Friday 27. January 2023
Pfarre Wartberg ob der Aist

Aus der Pfarrgeschichte

   

 

Pfarrgeschichte im Überblick

 

1111:

Erste urkundliche Erwähnung. 

Wann die Kirche wirklich erbaut wurde (ursprünglich als  Holzkirche), lässt sich nicht feststellen. Zweifellos gab es hier wegen der Verbindung des Nordens mit der Donau schon Jahrhunderte vor der 1. urkundlichen Erwähnung Ansiedlungen und Pflege des christlichen Glaubens.

 

1128:

Weihe der Kirche (die alte Holzkirche wurde durch einen Steinbau  ersetzt) durch Bischof Reginmar von Passau. In dieser Zeit wird  Wartberg auch eine eigene Pfarre. Bis dahin gehörte Wartberg und Umgebung zur Florianer-Pfarre Ried/Rdm.

 

1508:

Weihe des gotischen Langhauses, das nach der Zerstörung in den Hussitenkriegen (1422) und den Böhmischen Grenzkriegen (1468) als dreischiffige Halle mit Netzrippengewölbe neu errichtet wurde. Auch die Filialkirche St. Wenzelslaus sowie die Kirche der hl. Anna in  Pregarten, die ebenfalls eine Filiale von Wartberg war, wurden nach den Hussitenkriegen alsbald wieder neu aufgebaut.

 

1635:

Die bisher zum Stift St. Florian gehörige Pfarre Wartberg wird Weltpriesterpfarre.

 

1652:

Pfarrer Johannes Biller lässt den Pfarrhof neu bauen. Der alte Pfarrhof, der niedergerissen wurde, hatte ganz einem Bauernhaus  geglichen.

 

1776 - 1785:

Bedeutende Änderungen mit der Pfarre Wartberg. Die große und alte  Mutterpfarre wurde zerstückelt und es entstanden aus ihr die Pfarren  Pregarten und Hagenberg (1785).

Ein anderer Teil der Pfarre Wartberg wurde schon 1776 an die  Pfarre Kefermarkt übergeben. Dagegen kam die vormals zur Pfarre  Gallneukirchen gehörige Ortschaft Obervisnitz zu Wartberg.

 

1785:

Wartberg wird zur Dekanatspfarre erhoben, und Pfarrer Ignaz Schmidhuber wird der 1. Dechant. In diesem Jahr, in dem auch die  Diözese Linz aus der Diözese Passau herausgelöst und eigene Diözese  wurde, werden die Dekanate von 12 auf 26 vermehrt. Wartberg gehörte bis 1785 zum großen Dekanat Freistadt (48 Pfarren).

Zum Dekanat Wartberg gehörten jetzt die Pfarren: Allerheiligen, St. Georgen an der Gusen, Hagenberg,  Katsdorf, Mauthausen, Naarn, Pregarten, Ried, Schönau, Schwertberg,  Steyregg, Tragwein, Wartberg und Zell.

 

1908:

gab man bei der Neuverteilung der Dekanate der jüngeren Pfarre Pregarten den Vorzug gegenüber Wartberg.

 

Im 20. Jahrhundert

wirkten sich die raschen Veränderungen der Zeitverhältnisse auch auf die Pfarre aus:

Pfarrer Josef Schardinger (1903 - 1938 Pfarrer in Wartberg) hatte sich noch mit Eifer der pfarrlichen Landwirtschaft gewidmet.

 

Sein  Nachfolger Pfarrer Hermann Leichtenmüller (1938 - 1964) führte die Wirtschaft noch weiter, aber die Zeitverhältnisse zwangen ihn schließlich, 1956 den Pfarrpfründengrund zu verpachten. Das  Wirtschaftsgebäude musste dem Bau eines Pfarrheimes weichen (Einweihung 1961).

 

Unter Pfarrer Johannes Edlmüller (1964 - 1980) wird die Sakristei in eine Wochentagskapelle umgewandelt (1972), der  Kindergarten gebaut (zweigruppig; Baubeginn Oktober 1972, Eröffnung des  Kindergartenbetriebes November 1973, Einweihung 21. September 1975)  und der Friedhof erweitert (eingeweiht am 12. Juli 1980). Wichtige seelsorgliche Neuerungen werden eingeführt, vor allem die Erneuerung der Liturgie und des Pfarrgemeindelebens (Pfarrgemeinderat, Bildung von Arbeitskreisen u.a.).

 

Auch die letzten Jahrzehnte unter Pfarrer Rudolf Himmelreich (1980 – 2011, davon zwei Jahre als Pfarrmoderator gemeinsam mit Pfarrassistentin Elfriede Neugschwandtner) waren von einer starken Bautätigkeit geprägt, wovon die gesamte Pfarranlage betroffen war: Friedhofsverlegung, Pfarrhofsanierung, Außenrenovierung der Pfarrkirche, Renovierung des Kreuzweges auf den Kalvarienberg, Innenrenovierung der Pfarrkirche, Pfarrheimneubau, Erweiterung des Kindergartens durch Aufstockung, Errichtung eines sturmsicheren Kirchendaches, Sanierung des Hauses Pfarrplatz 4 für eine neue Kindergartengruppe, Renovierung der Kirchenfenster, Errichtung eines barrierefreien Zuganges vom Marktplatz zur Pfarrkirche.

