Pfarrkirche Suben

Als Gründerin des Stiftes gilt Tuta, eine Tochter des Grafen Heinrich von Formbach, weil sie der Legende nach an einer Stelle des späteren Klosters aus dem Inn gerettet wurde.
1144 wurde das Stift durch Bischof Altmann dem Domkapitel von Salzburg vermacht, das daraufhin hier ein Augustiner-Chorherrenstift errichtete.
Bis ins 15. Jahrhundert stellte Salzburg die Stiftspröpste, obwohl Suben zur Diözese Passau gehörte und bereits seit 1236 das Recht der freien Proptswahl hatte.
Obwohl das Stift wichtige Privilegien besaß, blieb es wirtschaftlich unbedeutend.
Unter Propst Gregor Raiffauer (1696-1720) wurden die Stiftsgebäude neu errichtet.
Propst Ildefons Schalkhammer (1763-1767) erstellte die Pläne für den Neubau der Kirche.

Unter Propst Wilhelm Weber (1767-1784) wurde die Kirche neu erbaut, die Pfarrkirche umgebaut und der neue Friedhof für die Pfarrgemeine errichtet.
Am 6.10.1771 konnte die neue Kirche von Kardinal Leopold Ernst von Firmian geweiht werden.
1778/1779 kam Suben zu Österreich, das Augustiner-Chorherrenstift wurde aufgehoben und dem Nachbarkloster Reichersberg unterstellt.
Die Stiftskirche wurde zur Pfarrkirche bestimmt.
1855 wurde das Stift an den K.K. Strafhausfond verkauft und eine Strafanstalt für Frauen errichtet.
1865 erfolgte die Umwandlung in eine Strafanstalt für Männer.