Tuesday 22. October 2019
Pfarre Waldneukirchen

Wortgottesdienstleiter

In Waldneukirchen wird ein Sonntag pro Monat auf diese Weise gestaltet. Wahrscheinlich wird das irgendwann häufiger werden müssen, dann, wenn die alt gewordenen Pfarrer in Grünburg und Steinbach nicht mehr zur Verfügung stehen.

Eine Frage wird in diesem Zusammenhang häufig gestellt: wie viel eine Wortgottesfeier wert ist. Eine diözesane Richtlinie meint dazu:

 

»Es soll jedoch dort, wo keine Eucharistie möglich ist, ein anderer Gottesdienst gefeiert werden, der dem Leben der Christen am Sonntag entspricht. In diesen Gottesdiensten findet eine wirkliche Begegnung mit dem Herrn statt: "Gegenwärtig ist er in seinem Wort, da er selbst spricht, wenn die heiligen Schriften in der Kirche gelesen werden. Gegenwärtig ist er schließlich, wenn die Kirche betet und singt, er, der versprochen hat: 'Wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen' (Mt 18,20)." (Liturgiekonstitution, Art. 7)«

 

Wir glauben daran, dass der Herr in jeder Versammlung der Gläubigen (voll und ganz) gegenwärtig ist, dass er im Wort Gottes persönlich uns anspricht. Er ist dabei mit der ganzen Fülle seiner Gnade uns zugewendet, nicht nur ein wenig, sondern mit ungeteiltem Herzen. Ich habe keinen Zweifel: Am vollen Wert der Wortgottesfeiern kann man keine Abstriche machen. Viele, die in den unterschiedlichsten Pfarren an solchen Gottesdiensten teilgenommen haben, geben Zeugnis davon, mit welchem persönlichen Gewinn sie auch auf diese Weise ihren Sonntag geheiligt haben. (Pfarrer Alois Hofmann)

 

Unsere Wortgottesdienstleiter:

 

  • Brunnmayr Daniel
  • Kerschbaummayr Christine
  • Leitenbauer Manfred
  • Voscak Peter

 

Christine Kerschbaummayr stellt sich vor:

Geboren am 12. September 1973
Verheiratet, 3 Kinder
Beruf: VS-Lehrerin in Teilzeit

 

Ich arbeite gerne in der Pfarre mit und sehe in diesem Bereich großen Bedarf an Engagement. Es bedarf einiger Stunden Vorbereitung um einen WGD zusammenzustellen. Das Arbeiten mit den Schrifttexten ist aber nicht nur zeitintensiv, sondern auch Lebensbereichernd. Ich lerne immer wieder etwas dazu und entdecke Neues. Das Gottesdienst feiern selbst erlebe ich als eine sehr innige und dichte Stunde, in der Gottes Geist anwesend ist und ein miteinander Feiern möglich macht. Schön ist es, wenn man nach dem Gottesdienst von Menschen aus der Pfarre angesprochen wird, dass es ihnen gefallen hat. Dann merkt man, dass sich die Mühe wirklich gelohnt hat.

 

Peter Voscak stellt sich vor:

Geboren am 10. Juni 1964
Verheiratet, 3 Kinder
Beruf: Kaufmännischer Angestellter, Betriebsrat, Miterhalter Kindergarten

 

Meine Motivation: Unterschiedliche Angebote christlicher Glaubenspraxis gilt es zuzulassen und zu fördern. Christsein heißt für mich sich persönlich einzusetzen – aus Liebe zu Gott & den Menschen – unparteiisch und unvoreingenommen. Dieser Dienst ist für mich eine große Herausforderung.

Es gibt viele Gottesdienstleiter, die diesen Dienst mit viel Einsatz und Überzeugung ausüben. Dieser Dienst ist gerade in unserer Zeit sehr wertvoll und verschafft auch andere Perspektiven und Zugänge. Ich bin überzeugt, dass dieser Dienst viele Impulse für die Pfarrgemeinde und die Kirche bringt. Wir sind aufgerufen neue Wege zu gehen voller Hoffnung und Mut. Veränderungen und Reformen werden uns dabei begleiten.

 

Daniel Brunnmayr stellt sich vor:

geboren am 3. April 1981
verheiratet mit Marlene seit Juli 2011
2 Töchter
Beruf: Jugendleiter im Dekanat Molln und im Jugendzentrum Gewölbe

Hobbys: Wandern/Bergsteigen, Musik

 

Nach Abschluss meines Theologiestudiums in Linz im Oktober 2010 durfte ich im Rahmen des pastoralen Einführungsjahres bereits das Pfarrleben in Waldneukirchen und Steinbach/Steyr ein wenig kennenlernen. In Waldneukirchen gehörte es damals zu meinen Aufgaben, ein paar Wortgottesdienste zu halten.

 

In einer Zeit, in der es längst nicht mehr selbstverständlich ist, dass jede Pfarrgemeinde einen Priester „für sich allein" hat, ist es wichtig, über „alternative" Gottesdienstformen nachzudenken, denen kein Priester vorstehen muss. Die Wortgottesfeier mit Kommunionspendung, wie sie in Waldneukirchen an einem Sonntag pro Monat angeboten wird, ist eine von vielen Möglichkeiten.

 

Ich finde es sehr gut und wichtig, dass die Pfarrgemeinde dadurch mit einer anderen Form von Gottesdienst vertraut gemacht wird. Für mich persönlich kommt als angenehmer „Nebeneffekt" dazu, dass ich als Wortgottesdienstleiter Praxiserfahrungen sammeln kann.

 

Manfred Leitenbauer stellt sich vor:

Geboren am 12. November 1969

verheiratet, 2 Kinder

Beruf: Bankangestellter

 

Der Mangel an Priestern bringt es aktuell mit sich, dass Gottesdienste auch ohne Priester gefeiert werden.

Gemeinsames feiern von  Gottesdiensten ist  ein Stück Heimat und pfarrliches Fundament und wichtige Basis für persönliche Glaubenserfahrungen.

 

Dabei dürfen wir sicher sein, dass Jesus Christus ,unser Herr, dabei immer in unserer Mitte zugegen ist!

Denn er hat gesagt: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen."

 

Das Motto unserer Berufungsfeier als Wortgottesdienstleiter war: „Leben heute - und jetzt auch noch berufen..!“

 

Ich bin sehr froh und es motiviert mich sehr, dass sich in Waldneukirchen so viele Menschen in unterschiedlicher Art und Weise  berufen fühlen und so einen Beitrag zu unserem Pfarrleben leisten!

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