Alle Baumaßnahmen wurden in erstaunlichem Maß von der Pfarrbevölkerung durch freiwillige Arbeitsleistungen und Spenden mitgetragen.

Ebenso wurden zahlreiche seelsorgliche Schwerpunkte gesetzt. Dazu gehören ein gut ausgebautes Wohnviertelapostolat, Dorfabende, Adventabende, spirituelle Angebote wie Bibelabende, Exerzitien im Alltag, das Bemühen um eine lebensnahe Liturgie, Sorge um lebendige Hauskirche, das Bemühen um einen großen Mitarbeiterkreis; jeder soll einen guten Platz in der Pfarre haben und seine besonderen Fähigkeiten einbringen können.

 

Seit September 2011 steht die Pfarre unter neuer Leitung: Diakon Mag. Franz Küllinger aus Gallneukirchen als Pfarrassistent und Mag. Johann Resch, zugleich Pfarrer in Bad Zell und Dechant des Dekanates Pregarten, als Pfarrmoderator tragen gemeinsame Leitungsverantwortung für Wartberg.

2014: Umfangreiche Innenrenovierung der Pfarrkirche.

 

 

 


 

 

Pfarrgeschichte ausführlich

 

1. Periode: Von den Anfängen um 800 bis zur Pfarrgründung um 1128

 

Die drei Kirchen von Wartberg (Pfarrkirche, Michaelskapelle – heute Aufbahrungshalle – und Wenzelskirche) reichen ihrer Entstehung nach an die tausend Jahre und mehr zurück.

 

Schon frühzeitig wurden Ländereien an Kirchen und Klöster  oft mit der ausdrücklichen Bestimmung übergeben, dass das Land zu roden sei. So erhielt das Kloster St. Florian Besitzungen in unserer Gegend und unter dem Schutz Kaiser Karls d. Großen (König der Franken 768 – 814) nahmen die Mönche von St. Florian um 800 die Kolonisierung unserer noch unwirtlichen Gegend in die Hand. Es dürften Benediktiner gewesen sein, denn die Chorherren kamen erst 1071 nach St. Florian. Die früheren Mönche hatten kultiviert, während die Chorherren Seelsorge und Wissenschaft pflegten. Nach den Aufzeichnungen der Pfarrchronik stand schon im 9. Jahrhundert auf dem Wartberg eine Kirche inmitten einer kultivierten Gegend (erste Kirche 899 zerstört; 1095 wurde die zweite Kirche von Passau aus gegründet. Entweder sie war zu klein oder aus schlechtem Material, so wurde sie abgerissen und 1128 die dritte Kirche geweiht). Ringsherum war aber noch Wald.

 

Auch ist anzunehmen, dass der Ort, auf dem heute die Wenzelskirche steht, schon den ersten, noch heidnischen Siedlern als Kultstätte gedient hat. Nach der Christianisierung wurde dort eine Kapelle errichtet, sicher aus Holz. Die Wenzelskirche reicht in ihren Anfängen wahrscheinlich noch in die Zeit um 800 zurück. Die spätere gemauerte Kapelle wurde dann wahrscheinlich von den slawischen Siedlern im 10. Jhdt.  dem hl. Wenzel, dem Herzog und Schutzpatrons Böhmens (+929) geweiht.

 

Um die Mitte des 11. Jhdts. gingen die Besitztümer des Stiftes St. Florian an die Bischöfe von Passau über.

 

Zu Beginn des 12. Jhdts. wurde der Kirchenbesitz an Mächtige zu Lehen gegeben. Wartberg kam dadurch an einen gewissen Adeligen namens Sigihart, der laut Chronik zu den Herren von Plejen gehörte: Sie waren an der Wende vom 11. zum 12. Jhdt angeblich das mächtigste Adelsgeschlecht in Österreich.

 

Als die Zeiten wieder besser wurden, verzichtete Sigihart wieder auf das Lehen und gab die Kirche von Wartberg (diese „Eigenkirche“ des Sigihart war die älteste Kirche Wartbergs und ist mit einiger Wahrscheinlichkeit die heutige Krypta unter der Aufbahrungshalle) samt allen Einkünften wieder an Passau zurück mit dem Ersuchen, dieses Lehen dem Kloster St. Florian zu übergeben.

 

Am 23. August 1111 bestätigt Bischof Ulrich von Passau in einer Urkunde dem Stift St. Florian dessen Besitzungen, darunter auch Wartberg. Dies ist die erste urkundliche Erwähnung von Wartberg.

