Sonntag 18. November 2018

Fast 250 Jahre Dienste der „Altministranten“

Großes Echo hat die Einladung der Pfarre an jene Männer ausgelöst, die vor Jahrzehnten als Ministranten ihren Dienst in der Kirche verrichtet haben. 37 waren am 4. Mai 2018 dieser Einladung gefolgt.

Zusammen haben diese 38 Männer in ihrer Kindheit und Jugend fast 250 „Dienstjahre“ geleistet.
Der älteste ministrierte noch vor dem zweiten Weltkrieg, die jüngsten waren Geburtsjahrgang 1960. Etliche sind noch eng mit unserer Pfarre verbunden, einige wohnen jetzt in Nachbargemeinden. Manche sind viele Kilometer zum Treffen angereist.
 
Fast 250 Jahre Dienste der „Altministranten“
 
Sie haben noch im alten tridentischen Ritus ministriert, mit lateinischen Gebeten, die ihnen nicht immer leicht gefallen sind. Gerade im Winter war es oft eine Herausforderung, mehrere Kilometer auf noch nicht asphaltierten Straßen rechtzeitig zur Frühmesse in die Kirche zu kommen – übrigens auch drei an Wochentagen, um 6.30 und 7.00 Uhr.
Schon in der Kirche wurden beim Treffen viele Erinnerungen aufgefrischt. Ministranten waren meistens auch richtige Lausbuben, die zum Beispiel vom Fenster der Kleiderkammer über der Sakristei die Mädchen in den ersten Bankreihen mit Krampusmasken erschreckten. Die Folgen waren fallweise kräftige Ohrfeigen von den geistlichen Herren, denn in der Sakristei herrschte ein strenges Regiment, wie sie erzählten. Begehrt war wegen eines reichlichen Trinkgelds das Ministrieren bei Hochzeiten von großzügigen Familien.
Großes Interesse herrschte beim Besuch auf der Orgelempore, von der aus früher auch die Glocken mit Seilen geläutet wurden. Nach dem Kirchenbesuch war bei einer Jause im Pfarrheim noch ausgiebig Gelegenheit zum Wiedersehen und zum Austausch von Erinnerungen mit Freunden aus Kindheit und Jugend.
 
 
Helmut Obermayr
News aus der Diözese
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