, hat durch den Tod und die Auferstehung seines Sohnes die Welt mit sich versöhnt und den Heiligen Geist gesandt zur Vergebung der Sünden. Durch den Dienst der Kirche schenke er dir Verzeihung und Frieden. So spreche ich dich los von deinen Sünden-im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
  • Zum Schluss folgt ein gemeinsames Kreuzzeichen und Priester spricht: „Deine Sünden sind dir vergeben, geh hin in Frieden!“

 

In Weißkirchen bestehen Beichtmöglichkeiten nach Vereinbarung mit einem Priester (P. David oder einem Aushilfspriester) nach oder vor dem Gottesdienst oder zu einem Termin vor hohen Feiertagen, der im Schirm oder in der Gottesdienstordnung bekannt gegeben.

In der Stiftskirche Kremsmünster sind die Beichtstühle meist besetzt.

Seelsorgliche Gespräche sind natürlich auch bei unserem Pfarrassistent oder Diakon möglich.

Evangelium von heute
Mt - Mt 22,34-40 In jener Zeit, als die Pharisäer hörten, dass Jesus die Sadduzäer zum Schweigen gebracht hatte, kamen sie bei ihm zusammen. Einer von ihnen, ein Gesetzeslehrer, wollte ihn auf die Probe stellen und...
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