 

Nach der Chronik von St. Leonhard reichte der Kirchensprengel von Wartberg, der zu dieser Zeit noch ein Teil der Pfarre Ried war, bis in die dortige Gegend. Doch schon im Jahr 1122 wurde die Pfarre Gutau mit der Filiale St. Leonhard sowie (1125) die Pfarre Lasberg von der Pfarre Ried losgelöst. Auch Wartberg dürfte bereits um diese Zeit (vielleicht 1128 – zur Kirchweihe – eine eigene Pfarre geworden sein)

 

 

 

2. Periode:Die Zeit Wartbergs als Florianer Pfarre (ca.1128 – 1635)

 

 

1. Abschnitt: Von der Pfarrgründung bis zur Weihe der wiederaufgebauten Pfarrkirche 1508

 

Am 12. Oktober 1128 wurde die Kirche von Wartberg von Bischof Reginmar von Passau der Gottesmutter geweiht. Seit dieser Zeit (1128) ist die Kirche von Wartberg Marienwallfahrtsort, viel älter als der Pöstlingberg. Was heute der Pöstlingberg ist, war früher Wartberg. Bis von Budweis und dem ganzen Böhmerwald kamen Wallfahrer nach Wartberg.

 

Außer dem Stift St. Florian hatte auch das Zisterzienserkloster Baumgartenberg bei uns Besitzungen. So gehörte ihm die Wenzelskirche und es hatte auch Untertanen im „Aistbergtal“. Am 14. November 1208 kam es zu einem Vergleich zwischen St. Florian und dem Kloster Baumgartenberg. Baumgartenberg überließ die im Pfarrgebiet von Wartberg („in ihrer Pfarre gelegen“, obige Urkunde vom 14.11.1208; Wartberg muss also zwischen 1122 und 1208 eigene Pfarre geworden sein) liegende Wenzelskirche dem Stift St. Florian. Vorher hatten die beiden Klöster jahrzehntelang um diese Kirche gestritten.

 

Am Beginn des 13. Jhdts. trafen sich in Wartberg zwei Handelswege. Es ist verständlich, dass die Händler in den damaligen unsicheren Zeiten in Wartberg aufeinander warteten, um dann gemeinsam die Wagenfahrt durch das waldreiche Gebiet nach Freistadt und weiter durch den Nordwald nach Böhmen fortzusetzen. So erklärt sich laut Pfarrchronik auch die Entstehung des Namens Wart-Berg.

 

Im 13. Jhdt war auch die Zeit des Faustrechtes, das Recht des Stärkeren. Auch deshalb pflegten Wanderer und Kaufleute auf dem Kirchenberg zusammenzuwarten, um gemeinsam leichter Widerstand gegen die Raubüberfälle der Ritter von Schloß (oder Burg) Haus zu leisten, denn Schloß Haus war einst als Raubnest gefürchtet. So sollen die „Hauser“, bevor sie zum Raub auszogen, ihren Pferden die Hufe verkehrt aufgenagelt haben, damit die Pferdespuren anzeigen sollten, dass die Raubritter schon in ihre Burg zurückgekehrt wären. So sollten die Reisenden getäuscht werden. Die Raubritterburg Haus stand aber vermutlich nicht dort, wo sich heute das Pflegeheim Schloß Haus befindet, sondern weiter südlich gegen die Aist zu, wo der Ortsname „Altenhaus“ diese Erinnerung festhält.

 

Der erste namentlich bekannte Pfarrer von Wartberg war Pfarrer Öckh, der 1349, wie wir in einem Stiftsbrief lesen, zwei Güter kaufte, die er von Untertanen bewirtschaften ließ. In einem Stiftsbrief von 1381 ist zu lesen, dass damals in Wartberg bereits ein „Gsellpriester“ oder Kooperator tätig war und dass durch eine Stiftung ein zweiter Kaplan angestellt werden konnte. Die Bewirtschafter dieser Güter wurden Untertanen des Pfarrhofes und so wurde der Pfarrer auch Grundherr, an den die für Untertanen vorgesehenen Abgaben zu entrichten waren. Der Pfarrer musste allerdings davon auch Abgaben an die Diözese leisten.

 

Das15. Jhdt. brachte große Sorgen: die Hussiten zerstörten 1422 Wartberg und Pregarten mit Feuer und Schwert. In einem päpstlichen Ablassbrief 1443 wurde all jenen ein Ablass gewährt, die durch eine Wallfahrt zu den zerstörten Kirchen und eine Spende zu deren Wiederaufbau beitrugen. 1508 konnte die wiederaufgebaute Kirche vom Passauer Weihbischof Bernhard neu geweiht werden.

 

 

 

2. Abschnitt: 1508 bis 1635

 

Im 16. Jhdt. kam durch den Besitzer von Schloss Haus, Georg von Landau, der Protestantismus nach Wartberg: Er ließ protestantische Prediger (Predikanten genannt) kommen. Sogar zwei Pfarrer, Christoph Tumpeckh und Urban Dräer, traten zur neuen Lehre über. Urban Dräer betrieb nebenbei in Pregarten eine einträgliche Wein- und Bierschenke. Nach seiner Absetzung 1591 aber fristete er mit seiner Frau und seinen 11 Kindern sein Leben kümmerlich als Weinhauer in der Wachau. Protestanten hielten sich in Wartberg bis in die Mitte des 17. Jhdts. und leisteten allen Bekehrungsversuchen hartnäckigen Widerstand. Protestantische Prediger lockten die Kirchgänger zur sogenannten steinernen Kanzel bei der Wenzelskirche.

