Donnerstag 13. Dezember 2018

Neues SeelsorgerInnen-Team für ganz Traun

Pfarrer Wild hat am Beginn des neuen Arbeitsjahres mitgeteilt, dass er mit August 2019 seinen Dienst als Pfarrer von Traun beenden wird. Erste Weichenstellungen für die personelle Verantwortung für alle drei Trauner Pfarren wurden nun getroffen.

 

Neues SeelsorgerInnen-Team für ganz Traun

 

33 Jahre Leitung der Stadtpfarre Traun, 10 Jahre zusätzliche Verantwortung für die Pfarre Oedt, zudem Dechant bzw. Generaldechant – Mit großem Respekt will ich im Namen der Diözese dankbar das hohe und ausdauernde Engagement von Mag. Franz Wild anerkennen und mein Verständnis zum Ausdruck bringen, dass er mit 31. 8. 2019 von Traun Abschied nehmen will. Ich danke ihm zugleich für seine Bereitschaft, von seinem “Alterssitz“ aus weiterhin als Priester und Seelsorger zur Verfügung zu stehen, aber ohne großem Verantwortungsbereich.
 
Aufgrund der gesamten Personalsituation der Diözese können wir in der Personalstelle nicht einfach eine Nachbesetzung in der gleichen Form ankündigen, sondern nehmen die drei Pfarren im Stadtgebiet von Traun gemeinsam in den Blick, so wie wir dies zeitgleich auch für die Städte Ansfelden und Leonding tun.
 
Wir bitten Mag. Franz Asen, bisher Pfarrer von Traun-St. Martin, ab 1. 9. 2019 für alle drei Trauner Pfarren die Pfarrleitung zu übernehmen und die beiden Pastoralassistenten Stefan Hirt und Mag. Fabian Drack ihre Aufgaben so anzupassen, dass die drei gemeinsam mit einem zweiten Priester und der Altenheim-Seelsorgerin Elisabeth Lehner alle Seelsorgebereiche abdecken. Ich danke den vier für ihre Bereitschaft, sich gemeinsam mit den pfarrlichen Angestellten und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen auf diese Veränderungen einzulassen und stelle in Aussicht, einen weiteren Priester zu suchen, der entweder als Kooperator oder als Kurat mitarbeiten und vor allem für Eucharistiefeiern und Sakramente zur Verfügung stehen wird.
 
Diese Planung der Personalstelle habe ich am 17. 10. den ehrenamtlichen Mitgliedern der drei PGR-Leitungen dargelegt. Ich habe ein großes Verständnis wahrgenommen, diese personellen Veränderungen mitzutragen und die Auswirkungen auf die einzelnen Pfarren zu bedenken und zu besprechen.
 
Die VertreterInnen der Stadtpfarre und der Pfarre Oedt sehen schon auf eine gute Zusammenarbeit mit Pfr. Wild und Dipl.PAss. Hirt zurück, sodass die kleinere Stadtrandgemeinde sich nicht vernachlässigt fühlt, sondern ihre Eigenständigkeit bewahren kann. Für die Pfarre St. Martin beginnt mit dieser Ankündigung ein Umdenken, sich nicht von einem Pfarrer allein, sondern von einem vierköpfigen Team von Seelsorgern betreut zu wissen.
 
Sicherlich werden damit auch manche Änderungen und Abstriche verbunden sein. Im Jahr 2019 werden auch die diözesanen Überlegungen zum gemeinsamen Zukunftsweg der Kirche von Oberösterreich den einzelnen Dekanaten vorgelegt und unter anderem auch zu Diskussionen über weitreichende Strukturveränderungen anregen. Diese mögen alle Beteiligten der drei Trauner Pfarren nicht daran hindern, die schon vorhandene Zusammenarbeit weiterzuentwickeln und sich auf das künftige Seelsorger-Team einzulassen.
 
Martin Füreder
Leiter der (diözesanen) Personalabteilung für Priester und Diakone
 
Pfarrer Franz Wild, Pfarrer Franz Asen
 

Liebe Pfarrgemeinde!

 

Da sich Pfarrer Mag. Franz Wild nach 33 Jahren der Leitung der Stadtpfarre Traun und zehn Jahren der Leitung der Pfarre Traun-Oedt entschlossen hat, am 31. August 2019 von Traun Abschied zu nehmen, wurde ich vom Leiter der Personalabteilung für Priester und Diakone, Dr. Martin Füreder, gebeten, die Leitung aller drei Trauner Pfarren zu übernehmen und im Team mit den Pastoralassistenten Stefan Hirt, Mag. Fabian Drack und der Altenheim-Seelsorgerin Elisabeth Lehner zu betreuen. Es wird uns dazu auch ein Kooperator oder ein Kurat in Aussicht gestellt.
Für mich bedeutet diese neue Situation eine große Herausforderung, da Pfarrer Wild, der in beiden Pfarren sehr engagiert ist und mit großem Einsatz die Pfarren leitet und betreut, nicht zu ersetzen ist. Was mich dennoch bewog, mich darauf einzulassen, war zum einen, dass Pfarrer Wild seine Pfarren in sehr gutem Zustand hinterlässt, nicht nur von der Erhaltung der Gebäude her gesehen, sondern auch von der Lebendigkeit in den Pfarren, die von einem großen Engagement vieler Ehrenamtlicher getragen ist. Sehr vieles läuft in diesen Pfarren eigenständig und gut.
Des Weiteren kann ich mit einem bewährten Team zusammenarbeiten, das ich als Nachbarspfarrer schon lange kennen und schätzen gelernt habe. Teil dieses Teams sind für mich auch die Pfarrsekretärin und der Pfarrsekretär, die verlässlich und umsichtig die Verwaltung der Pfarren erledigen.
 
Ein weiterer Vorteil meinerseits liegt darin, dass ich die Pfarre Traun schon vor 20 Jahren in meiner dreijährigen Kaplanszeit kennenlernen durfte und sie mir deshalb größtenteils noch vertraut ist. Auch mit der Pfarre Oedt hatte ich über viele Jahre hindurch durch meine Aushilfen schon Kontakt, so dass mir auch dort vieles nicht fremd ist und mir viele Pfarrmitarbeiterinnen und –mitarbeiter und manche Pfarrmitglieder vertraut sind.
 
Es wird trotzdem eine Zeit des Neubeginns und der Veränderungen sein, die nicht nur meinen hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und mir, sondern auch Ihnen, liebe Pfarrmitglieder, zugemutet wird. Vieles kann vorher schon gut besprochen und ausgemacht werden, manches wird sich auch erst im Laufe der Zeit ergeben. In einer Zeit der zunehmend knapper werdenden personellen und finanziellen Ressourcen sind die Pfarren noch mehr auf ein breites ehrenamtliches Engagement der Pfarrmitglieder angewiesen, damit weiterhin eine lebendige und geistausstrahlende Pfarrgemeinschaft möglich ist.
 
Ich werde mich bemühen – und ich denke, dass ich da auch im Sinne meiner hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern spreche – dass ich darauf achten werde, dass keine Pfarre zu kurz kommt, dass auch die Eigenheiten der einzelnen Pfarren geschätzt und erhalten werden und dass wir nach unseren Möglichkeiten alle drei Pfarren gut betreuen werden. Ich bitte auch Sie, liebe Pfarrmitglieder, nach ihren Möglichkeiten mitzuhelfen, dass unsere Pfarren weiterhin Orte des wertschätzenden Miteinanders, der herzlichen Begegnung, des gemeinsamen Feierns und des gegenseitigen Unterstützens bleiben.
 
Pfarrer Franz Asen
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