 

Klöster und Kirchen hatten als ihre Vertreter in Rechtssachen Vögte. So hatte das Vogteirecht über die Kirchengüter Wartbergs damals der Herr von Reichenstein. Der damalige Vogtherr über Wartberg, Christoph Haim von Reichenstein, wurde im Jahr 1571 von einem aufständischen Bauern erschossen. Er liegt in der Kreuzkapelle unserer Pfarrkirche unter einem stark abgetretenen Stein begraben. Sein Sohn, Freiherr Hans von Haim auf Reichenstein, kämpfte mit allen Mitteln für den Katholizismus. So ließ er während der Streitigkeiten um das Erbvogteirecht gegen den protestantischen Herrn von Schloß Haus einmal die Opferstöcke in der Kirche von Wartberg öffnen.

Im Jahre 1586 ließ er gegen den Willen des Pfarrers mit 25 Bewaffneten in der Nacht die Kirche aufbrechen und für seinen verstorbenen Bruder Georg einen Gedenkstein im Renaissancestil in der Südmauer im Innern der Kirche einsetzen. In der Eile und bei Fackelschein wurde der Stein etwas schräg eingemauert, wie heute noch zu sehen ist.

 

Auch die Gegenreformation nahm grausame Züge an. Die Protestanten wurden zur Rückkehr in die alte Lehre bei sonstiger Landesverweisung gezwungen. So kam es zum oö. Bauernkrieg, der auch für Wartberg und Pregarten viel Elend brachte. Der Bauernführer Christoph Zeller zog mit 5000 Bauern von Mauthausen nach Freistadt. Dabei wurde Pregarten eingeäschert; auch Wartberg litt unter den Truppendurchmärschen und Einquartierungen.

 

1635 wurde die schon lange anhaltende Streitfrage um das Patronats- und Lehensrecht über Wartberg, das seit 1111 und 1122 urkundlich das Stift St. Florian innehatte, endlich gelöst. St. Florian verzichtete auf dieses Recht (Erbvogteirecht) zugunsten der Herrschaft von Reichenstein und wurde anderweitig dafür entschädigt. Seither ist Wartberg eine Weltpriesterpfarre; sie untersteht also nicht mehr dem Stift St. Florian, was aber nicht heißt, dass früher nur ein Mönch von St. Florian Pfarrer von Wartberg werden durfte.

 

 

3. Periode: Wartberg als Weltpriesterpfarre bis zu ihrer Auf-Teilung in der josefinischen Zeit (1635 – 1785)

 

 

Schon 1637 wurde der Burgkaplan von Reichenstein, Johannes Biller (1637 – 1655) von der Herrschaft (Graf) von Reichenstein als Pfarrer von Wartberg vorgeschlagen und vom Ordinariat Passau eingesetzt.

Der überaus gutmütige Johannes Biller, der wegen seiner allzu großen Mildtätigkeit einige Exekutionen über sich ergehen lassen musste, ließ 1652 den alten Pfarrhof, der ganz einem Bauernhaus geglichen hatte, wegreißen und einen neuen bauen, an dessen äußerer Gestalt sich bis heute nicht viel geändert hat. Biller war bei seinen Untertanen so beliebt, dass sie ihm gerne Robot leisteten, nur in die Kirche gingen sie nicht. Manchmal hatte er bei seinen Predigten nur 20 oder 30 Zuhörer, „also dass man schlecht Freid gehabt, Gottesdienst zu halten. In Gott’s nam, ich thue das meinige!“ wie die Chronik seinen Kommentar dazu widergibt.

 

Im 18. Jhdt. war es der vielseitige Pfarrer und selbstbewusste Barockmensch Blasius Millechner (1718 – 1751), der in mühevoller Arbeit die kostbare Pfarrchronik tw. in Latein, tw. in alt- und mittelhochdeutscher Sprache verfasste. Er sammelte alle noch vorhandenen Urkunden und verfolgte die Geschichte unserer Heimat bis ins 8. Jhdt., ausführlich bis ins 11. Jhdt.,  zurück.

 

1736 erhielt Pregarten den Kaplan von Wartberg als ersten ortsansässigen Priester, der dort täglich die heilige Messe feierte.

 

1745 entstanden der Kreuzweg und die Kalvarienbergkapelle, Pfarrer Millechners letztes kirchliches Werk.

 

Die Reformbestrebungen Maria Theresias und Josef II. brachten es auch mit sich, dass zur besseren seelsorglichen Betreuung die großen Diözesen, Dekanate und Pfarren in besser überschaubare, kleinere Gebiete aufgeteilt wurden.

1785 entstand im Zuge dieser Reformen mit Genehmigung des Papstes die Diözese Linz, die gemeinsam mit der Diözese St. Pölten aus der Diözese Passau herausgelöst wurde. (Am 28. 1. 1785 trennte Papst Pius VI. die Region der Diözese Linz von der Diözese Passau ab und erhob sie zur Diözese).

 

So gab es zwischen 1776 –1785 auch bedeutende Änderungen mit der Pfarre Wartberg: Aus der großen und alten Mutterpfarre wurden 1785 die Pfarren Pregarten und Hagenberg herausgelöst. Ein anderer Teil der Pfarre Wartberg wurde schon 1776 an die Pfarre Kefermarkt übergeben. Dagegen kam die vorher zur Pfarre Gallneukirchen gehörige Ortschaft Obervisnitz zu Wartberg. Die Seelenzahl der Pfarre Wartberg war durch diese Veränderungen von mehr als 4500 auf etwas über 1300 gesunken.

 

 

4. Periode: Die Zeit Wartbergs als Dechantei (Dekanat Wartberg 1785 – 1908)

 

1785 wurde Wartberg zur Dekanatspfarre erhoben und Pfarrer Ignaz Schmidhuber (1772 – 1813 Pfarrer in Wartberg) wird der 1. Dechant. Wartberg gehörte bis 1785 zum großen Dekanat Freistadt mit 48 Pfarren. Zur Dechantei / Dekanat Wartberg gehörten 15 Pfarren von Schönau bis Steyregg.

Wartberg blieb Dekanatspfarre bis 1908, wo man bei der Neuverteilung der Dekanate der jüngeren Pfarre Pregarten den Vorzug gegenüber Wartberg gab.

 

1786 wurde die Wenzelskirche auf Befehl Josef II. gesperrt. 1816 kaufte Graf Anton Gundaker von Starhemberg die Wenzelskirche in der Absicht, sie in eine Begräbnisstätte für seine Familie umzubauen. Er änderte aber diesen Entschluss und verpachtete sie. Von den Pächtern wurde die Kirche als Getreidespeicher verwendet.

 

Unter den Pfarrern des 19. Jhdts. fällt besonders Johannes Weingartner (1825 – 1842) auf, ehemals Professor für Kirchenrecht und Kirchengeschichte im Linzer Priesterseminar. Weil er an der Schwerfälligkeit der kirchlichen Verwaltung, an der Borniertheit geistlicher Behörden und am Zölibat Kritik geübt hatte, wurde er als Professor abgesetzt. „Aus ganz besonderer Gnade“ erhielt er aber eine Pension und wurde Pfarrer von Wartberg. Aber er hatte es auch hier nicht leicht: Sowohl die protestantischen Boosianer (Martin Boos, kath. Geistlicher, lehnte die Rechtfertigung durch gute Werke ab, glaubte nur an die Rechtfertigung durch den Glauben allein wie Luther. Er blieb aber in der Kirche) aus Gallneukirchen als auch die katholischen Sektierer, die Ligorianer, machten ihm das Leben schwer.

 

Pfarrer Johann Greifeneder (1889 – 1902) schildert die vielen Reparaturen, die er an Kirche, Pfarrhof und Wirtschaftsgebäuden durchführen lassen musste, weil sich alles in einem erbärmlichen Zustand befand. Ihm ist es zu danken, dass das schöne Kreuzrippengewölbe der Kirche und die Säulen von einer mehrfachen Übertünchung befreit wurden und ihr ursprüngliches Aussehen erhielten. Die gesamte Inneneinrichtung wurde in neugotischem Stil ausgeführt; der heutige neugotische Hochaltar in Form einer Monstranz wurde von dem Ottensheimer Bildhauer Josef Keplinger geschaffen.

Pfarrer Greifeneder schildert auch die „unsäglichen Mühen, Opfer, schlaflosen Nächte und Entbehrungen aller Art“, die ihm der notwendig gewordene Umbau des Pfarrhofes brachte. So schrieb er „bewegten Herzens“ die Bitte an seinen Nachfolger nieder: „Wer immer du sein magst, der du die Früchte meiner Anstrengungen genießen wirst: Gedenke meiner manchmal mit einem andächtigen Vater unser, gleichviel, ob mein Grabhügel hier in meiner geliebten Pfarrgemeinde Wartberg oder anderswo sich befindet.“

 

 

5. Periode: Die Pfarre im 20. Jahrhundert bis zur Gegenwart

 

Pfarrer Josef Schardinger: 1903 – 1938

geboren 1871 in  Münzkirchen, unter anderem 4 Jahre Kaplan in Gallneukirchen; mit 17. Februar 1903 Pfarrer in Wartberg bis 16. November 1938; gestorben und begraben 1949 in Wartberg.

 

Pfarrer Schardinger widmete sich noch mit Eifer der pfarrlichen Landwirtschaft.

Zu Beginn seiner Amtszeit 1903 wurde die Gemeinde Wartberg dem Bezirk Freistadt zugeordnet (vorher Perg).

1908 gab man bei der Neuverteilung der Dekanate der jüngeren Pfarre Pregarten den Vorzug. Aus dem Dekanat Wartberg wird das Dekanat Pregarten.

 

1911: Außenrenovierung der Pfarrkirche durch Dombaumeister Matthäus Schlager. Der Turm und sämtliches Mauerwerk werden neu verputzt.

 

Die Mobilisierung im Jahre 1914 führte zur Unterbrechung der Installierung der elektrischen Beleuchtung in der Kirche. Am 12. Dezember 1916 mussten drei Glocken der Pfarrkirche, die Metallorgelpfeifen sowie zwei Glocken von Schloss Haus an den Staat abgeliefert werden. Erst 1923 wurde das Geläute wieder vervollständigt. Das Kriegerdenkmal wurde 1920 eingeweiht.

 

1928: Der Kreuzweg auf den Kalvarienberg wird von fachkundiger Künstlerhand (Strickner, Linz) renoviert.

 

1930: Innen- und Außenrenovierung der Pfarrkirche: Im Innern wurde die Wandfärbelung genau im früheren Ton aufgefrischt. Das Äußere der Kirche wurde herabgeputzt. An der Westseite gab es alljährlich Abbröckelung des Maueranwurfes. Da beim Turm seinerzeit gute Erfahrungen gemacht wurden, wurde auch auf dieser Seite der ganze Verputz herab geschlagen, die Steine wurden bloßgelegt und die Zwischenstellen mit Zement verfugt.

 

1932: Friedhofserweiterung, wobei das Totengräberhaus der Erweiterung weichen musste und abgerissen wurde.

 

Nach mehr als 35jähriger Tätigkeit ging Pfarrer Josef Schardinger am 16. November 1938 in Pension und übersiedelte in das Häuschen Nr. 50 in Wartberg (Schardinger-Haus, heute Lamplgasse).

 

 

Pfarrer Hermann Leichtenmüller: 1938 - 1964

Heimatpfarre Kirchberg ob der Donau. Am 16.12.1938 zum Pfarrprovisor ernannt, mit 1.3.1939 zum Pfarrer von Wartberg investiert.

 

Mit 1. Jänner 1940 wurde an Sonn- und gebotenen Feiertagen eine Schulmesse als dritter Gottesdienst eingeführt. Als Neuheiten in diesem Jahr galten auch der „Pfarrkalender 1940 der Pfarre Wartberg“, die monatlichen Mütterstunden, Kinderandachten und Jugendpredigten.

Seit Februar 1940 wird die Orgel elektrisch betrieben.

In Schloss Haus wird ein NS Gaukinderheim sowie der Landdienst untergebracht.

Am 5. 5. 1942 werden die Glocken abgenommen.

1945: Wartberg kommt wie das ganze Mühlviertel unter russische Besatzung.

1949: Am 14. August werden 3 neue Glocken der Gießerei St. Florian geweiht.

1951: die Kath. Aktion wird hier aktiviert.  

1956: In diesem Jahr beendet Pfr. Leichtenmüller seine Tätigkeit als „Pfarrer-Bauer“ und verpachtet den Pfarrpfründengrund.

1957: Die Arbeiterjugend erhält für einen symbolischen Pachtschilling den Grund für einen Sportplatz, was die spätere Gründung eines Sportvereines ermöglichte.

1958 wird das Wirtschaftsgebäude abgerissen, an seinem Platz ein Pfarrheim errichtet und am 27.8.1961 vom Bischof geweiht.

 

1958 – 1964: Restaurierung der Wenzelskirche und Umgestaltung zu einem Bezirkskriegerdenkmal. Die leuchtenden Glasfenster stammen von der Künstlerin Margaret Bilger (Schlierbach). Die Kupferschreine an den Wänden beinhalten die Geschichte der einzelnen Gemeinden des Bezirkes während der Kriegs- und Besatzungszeit. Am 4. Oktober 1964 wurde das „Ehrenmal des Bezirkes Freistadt“ für die Gefallenen der beiden Weltkriege seiner Bestimmung übergeben.

 

1963 wird das Innere die Pfarrkirche weitgehend erneuert: Die beiden neugotischen Seitenaltäre kommen weg, ebenso der geschnitzte Schalldeckel über der Kanzel, die Figuren in der Kanzelbrüstung sowie die geschnitzte Holzverschalung des Oratoriums. Die Lourdesgrotte in der Turmkapelle wird ausgeräumt, die Statue aber wegen des vehementen Einspruches der Bevölkerung in einer Nische in der Kreuzkapelle untergebracht. Auch die Blütenlampen an den Säulen wurden entfernt. Unter dem Verputz der Nordwand des Presbyteriums kommt der gotische Wandmalereizyklus hauptsächlich mit Szenen aus der Leidensgeschichte zum Vorschein.

 

Mit 1. April 1964 wechselt Pfarrer Leichtenmüller nach 25jähriger Tätigkeit krankheitsbedingt in den Ruhestand. Pfarrer Josef Wöckinger von Pregarten wird zum Provisor bestellt.

 

Pfarrer Leichtenmüller verstarb am 19. August 1967 nach langem, schwerem Leiden - zuletzt im Pflegeheim Sonnenhof - im 70. Lebensjahr. Begraben ist er in seiner Heimatpfarre Kirchberg ob der Donau.

 

 

Pfarrer Johannes Edlmüller: 1964 - 1980

geboren 1933 in Linz; seelsorgliche Tätigkeit als Kooperator in Tragwein (1957-1958), Waldhausen (bis1960), Schwertberg (bis1963) und Schärding (bis1964), mit 7. September 1964 zum Pfarrer von Wartberg bestellt.

 

1965: Pater Kilian Faulhaber löst P. Hubert Drossard CMM als Kooperator in Wartberg/Aist mit Dienstverpflichtung im Landespflegeheim Schloss Haus ab.

 

Mit Beginn der Fastenzeit 1965 tritt die Erneuerung der Liturgie in Kraft. Erstmals konnte die Hl. Messe in den wesentlichen Teilen in deutscher Sprache gefeiert werden.

 

Am 13. August 1967 wird das neu errichtete Kriegerdenkmal feierlich eingeweiht.

 

1972 wird die Sakristei in eine Wochentagskapelle umgewandelt.

 

1972 wurde auch mit dem Bau des Pfarrcaritas-Kindergartens begonnen. Zugunsten dieses Baues wurde am 1. Juni 1973 der erste große Flohmarkt veranstaltet. Der Kindergartenbetrieb startete – vorläufig noch im Pfarrheim – am 10. September 1973. Die Leitung des noch eingruppigen Kindergartens übernahm Frau Martha Mayrhofer (verh. Keppelmüller) aus St. Leonhard. Bereits am 11. November 1973 wurde im neu gebauten Kindergarten eine zweite Gruppe eröffnet.

 

Im Juli 1975 reiste Pfarrer Edlmüller erstmals mit einer Gruppe Jugendlicher nach Taizé. Diese „Taizé-Woche“ wurde in den nächsten Jahren zur ständigen Einrichtung.

 

1976 kam es zur Neugestaltung der Aufbahrungshalle in der Michaelskapelle und ein Jahr später wurde die Orgel renoviert.

 

9. 4. 1977: P. Kilian Faulhaber CMM stirbt in Schloss Haus. Er war seit 1. 4. 1965 Seelsorger in Haus und zugleich dienstverpflichtet als Kooperator von Wartberg ob der Aist. P. Kilian war überaus beliebt als Beichtvater in Wartberg, Sonntag für Sonntag im Beichtstuhl! Durch seinen guten Humor war er heiß geliebt von den alten Leuten in Schloss Haus. Bestes Einvernehmen auch mit dem Pfarrhof Wartberg (wöchentlicher Besuch und Bibellesung in seiner gastlichen Wohnung). Beerdigung am 13.4.1977 in Riedegg! R. i. Pace!

Nachfolger von P. Kilian ist P. Ansbert Bieberle CMM, der aber nur zum Anstaltsseelsorger, nicht aber als Kooperator für Wartberg bestellt ist.

 

Am 10. Oktober 1978 wurde der aus einer Wartberger Arbeiterfamilie stammende Gerhard Maria Wagner in Rom zum Priester geweiht. Die Nachprimiz in Wartberg wurde am 17. 12. gefeiert.

 

Vom 19. bis 27. Mai 1979 wurden vom Katholischen Bildungswerk unter der Leitung von Jordan Grandl die ersten Wartberger Kulturtage veranstaltet. Am 9. September dieses Jahres wurde erstmals der Pfarrwandertag durchgeführt, Ziel war die Hohe Dirn bei Losenstein.

 

1976 gestaltete man die Michaelskapelle in eine Aufbahrungshalle um.

1980 wurde der erweiterte Friedhof gesegnet.

 

Pfarrer Johannes Edlmüller verließ 1980 auf eigenen Wunsch Wartberg und wurde Pfarrer in Ternberg.

 

 

Pfarrer Rudolf Himmelreich: 1980 – 2011 (davon 2 Jahre 2007 – 2009 als Pfarrmoderator gemeinsam mit Pfarrassistentin Elfriede Neugschwandtner)

 

Rudolf Himmelreich, geb. 1941, Heimatpfarre Allhaming, nach der Priesterweihe 1970 jeweils 5 Jahre Kaplan in Gallneukirchen und in der Pfarre Guter Hirte in Linz.

 

Bauliche Maßnahmen:

1982: Pfarrhofumbau und -generalsanierung; Friedhofsverlegung zugunsten eines zur Kommunikation einladenden Kirchenplatzes;

1983: Außenrenovierung der Pfarrkirche: neuer Putz, ausgenommen Turm; Errichtung von Windfängen; Neugestaltung der Umgebung von Kirche und Pfarrhof: Kirchenplatz, Pfarrplatz, Grünanlagen, der Pfarrhofvorplatz wird wieder mit einem alten Torbogen geschlossen;

1983: Neugestaltung des Kreuzweges auf den Kalvarienberg: Betongussreliefs des aus Walding stammenden Künstlers Sepp Aumüller.

1985: Innenrenovierung der Pfarrkirche: Neuausmalung, neue Pflasterung, Überarbeitung der Kirchenbänke, neue Warmwasser-Bankheizung;

1988/89: Pfarrheimneubau;

1991/92: Kindergartenerweiterung durch Aufstockung des gesamten Gebäudes, sodass jetzt Platz ist für 4 Gruppen;

1994: Neues sturmsicheres Kirchendach;

1996: Renovierung des Hauses Pfarrplatz 4 für eine neue, sechste Kindergartengruppe.

1999/2000: Renovierung der Kirchenfenster durch die Werkstätte Schlierbach

2005: Renovierung der Pfarrhoffassade (Neumalung)

2008: Neugestaltung der Gartenanlage: spirituelle Gestaltung – 7 Sakramente u. Feuerstelle für Osterfeuer

2010: Außenrenovierung der Pfarrkirche mit Wiederherstellung der Turmfassade im gotischen Originalzustand, Trockenlegungsmaßnahmen;

Errichtung eines barrierefreien Zuganges vom Marktplatz zur Kirche mit Verlegung des Kriegerdenkmales.

 

Seelsorgliche Schwerpunkte:

Dazu gehören ein gut ausgebautes Wohnviertelapostolat, getragen von zahlreichen Sprengel- und Wohnviertelmitarbeiterinnen und -mitarbeitern, Dorfabende, Adventabende, Pfarrwandertage, spirituelle Angebote wie Bibelabende, Exerzitien im Alltag, das Bemühen um eine lebensnahe und zugleich evangeliumsnahe Liturgie, Sorge um lebendige Hauskirche, das Bemühen um einen großen Mitarbeiterkreis in allen Bereichen des pfarrlichen Lebens; jeder soll einen guten Platz in der Pfarre haben und seine besonderen Fähigkeiten einbringen können.

 

Weitere Ereignisse:

Zur Finanzierung der vielen Baumaßnahmen wurden zwischen 1981 und 2012 zwölf große Flohmärkte abgehalten, die jedes Mal tausende Besucher anlockten.

 

1984: Die Monate Mai bis Juli stehen ganz im Zeichen der Feierlichkeiten zur Markterhebung, Neben vielen anderen Veranstaltungen werden Festgottesdienste gehalten beim Imkerfest (17.6.) in der Sporthalle, beim Wartberger Treffen am 23.6. in der Pfarrkirche sowie als Höhepunkt der Feierlichkeiten die Festmesse zur Markterhebung am Samstag, 7. Juli um 19 Uhr auf dem Sportplatz.

 

1987: eine jahrelange Ordenstradition geht in der Landespflegeanstalt Schloss Haus zu Ende. Die Barmherzigen Schwestern vom Hl. Vinzenz von Paul verlassen Schloss Haus, um in anderen Aufgabenbereichen eingesetzt zu werden. Seit 1947 wirkten durchschnittlich 15 Schwestern segensreich in Schloss Haus, vorwiegend im Pflegebereich, in der Küche und in der Verwaltung.

 

1996: Pfarrmission

Nach 24 Jahren gab es in unserer Pfarre wieder eine Pfarrmission, die in der Fastenzeit unter dem Motto „Wir bauen weiter!“ durchgeführt wurde. Gehalten wurde die Pfarrmission von den Redemptoristenpatres P. Franz Hauser aus Puchheim, P. Alfons Jestl aus Innsbruck sowie SR. Edeltraud Schmidhammer, ebenfalls aus Puchheim.

Mit der Aktion „Von Haus-zu-Hauskirche“ wird die Pfarrmission weitergeführt und vertieft.

 

Von September 2007 bis August 2009 hat Wartberg mit Elfriede Neugschwandtner aus St. Thomas am Blasenstein, zuvor Pastoralassistentin in Linz-Christkönig und Enns-St. Laurenz, eine Pfarrassistentin. Elfriede Neugschwandtner und der bisherige Pfarrer Rudolf Himmelreich als Pfarrmoderator tragen in dieser Zeit gemeinsam die Leitungsverantwortung für die Pfarre.

 

2008: In den Monaten Oktober und November feiert die Pfarre das Jubiläum „500 Jahre Pfarrkirche Wartberg“ (Weihe am 25. Okt. 1508 durch den Passauer Weihbischof Bernhard Meurl)

Ein Festabend im Veranstaltungszentrum mit Musik und Bildern zum Jubiläum und einer Festrede von Bischofsvikar Wilhelm Viehböck (ehemals Diakon in Wartberg), mehrere Kirchenführungen, der Festgottesdienst mit Bischofsvikar Josef Ahammer, eine Jubiläumsausstellung im Pfarrheim mit Kunstschätzen aus unserer Pfarrkirche, gestaltet von der KFB, gehören zu den Schwerpunkten der Jubiläumsfeierlichkeiten. Auch ein Kirchenführer wurde herausgebracht und an die Pfarrbevölkerung verteilt.

 

2011: Pfarrer Himmelreich geht im Alter von 70 Jahren in Pension, bleibt aber in Wartberg (Pfarrplatz 4) wohnhaft und arbeitet als Pfarrkurat noch in der Pfarre mit, vor allem bei den priesterlichen Diensten.

 

 

Pfarrassistent Mag. Franz Küllinger und Pfarrmoderator Hans Resch: seit 2011

 

Seit September 2011 steht die Pfarre unter neuer Leitung: Diakon Mag. Franz Küllinger aus Gallneukirchen als Pfarrassistent und Mag. Johann Resch, zugleich Pfarrer in Bad Zell und Dechant des Dekanates Pregarten, als Pfarrmoderator tragen gemeinsam die Leitungsverantwortung für Wartberg.

 

2014: Umfangreiche Innenrenovierung der Pfarrkirche, die in den Jahren zuvor sorgfältig und unter bestmöglicher Einbindung der Pfarrbevölkerung vorbereitet wurde.

 

Rudolf Himmelreich

 

 

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